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St. Louis Rapid und Blitz: Aronian siegt

Die vierte Station der Grand Chess Tour 2025 und zugleich letztes Schnell- und Blitzschachturnier der Serie wird vom 11. bis 15. August in Saint Louis ausgetragen. Gespielt wird im World Chess Hall of Fame im Herzen der US-Schachmetropole, die seit Jahren als wichtigstes Zentrum des amerikanischen Spitzenschachs gilt. Auf dem Programm stehen zunächst drei Tage Schnellschach (25 + 10), gefolgt von zwei Tagen Blitz (5 + 2) – jeweils im Rundensystem. Die zehn Teilnehmer, darunter Fabiano Caruana, Gukesh Dommaraju, Nodirbek Abdusattorov und Maxime Vachier-Lagrave, kämpfen nicht nur um ein Preisgeld von insgesamt 175.000 US-Dollar, sondern auch um wichtige Punkte für die Gesamtwertung der Tour. Die Spieltage beginnen jeweils um 19 Uhr deutscher Zeit.

Livepartien, Ergebnisse, Tabelle

Aronian triumphiert in Saint Louis
Quelle: chess.com, Bericht von Peter Doggers, 16. August 2025

Levon Aronian hat das Saint Louis Rapid & Blitz 2025 gewonnen – und das mit zwei Runden Vorsprung. Der 42-Jährige spielte am Schlusstag der Blitzpartien solide, sicherte sich mit Remisen und Siegen gegen die Konkurrenz frühzeitig den Gesamtsieg und krönte sich nach seinem Triumph beim Freestyle Chess in Las Vegas zum zweiten Mal in diesem Sommer zum Turniersieger.

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Hinter Aronian belegte Fabiano Caruana Rang zwei. Der US-Großmeister wirkte im Blitz „wie blockiert“, wie er selbst einräumte: „Ich habe aufgehört, Schach spielen zu können.“ Trotzdem reichte es knapp, um Maxime Vachier-Lagrave hinter sich zu lassen. Der Franzose wurde Dritter und übernahm damit die Führung in der Gesamtwertung der Grand Chess Tour, die mit dem Sinquefield Cup am Montag weitergeht.

Weltmeister Gukesh Dommaraju landete nach schwankender Leistung nur im Mittelfeld. Für ihn wird es nun schwer, sich noch für das GCT-Finale Ende September in São Paulo zu qualifizieren.

Aronian erklärte seinen Erfolg mit einer neu entfachten Freude am Schach: „Letztes Jahr, als ich weniger Turniere hatte, habe ich gemerkt, wie unglücklich mich das macht. Jetzt spiele ich viel, meine Familie unterstützt mich – weil sie wissen, dass es mir Freude bringt. Das ist das Beste.“

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