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SK Schwäbisch-Hall

Frauen-Bundesliga: Spitzenspiel zwischen Schwäbisch Hall und Baden-Baden

Quelle: Deutscher Schachbund – „Aus diesen Steinen bauen sie Erfolg. 'Wir haben ein professionelles Umfeld.'", veröffentlicht am 13. März 2026

In der Frauen-Bundesliga steht am Sonntag, 15. März 2026, das Spitzenspiel zwischen dem SK Schwäbisch Hall und der OSG Baden-Baden an. Austragungsort ist Freiburg-Zähringen. Beide Mannschaften sind bisher ohne Punktverlust durch die Saison marschiert, das direkte Duell gilt als mögliche Vorentscheidung vor der zentralen Endrunde in Bad Königshofen vom 17. bis 19. April. Das berichtet Deutscher Schachbund.

Für den SK Schwäbisch Hall käme ein weiterer Titelgewinn in einem besonderen Jahr: Der Verein feiert 2026 sein 90-jähriges Bestehen. Bereits 2017, 2023 und 2024 wurde er deutscher Meister. Der erste Vorsitzende Erhard Steffen und der zweite Vorsitzende Mario Meinel bezeichnen einen weiteren Meistertitel als „sehr passendes Highlight". Meinel ist es, der die Kontakte zu internationalen Topspielerinnen knüpft. Zu den stärksten Akteurinnen der laufenden Saison zählen IM Meri Arabidze aus Georgien, IM Deimante Daulyte-Cornette und WGM Andreea Cristina Navrotescu aus Frankreich.

Professionelles Umfeld und familiäre Atmosphäre

Auf die Frage, wie der Verein sein hohes Niveau hält, betonen Steffen und Meinel die Verbindung aus Organisation und Vereinskultur. Die Spielerinnen müssten sich um nichts kümmern und könnten sich vollständig auf das Schach konzentrieren. Gleichzeitig lege der Verein Wert auf ein „nahezu familiäres Umfeld mit persönlicher Wertschätzung". Finanziert wird die Mannschaft nach Angaben der Vereinsführung von einem kleinen Kreis langjähriger Förderer. Neid von anderen Bundesligavereinen erlebe man nicht – anders als im regionalen Umfeld. Aktuell ist dem Verein zufolge auch eine deutsche Spielerin Teil des Kaders.

Die Frauen-Bundesliga bezeichnen die Vereinsverantwortlichen als „stärkste Liga der Welt". Auch hohe Siege wie ein 6:0 seien nicht selbstverständlich, da viele Partien hart umkämpft seien. Die Heimspiele des SK Schwäbisch Hall finden repräsentativ im Foyer der örtlichen Bausparkasse statt.

Schwäbisch Hall übernimmt Tabellenführung in der Frauenbundesliga

Quelle: Schachkicker – „Frauenbundesliga: Schwäbisch Hall schlägt Baden-Baden und ist alleiniger Tabellenführer", veröffentlicht am 15. März 2026

Schwäbisch Hall hat das Spitzenspiel der Frauenbundesliga gegen Baden-Baden mit 4,5 zu 1,5 gewonnen und führt die Tabelle nun als einzige verlustpunktfreie Mannschaft an. Das berichtet Schachkicker. Der drittplatzierte Hamburg liegt bereits vier Punkte zurück, nachdem Titelverteidiger Bad Königshofen eine überraschende Niederlage gegen Solingen hinnehmen musste.

Die Partie zwischen Schwäbisch Hall und Baden-Baden wurde an den hinteren Brettern entschieden, wo Schwäbisch Hall klare Elo-Vorteile hatte. Bela Khotenashvili, Deimante Cornette und Irina Bulmaga gewannen ihre Partien gegen Josefine Sarfali, Anna Zatonskih und Iamze Tammert. Das Duell der amtierenden Europameisterin Teodora Injac gegen ihre Vorgängerin Meri Arabidze endete nach taktisch wechselhaftem Verlauf mit Remis.

Abstiegskampf: Chemnitz und Freiburg schöpfen Hoffnung

Im Abstiegskampf verbuchten die Aufsteiger Chemnitz und Freiburg wichtige Erfolge. Freiburg gewann gegen Deizisau, Chemnitz feierte gegen ein stark besetztes Harksheide den zweiten Saisonsieg. Herausragende Spielerin bei Chemnitz war WIM Anna Czäczine, die an zwei aufeinanderfolgenden Wettkampftagen zwei Partien gewann.

Für Schwäbisch Hall stehen in den verbleibenden drei Runden Begegnungen gegen Deizisau, Harksheide und Hamburg an. Baden-Baden trifft noch auf Freiburg, Rodewisch und Titelverteidiger Bad Königshofen. Der Verein aus Schwäbisch Hall feiert 2026 seinen 90. Geburtstag. Alle Mannschaften treffen sich ab dem 17. April in Bad Königshofen zu den letzten drei Runden.

Schwäbisch Hall gewinnt Schach-Frauenbundesliga

Quelle: Schachklub Schwäbisch Hall – „Frauenbundesliga: Schwäbisch Hall ist Meister", veröffentlicht am 19. April 2026

Der SK Schwäbisch Hall hat die Frauenbundesliga im Schach gewonnen. Das berichtet Schachklub Schwäbisch Hall. In der abschließenden neunten Runde besiegte die Mannschaft den Hamburger SK klar mit 5:1 und schloss die Saison ohne einen einzigen Verlustpunkt mit 22:0 Punkten ab – im 90. Jubiläumsjahr des Vereins.

Den entscheidenden Schlusspunkt im Duell gegen Hamburg setzte Deimante Cornette, die im Damenendspiel mit Bauernvorteil gegen Sarah Papp gewann. Zuvor hatten Lela Javakhishvili, Bella Khotenashvili und Ekaterina Atalik die weiteren Punkte für Schwäbisch Hall geholt. Irina Bulmaga und Antonia Ziegenfuß trennten sich mit Remis, ebenso Nino Batsiashvili und Monika Socko an Brett 1.

Abstiegskampf mit dramatischem Ausgang

Platz zwei sicherte sich SC Bad Königshofen mit einem 3,5:2,5-Sieg über OSG Baden-Baden. Den entscheidenden Punkt holte Anastasia Savina gegen Anna Zatonskih. Im Abstiegskampf retteten sich SF Freiburg und Hamburger SK Harksheide in die Liga. Freiburg gewann 3,5:2,5 gegen Rodewisch, wobei Sarah Neininger und Sarah Hund die entscheidenden Punkte beisteuerten. Harksheide siegte ebenfalls 3,5:2,5 gegen Deizisau, mit dem Siegpunkt von Carina Brandt gegen Katarzyna Dwilewicz. Der SC Hemer stieg trotz eines 5:1-Siegs gegen Chemnitz ab, da andere Ergebnisse nicht zu seinen Gunsten ausfielen.

Den Franz-Jittenmeier-Gedächtnispreis in der offenen Kategorie gewann Olga Babiy von Bad Königshofen mit 8,5 Punkten aus neun Partien. In der Nachwuchswertung setzte sich Luisa Bashylina mit 6 aus 9 Punkten durch, nachdem ihre Mannschaftskollegin Machteld van Foreest zuvor ihre Partie gewonnen hatte.

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Viermaliger Meister zieht Damenmannschaft zurück

Quelle: SK Schwäbisch Hall – „SK Schwäbisch Hall zieht seine Damenmannschaft zurück", veröffentlicht am 31. Mai 2026

Der SK Schwäbisch Hall zieht seine Damenmannschaft nach dem vierten Gewinn der deutschen Schachmeisterschaft aus der Frauenbundesliga zurück. Das berichtet SK Schwäbisch Hall. Als Grund nennt der Verein fehlende Finanzierung: Das notwendige Budget für die kommende Saison konnte nicht mehr aufgebracht werden, neue Geldgeber wurden angesichts der schwierigen Wirtschaftslage nicht gefunden. Stark gestiegene Reise- und Übernachtungskosten – insbesondere für Spielerinnen aus Georgien – hatten das Saisonbudget in den vergangenen Jahren erheblich erhöht.

Die Option, mit einer günstigeren Mannschaft und niedrigerem Budget anzutreten, verwarf der Verein bewusst. Die Kontinuität in der Stammbesetzung sei ein wesentlicher Grundpfeiler des sportlichen Erfolgs gewesen.

Elf Jahre Bundesliga ohne kampflosen Punkt

Der SK Schwäbisch Hall hatte seine Damenmannschaft 2012 gegründet und 2014 den Aufstieg in die Bundesliga geschafft. Bereits in der ersten Saison wurde die Mannschaft Vizemeister. In insgesamt elf Bundesligasaisons belegte das Team nie einen Platz schlechter als Dritter und gewann viermal die deutsche Meisterschaft – zuletzt in der abgelaufenen Saison. Der Verein hebt hervor, dass in all diesen Jahren keine einzige Partie kampflos abgegeben werden musste. Zu den meisteingesetzten Spielerinnen zählten Ekaterina AtalikLela JavakhishviliDeimante Cornette und Irina Bulmaga.

Der Verein dankt seinen Unterstützern, darunter die VR Bank Heilbronn Schwäbisch Hall sowie die Bausparkasse Schwäbisch Hall, die jahrelang die Spielstätte für Heimspiele bereitgestellt hatte. Für die Zukunft plant der SK Schwäbisch Hall, seine in die Oberliga Württemberg aufgestiegene erste Mannschaft in ähnlicher Besetzung wie zuvor weiterzuführen. Bei den übrigen Mannschaften sind keine größeren Veränderungen geplant.

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Lennart Naumann wird bester Deutscher beim FIDE World Cup in Batumi

Schachverband Württemberg, 30. Juni 2026, Robin Lutz

Lennart Naumann vom SK Schwäbisch Hall trat beim FIDE World Cup im georgischen Batumi an und holte in der U12 mit 6,5 Punkten aus elf Runden als bester Deutscher Rang 34. Das berichtet der Schachverband Württemberg. Für die Finalqualifikation des World Cups reichte das bei diesem vorgeschalteten Turnier nicht, angesichts des stark besetzten Feldes wertet Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler das Ergebnis dennoch positiv: „Ich hoffe, das spornt ihn weiter an.“

Philipp Müller, der Naumann seit 2022 einmal wöchentlich im Einzeltraining betreut und in Batumi als DSB-Delegationsleiter fungierte, nennt die Leistung „wirklich bemerkenswert“. Er vergleicht Naumann direkt mit zwei nationalen Konkurrenten: Naumann ließ sowohl den Deutschen Meister U12 Harshill Pradeep aus Hessen als auch den zweimaligen Deutschen Meister Aadith Ranganathan aus Bayern hinter sich. „Ich kann sie miteinander vergleichen, weil ich sie alle betreut habe“, sagt Müller.

Eine Schwäche bleibt laut Müller: Naumann spielt grundsätzlich auf Sieg, auch wenn die Stellung das nicht hergibt. Bei der DJEM verlor er dadurch gegen Vizemeister U12 Yunqi Li aus Schönaich eine bereits sichere Remis-Stellung. Auch in der Vorbereitung in Willingen und in Batumi habe Naumann wiederholt von Gewinnstellungen gesprochen, wo die objektive Bewertung das nicht stützte. Müller zieht dennoch ein positives Fazit: „Es macht große Freude, Lennart bei seinem Schachleben zu begleiten.“

Zusätzlich zum SVW-Kadertraining arbeitet Naumann seit zwei Jahren auch mit David Lobzhanidze. Nach der Rückkehr aus Batumi setzte sich der Elfjährige gleich wieder an Taktikaufgaben. Seine Mutter hätte es lieber gesehen, dass er zunächst den Schulstoff nachholt: „Dabei wäre es wichtiger gewesen, dass er für die Schule den Stoff nachholt“, sagt sie. Naumann selbst ist da klar: „Ich bin jetzt im Flow, ich muss weitermachen. Schach ist mein Leben“, sagt er und zeigt sich zugleich ehrgeizig: „Ein paar Punkte mehr hätten es in Batumi schon sein können.“

Sein Heimatverein SK Schwäbisch Hall würdigte den Auftritt auf der eigenen Vereinsseite: Naumann habe „ein Abenteuer der besonderen Art erlebt“, man sei „mächtig stolz, so ein Juwel in seine Reihen zu haben“.