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SK Schwäbisch Hall zieht aus der Frauenbundesliga zurück

Viermaliger Meister zieht Damenmannschaft zurück

Quelle: SK Schwäbisch Hall – „SK Schwäbisch Hall zieht seine Damenmannschaft zurück", veröffentlicht am 31. Mai 2026

Der SK Schwäbisch Hall zieht seine Damenmannschaft nach dem vierten Gewinn der deutschen Schachmeisterschaft aus der Frauenbundesliga zurück. Das berichtet SK Schwäbisch Hall. Als Grund nennt der Verein fehlende Finanzierung: Das notwendige Budget für die kommende Saison konnte nicht mehr aufgebracht werden, neue Geldgeber wurden angesichts der schwierigen Wirtschaftslage nicht gefunden. Stark gestiegene Reise- und Übernachtungskosten – insbesondere für Spielerinnen aus Georgien – hatten das Saisonbudget in den vergangenen Jahren erheblich erhöht.

Die Option, mit einer günstigeren Mannschaft und niedrigerem Budget anzutreten, verwarf der Verein bewusst. Die Kontinuität in der Stammbesetzung sei ein wesentlicher Grundpfeiler des sportlichen Erfolgs gewesen.

Elf Jahre Bundesliga ohne kampflosen Punkt

Der SK Schwäbisch Hall hatte seine Damenmannschaft 2012 gegründet und 2014 den Aufstieg in die Bundesliga geschafft. Bereits in der ersten Saison wurde die Mannschaft Vizemeister. In insgesamt elf Bundesligasaisons belegte das Team nie einen Platz schlechter als Dritter und gewann viermal die deutsche Meisterschaft – zuletzt in der abgelaufenen Saison. Der Verein hebt hervor, dass in all diesen Jahren keine einzige Partie kampflos abgegeben werden musste. Zu den meisteingesetzten Spielerinnen zählten Ekaterina Atalik, Lela Javakhishvili, Deimante Cornette und Irina Bulmaga.

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Der Verein dankt seinen Unterstützern, darunter die VR Bank Heilbronn Schwäbisch Hall sowie die Bausparkasse Schwäbisch Hall, die jahrelang die Spielstätte für Heimspiele bereitgestellt hatte. Für die Zukunft plant der SK Schwäbisch Hall, seine in die Oberliga Württemberg aufgestiegene erste Mannschaft in ähnlicher Besetzung wie zuvor weiterzuführen. Bei den übrigen Mannschaften sind keine größeren Veränderungen geplant.

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Deutscher Meister zieht sich aus Frauen-Bundesliga zurück

Quelle: Deutscher Schachbund – „Äußerst unschön. Der Meister kann sich die Reisekosten nicht mehr leisten…", veröffentlicht am 1. Juni 2026

Der amtierende Deutsche Meister in der Frauen-Bundesliga, der SK Schwäbisch Hall, zieht sich aus dem Spielbetrieb der Frauen-Bundesliga zurück. Das berichtet Deutscher Schachbund. Als Grund nennt der Verein in einer offiziellen Mitteilung fehlende finanzielle Mittel: Das notwendige Budget für die kommende Saison habe nicht mehr aufgebracht werden können. Gestiegene Reise- und Übernachtungskosten – unter anderem für Spielerinnen aus Georgien – hätten die Kosten pro Saison zuletzt erheblich erhöht. Neue Geldgeber seien auch aufgrund der allgemein schwierigen Wirtschaftslage nicht gefunden worden.

Der zuständige Frauen-Bundesliga-Turnierleiter beim Deutschen Schachbund, Klaus Deventer, kommentierte den Abgang mit den Worten: „Ausgerechnet der Meister – das ist äußerst unschön. Aber gegen fehlende finanzielle Mittel gibt es halt kein Gegengift." Schwäbisch Hall hatte erst wenige Wochen zuvor seinen vierten Meistertitel gewonnen und war in elf Jahren Bundesliga nie zu einer kampflosen Partie gezwungen worden. Zu den langjährigen Stammspielerinnen zählten Größen wie Ekaterina Atalik, Lela Javakhishvili, Deimante Cornette und Irina Bulmaga.

Deizisau macht weiter, Hemer prüft Teilnahme

Parallel zu der schlechten Nachricht aus Schwäbisch Hall gibt es eine positive Meldung: Die Schachfreunde Deizisau, die zwischenzeitlich ebenfalls einen Rückzug erwogen hatten, werden in der Saison 2026/27 mit einem Frauenteam in der Bundesliga antreten. Vereinspräsident Sven Noppes erklärte, die Frauen-Bundesliga werde beim Verein „aus anderen Geldquellen getragen". Man wolle engagierten Spielerinnen wie Nationalspielerin Hanna Marie Klek weiterhin eine sportliche Heimat auf höchstem Niveau bieten. Der vom Deutschen Schachbund angefragte SV Hemer prüft bis zum 10. Juni, ob er in die Bundesliga einsteigt. Sollte auch er ablehnen, dürfte der sportliche Absteiger Chemnitzer SC Aufbau 95 in der Liga verbleiben.

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Deutscher Schachmeister zieht sich aus Frauen-Bundesliga zurück

Quelle: Deutscher Schachbund – „Ein Etatloch, erfolgloser Kampf um Sponsoren - und keine Lust auf Mittelmaß.", veröffentlicht am 12. Juni 2026

Der SK Schwäbisch Hall, amtierender und insgesamt vierfacher Meister der Frauen-Schach-Bundesliga, hat seinen Rückzug aus der höchsten deutschen Spielklasse bekanntgegeben. Das berichtet Deutscher Schachbund. Vereinsvorsitzender Ehrhard Steffen begründete den Schritt mit einem nicht schließbaren Finanzierungsloch, das bei der Saisonplanung festgestellt worden sei. Die endgültige Entscheidung fiel auf der Mitgliederversammlung am 29. Mai 2026.

Steffen betonte, der Verein habe den Rückzug nicht leichtfertig vollzogen. Man habe die Teilnahme stets von Saison zu Saison geprüft, nun aber sei die einhellige Meinung gewesen, dass keine finanziellen Risiken eingegangen werden dürften. Besonders die Reisekosten für das mit ausländischen Spitzenspielerinnen besetzte Team hätten stark zu Buche geschlagen.

Konkurrenz um Sponsoren mit größeren Sportarten

Als zentrales Problem nannte Steffen die Sponsorensuche in einem schwierigen lokalen Umfeld. In Schwäbisch Hall konkurrierten drei Großvereine aus Fußball, Football und Basketball um dieselben potenziellen Geldgeber. Diese Sportarten seien publikumswirksamer und hätten damit strukturelle Vorteile gegenüber dem Schach.

Auf die Frage, ob der Verein seinen teuren Kader nicht hätte verkleinern können, antwortete Steffen, ein Mitspielen im Mittelfeld der Tabelle entspreche nicht der Philosophie des Klubs. Man sei erfolgsorientiert und wolle das auch bleiben. Künftig will sich der Verein auf seine Männerteams sowie die Jugendarbeit konzentrieren, um eine stabile finanzielle Basis zu sichern. Der Rückzug des Meisters gilt als Imageschaden für die Frauen-Bundesliga.

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