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Schachvorgänger: 2000 Jahre altes Spielbrett in China ausgegraben
Zitat von Conrad Schormann am 20. Juli 2026, 14:55 Uhr2.000 Jahre altes chinesisches Brettspiel entdeckt
Quelle: South China Morning Post – „Chinese scientists unearth 2,000-year-old cousin of chess played by royals and commoners", veröffentlicht am 19. Juli 2026
Archäologen in China haben bei einer Ausgrabung im Jahr 2023 ein rund 2.000 Jahre altes Spielbrett des antiken Brettspiels Liubo freigelegt. Das berichtet South China Morning Post. Das Shaanxi Provincial Institute of Archaeology gab den Fund bekannt; neben dem Brett wurden auch kunstvolle Figuren entdeckt.
Liubo, auf Deutsch etwa „sechs Stäbe", war ein Zweispieler-Spiel, das während der westlichen Han-Dynastie (202 v. Chr.–9 n. Chr.) weit verbreitet war. Jeder Spieler steuerte sechs Spielsteine über ein Brett mit symmetrischem Muster und einem zentralen Quadrat, das einem sogenannten „Fischteich" ähnelte. Die genauen Regeln gingen spätestens zur Zeit der Yuan-Dynastie verloren.
Von Bauern bis zu Königen
Historiker betrachten Liubo als Vorläufer des chinesischen Schachs. Das Spiel begann als Kinderspiel, bevor es wegen seines intellektuellen Anspruchs auch Erwachsene anzog. Auf dem Höhepunkt seiner Beliebtheit spielten es Menschen aller sozialen Schichten – von einfachen Bauern bis zu Mitgliedern der königlichen Familie.
Die ältesten gesicherten Belege für Liubo stammen aus der Zeit der Streitenden Reiche (475–221 v. Chr.). Nach der Jin-Dynastie (265–420 n. Chr.) wurden keine weiteren Liubo-Artefakte gefunden. Erst die Archäologie des 20. Jahrhunderts brachte neues Wissen über das Spiel: In den frühen 1970er-Jahren entdeckten Ausgräber ein vollständiges Liubo-Set mit zwölf Spielsteinen, sechs Bambusstäben und weiterem Zubehör.
Automatisch KI-generierter Beitrag
2.000 Jahre altes chinesisches Brettspiel entdeckt
Quelle: South China Morning Post – „Chinese scientists unearth 2,000-year-old cousin of chess played by royals and commoners", veröffentlicht am 19. Juli 2026
Archäologen in China haben bei einer Ausgrabung im Jahr 2023 ein rund 2.000 Jahre altes Spielbrett des antiken Brettspiels Liubo freigelegt. Das berichtet South China Morning Post. Das Shaanxi Provincial Institute of Archaeology gab den Fund bekannt; neben dem Brett wurden auch kunstvolle Figuren entdeckt.
Liubo, auf Deutsch etwa „sechs Stäbe", war ein Zweispieler-Spiel, das während der westlichen Han-Dynastie (202 v. Chr.–9 n. Chr.) weit verbreitet war. Jeder Spieler steuerte sechs Spielsteine über ein Brett mit symmetrischem Muster und einem zentralen Quadrat, das einem sogenannten „Fischteich" ähnelte. Die genauen Regeln gingen spätestens zur Zeit der Yuan-Dynastie verloren.
Von Bauern bis zu Königen
Historiker betrachten Liubo als Vorläufer des chinesischen Schachs. Das Spiel begann als Kinderspiel, bevor es wegen seines intellektuellen Anspruchs auch Erwachsene anzog. Auf dem Höhepunkt seiner Beliebtheit spielten es Menschen aller sozialen Schichten – von einfachen Bauern bis zu Mitgliedern der königlichen Familie.
Die ältesten gesicherten Belege für Liubo stammen aus der Zeit der Streitenden Reiche (475–221 v. Chr.). Nach der Jin-Dynastie (265–420 n. Chr.) wurden keine weiteren Liubo-Artefakte gefunden. Erst die Archäologie des 20. Jahrhunderts brachte neues Wissen über das Spiel: In den frühen 1970er-Jahren entdeckten Ausgräber ein vollständiges Liubo-Set mit zwölf Spielsteinen, sechs Bambusstäben und weiterem Zubehör.
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