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Schacholympiade in Samarkand: die Entwicklungen
Zitat von Conrad Schormann am 27. September 2026, 9:25 UhrSchweizer Teams verpassen an der Schach-Olympiade Pflichtsiege gegen Aussenseiter
Quelle: Schweizerischer Schachbund – „10. Runde der Olympiade: zwei enttäuschende 2:2 für die beiden Schweizer Teams", 26. September 2026, Markus Angst
Beide Schweizer Auswahlen sind am zweitletzten Tag der Schach-Olympiade in Samarkand trotz klar besserer Papierform nicht über ein Remis hinausgekommen. Die Herren spielten gegen Bosnien und Herzegowina 2:2, die Damen gegen Österreich ebenfalls unentschieden.
Bänziger rettet den Punkt
Bei den Männern verhinderte Fabian Bänziger mit seinem Sieg gegen Ivan Marjanovic eine Niederlage, während Sebastian Bogner und Colin Federer ihre Partien remisierten. Bänziger steht nach zehn Runden bei 5½ Punkten und einer Elo-Performance von 2504, satte 78 Punkte über seinem eigenen Rating. Bei den Frauen holte Sofiia Hryzlova den vollen Punkt, Alexandra Kosteniuk und Ghazal Hakimifard steuerten je einen halben bei.
An der Spitze hat sich nichts verändert: Bei den Herren führt Usbekistan mit einem Punkt Vorsprung vor Indien, bei den Damen liegt China einen Zähler vor Kasachstan. Die Schweizer Männer belegen mit 12 Punkten Rang 40 bis 70, die Frauen mit 13 Punkten Rang 21 bis 41. In der Schlussrunde am Sonntag treffen die Schweizer auf Uruguay, die Schweizerinnen auf Peru.
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Schweizer Teams verpassen an der Schach-Olympiade Pflichtsiege gegen Aussenseiter
Quelle: Schweizerischer Schachbund – „10. Runde der Olympiade: zwei enttäuschende 2:2 für die beiden Schweizer Teams", 26. September 2026, Markus Angst
Beide Schweizer Auswahlen sind am zweitletzten Tag der Schach-Olympiade in Samarkand trotz klar besserer Papierform nicht über ein Remis hinausgekommen. Die Herren spielten gegen Bosnien und Herzegowina 2:2, die Damen gegen Österreich ebenfalls unentschieden.
Bänziger rettet den Punkt
Bei den Männern verhinderte Fabian Bänziger mit seinem Sieg gegen Ivan Marjanovic eine Niederlage, während Sebastian Bogner und Colin Federer ihre Partien remisierten. Bänziger steht nach zehn Runden bei 5½ Punkten und einer Elo-Performance von 2504, satte 78 Punkte über seinem eigenen Rating. Bei den Frauen holte Sofiia Hryzlova den vollen Punkt, Alexandra Kosteniuk und Ghazal Hakimifard steuerten je einen halben bei.
An der Spitze hat sich nichts verändert: Bei den Herren führt Usbekistan mit einem Punkt Vorsprung vor Indien, bei den Damen liegt China einen Zähler vor Kasachstan. Die Schweizer Männer belegen mit 12 Punkten Rang 40 bis 70, die Frauen mit 13 Punkten Rang 21 bis 41. In der Schlussrunde am Sonntag treffen die Schweizer auf Uruguay, die Schweizerinnen auf Peru.
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Zitat von Conrad Schormann am 27. September 2026, 15:14 UhrMatthias Bluebaum: „Ich hasse immer noch, wie ich gespielt habe"
Quelle: Chess with Mustreader – „Matthias BLUEBAUM after finishing 3rd: 'I still HATE my play'", 27. September 2026
Matthias Bluebaum bleibt trotz Bronze mit dem deutschen Team unzufrieden mit seiner eigenen Leistung bei der Schacholympiade 2026. Das sagte Bluebaum im Gespräch mit Chess with Mustreader. „I still think I played pretty terrible like the whole tournament", erklärte er und fügte an, sein entscheidender Sieg in der letzten Runde sei nur einem Fehler des Gegners zu verdanken gewesen.
https://youtu.be/glGgWy68ID0
Bronze trotz zweier Niederlagen
Nach zwei verlorenen Mannschaftskämpfen sei Gold außer Reichweite gewesen, die Bronzemedaille bezeichnete Bluebaum dennoch als großartiges Ergebnis. Auf sein wachsendes Fan-Interesse angesprochen, berichtete er von auffallend vielen Anhängern in Usbekistan und Indien, ganz anders als in Deutschland, wo es kaum vergleichbare Aufmerksamkeit gebe.
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Matthias Bluebaum: „Ich hasse immer noch, wie ich gespielt habe"
Quelle: Chess with Mustreader – „Matthias BLUEBAUM after finishing 3rd: 'I still HATE my play'", 27. September 2026
Matthias Bluebaum bleibt trotz Bronze mit dem deutschen Team unzufrieden mit seiner eigenen Leistung bei der Schacholympiade 2026. Das sagte Bluebaum im Gespräch mit Chess with Mustreader. „I still think I played pretty terrible like the whole tournament", erklärte er und fügte an, sein entscheidender Sieg in der letzten Runde sei nur einem Fehler des Gegners zu verdanken gewesen.
Bronze trotz zweier Niederlagen
Nach zwei verlorenen Mannschaftskämpfen sei Gold außer Reichweite gewesen, die Bronzemedaille bezeichnete Bluebaum dennoch als großartiges Ergebnis. Auf sein wachsendes Fan-Interesse angesprochen, berichtete er von auffallend vielen Anhängern in Usbekistan und Indien, ganz anders als in Deutschland, wo es kaum vergleichbare Aufmerksamkeit gebe.
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Zitat von Conrad Schormann am 27. September 2026, 21:01 UhrSchweizer Frauen olympianieren auf Rang 18, Bänziger überragt bei den Männern
Quelle: Schweizerischer Schachbund – „Abschluss der Olympiade: aus Schweizer Sicht Ende gut – (fast) alles gut", 27. September 2026, Markus Angst
Die Schweizer Frauen sind mit einem 2½:1½-Sieg gegen Peru in der elften Runde noch auf Rang 18 vorgerückt und haben die Schach-Olympiade in Samarkand damit versöhnlich beendet. Alexandra Kosteniuk gewann am ersten Brett, Sofiia Hryzlova am zweiten, Ghazal Hakimifard remisierte am dritten Brett. Kosteniuk erzielte mit 2364 die beste Elo-Performance des Teams, Hryzlova und Hakimifard punkteten mit je 6½ aus neun Partien am meisten.
Bänziger als Matchwinner gegen Uruguay
Auch das Schweizer Männerteam gewann seine Schlussrunde gegen ein südamerikanisches Team, gegen Uruguay, mit 2½:1½ und landete als Startnummer 33 auf Endrang 46. Fabian Bänziger war dabei der einzige Sieger und damit Matchwinner, während Sebastian Bogner, Nico Georgiadis und Colin Federer remisierten. Der Schweizer Meister von 2022 und 2023 erreichte mit 6½ Punkten aus neun Partien eine Elo-Performance von 2513, konnte aus formalen Gründen aber keine Grossmeister-Norm einlösen, da ihm nur zwei statt der erforderlichen drei Grossmeister-Gegner gegenüberstanden.
Olympiasieger wurden bei den Männern Usbekistan vor Indien und Deutschland, bei den Frauen setzte sich China vor Kasachstan und Indien durch.
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Schweizer Frauen olympianieren auf Rang 18, Bänziger überragt bei den Männern
Quelle: Schweizerischer Schachbund – „Abschluss der Olympiade: aus Schweizer Sicht Ende gut – (fast) alles gut", 27. September 2026, Markus Angst
Die Schweizer Frauen sind mit einem 2½:1½-Sieg gegen Peru in der elften Runde noch auf Rang 18 vorgerückt und haben die Schach-Olympiade in Samarkand damit versöhnlich beendet. Alexandra Kosteniuk gewann am ersten Brett, Sofiia Hryzlova am zweiten, Ghazal Hakimifard remisierte am dritten Brett. Kosteniuk erzielte mit 2364 die beste Elo-Performance des Teams, Hryzlova und Hakimifard punkteten mit je 6½ aus neun Partien am meisten.
Bänziger als Matchwinner gegen Uruguay
Auch das Schweizer Männerteam gewann seine Schlussrunde gegen ein südamerikanisches Team, gegen Uruguay, mit 2½:1½ und landete als Startnummer 33 auf Endrang 46. Fabian Bänziger war dabei der einzige Sieger und damit Matchwinner, während Sebastian Bogner, Nico Georgiadis und Colin Federer remisierten. Der Schweizer Meister von 2022 und 2023 erreichte mit 6½ Punkten aus neun Partien eine Elo-Performance von 2513, konnte aus formalen Gründen aber keine Grossmeister-Norm einlösen, da ihm nur zwei statt der erforderlichen drei Grossmeister-Gegner gegenüberstanden.
Olympiasieger wurden bei den Männern Usbekistan vor Indien und Deutschland, bei den Frauen setzte sich China vor Kasachstan und Indien durch.
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Zitat von Conrad Schormann am 30. September 2026, 9:18 UhrUsbekistans Schach-Wunder hat einen Namen: Staatsmacht
Quelle: chess.com – „Dream Olympiad For Uzbekistan: 13 Samarkand 2026 Conclusions", 29. September 2026, Colin McGourty
Rustam Kasimdzhanov, Kapitän der usbekischen Nationalmannschaft, nennt die Unterstützung durch Präsident und Regierung den entscheidenden Unterschied zu allen anderen Ländern. Das schreibt Colin McGourty. Bei der 46. Schach-Olympiade in Samarkand gewann Usbekistan zehn von elf Wettkämpfen und verlor nur gegen Deutschland, zwei Punkte vor Indien und Deutschland auf den Rängen zwei und drei. Nodirbek Abdusattorov krönte den Titelgewinn mit Einzelgold am ersten Brett, ungeschlagen und mit einem Zugewinn von 17,5 Elo-Punkten. Kasimdzhanov betont daneben den Zusammenhalt der Mannschaft: Die Spieler mögen sich tatsächlich, eine Seltenheit im Team-Schach.
Chinas Frauen siegen ohne ihre Stars
Fast spiegelbildlich gewann China den Frauentitel, obwohl vier der fünf besten Spielerinnen der Welt fehlten. Zhu Jiner, Kapitänin und Brett-eins-Spielerin, erklärt sich den Erfolg gerade durch den fehlenden Druck: Ohne Favoritenrolle habe das Team unbeschwert aufspielen können. Indien sicherte sich trotz eines schwächeren Auftritts als 2024 zum dritten Mal in Folge den kombinierten Gaprindashvili-Cup, während Weltmeister Gukesh Dommaraju, vom eigenen Team überraschend auf Brett vier gesetzt, mit 8,5 aus zehn Partien fast Einzelgold geholt hätte.
Auch jenseits der Teamwertungen prägten junge Ausnahmetalente das Turnier: Der 15-jährige Yagiz Kaan Erdogmus wurde mit Silber hinter Abdusattorov zum höchstbewerteten 15-Jährigen der Schachgeschichte, und die elfjährige Bodhana Sivanandan avancierte zur jüngsten Frauen-Großmeisterin überhaupt. In zwei Jahren richtet Abu Dhabi die nächste Olympiade aus.
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Usbekistans Schach-Wunder hat einen Namen: Staatsmacht
Quelle: chess.com – „Dream Olympiad For Uzbekistan: 13 Samarkand 2026 Conclusions", 29. September 2026, Colin McGourty
Rustam Kasimdzhanov, Kapitän der usbekischen Nationalmannschaft, nennt die Unterstützung durch Präsident und Regierung den entscheidenden Unterschied zu allen anderen Ländern. Das schreibt Colin McGourty. Bei der 46. Schach-Olympiade in Samarkand gewann Usbekistan zehn von elf Wettkämpfen und verlor nur gegen Deutschland, zwei Punkte vor Indien und Deutschland auf den Rängen zwei und drei. Nodirbek Abdusattorov krönte den Titelgewinn mit Einzelgold am ersten Brett, ungeschlagen und mit einem Zugewinn von 17,5 Elo-Punkten. Kasimdzhanov betont daneben den Zusammenhalt der Mannschaft: Die Spieler mögen sich tatsächlich, eine Seltenheit im Team-Schach.
Chinas Frauen siegen ohne ihre Stars
Fast spiegelbildlich gewann China den Frauentitel, obwohl vier der fünf besten Spielerinnen der Welt fehlten. Zhu Jiner, Kapitänin und Brett-eins-Spielerin, erklärt sich den Erfolg gerade durch den fehlenden Druck: Ohne Favoritenrolle habe das Team unbeschwert aufspielen können. Indien sicherte sich trotz eines schwächeren Auftritts als 2024 zum dritten Mal in Folge den kombinierten Gaprindashvili-Cup, während Weltmeister Gukesh Dommaraju, vom eigenen Team überraschend auf Brett vier gesetzt, mit 8,5 aus zehn Partien fast Einzelgold geholt hätte.
Auch jenseits der Teamwertungen prägten junge Ausnahmetalente das Turnier: Der 15-jährige Yagiz Kaan Erdogmus wurde mit Silber hinter Abdusattorov zum höchstbewerteten 15-Jährigen der Schachgeschichte, und die elfjährige Bodhana Sivanandan avancierte zur jüngsten Frauen-Großmeisterin überhaupt. In zwei Jahren richtet Abu Dhabi die nächste Olympiade aus.
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