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Schachboxen
Zitat von Conrad Schormann am 26. Juni 2022, 15:52 Uhr"Als die Glocke läutet, weiss ich, dass ich keine weitere Boxrunde mehr schaffen werde. Entweder ich setze ihn jetzt matt, oder ich bleibe in der nächsten Boxrunde liegen."
Seitdem sich aus dem Kunst-Experiment Schachboxen ein Wettkampfsport entwickelt hat, ist darüber viel geschrieben worden. Was bislang fehlte, war der Erfahrungsbericht eines Schachspielers, der Schachboxen ausprobiert. Wie fühlt sich das an?
Jetzt hat der österreichische FM und Autor Anatol Vitouch eine Reportage abgeliefert, in der Schweiß perlt, Fäuste fliegen und Knie einknicken. Schachboxen aus erster Hand, der Selbsttest eines Neugierigen.
(Fast) ohne Boxerfahrung, aber mit einigen hundert Elo mehr als sein Gegner war Vitouch zum Schachboxen angetreten. Wie es ausgegangen ist? Lest selbst.
https://www.redbull.com/ch-de/theredbulletin/schachboxen-selbsttest-guide
"Als die Glocke läutet, weiss ich, dass ich keine weitere Boxrunde mehr schaffen werde. Entweder ich setze ihn jetzt matt, oder ich bleibe in der nächsten Boxrunde liegen."
Seitdem sich aus dem Kunst-Experiment Schachboxen ein Wettkampfsport entwickelt hat, ist darüber viel geschrieben worden. Was bislang fehlte, war der Erfahrungsbericht eines Schachspielers, der Schachboxen ausprobiert. Wie fühlt sich das an?
Jetzt hat der österreichische FM und Autor Anatol Vitouch eine Reportage abgeliefert, in der Schweiß perlt, Fäuste fliegen und Knie einknicken. Schachboxen aus erster Hand, der Selbsttest eines Neugierigen.
(Fast) ohne Boxerfahrung, aber mit einigen hundert Elo mehr als sein Gegner war Vitouch zum Schachboxen angetreten. Wie es ausgegangen ist? Lest selbst.
https://www.redbull.com/ch-de/theredbulletin/schachboxen-selbsttest-guide
Zitat von Conrad Schormann am 17. September 2022, 8:33 UhrDie "Junge Welt" widmet dem Schachboxen einen ausführlichen Beitrag:
https://www.jungewelt.de/artikel/433520.schachboxen-kopf-und-faust.html
Die "Junge Welt" widmet dem Schachboxen einen ausführlichen Beitrag:
https://www.jungewelt.de/artikel/433520.schachboxen-kopf-und-faust.html
Zitat von Conrad Schormann am 20. November 2025, 11:32 UhrSchachboxen: Wie ein Nischensport zwischen Russland und den USA Fahrt aufnimmt
Quelle: 60 Minutes – „Chess boxing: a sport where brain meets brawn“Schachboxen wirkt wie ein Gag, ist aber ein klar strukturiertes Hybridformat: drei Minuten Boxen, drei Minuten Schach, im Wechsel, bis K.o. oder Matt. Der Beitrag folgt der Weltmeisterschaft in Serbien und zeigt, wie unterschiedlich die Länder aufgestellt sind.
https://youtu.be/VmOFhZbgXIc
Russland dominiert den Sport. Dort ist Schachboxen an Schulen und Universitäten verankert, ein System mit hunderten Nachwuchsathleten. Gründer der nationalen Föderation ist Peter Zukov, der erzählt, wie sowjetische Boxtrainer Schach schon früher als Denkschule nutzten.
Die USA dagegen treten mit einem zusammengewürfelten Team an. Trainer Matt Thomas, selbst Ex-Weltmeister, hat Anwälte, Studenten und Veteranen rekrutiert. Er setzt stark auf mentale Vorbereitung: Das Umschalten zwischen körperlicher Höchstlast und kühlem Denken hält er für den einzigen Vorteil der Amerikaner.
Im Mittelpunkt des Films stehen zwei Figuren:
– Wayne „God King“ Clark, früher Harlem Globetrotter, der im Ring nervös wirkt und gegen einen Russen klar verliert.
– James Kanty III, professioneller Schachspieler, mit erst zwei Jahren Boxpraxis. Trotz harter Treffer setzt er im Finale gegen einen russischen Schwergewichtler auf seine Stärke: die Schachrunde. Er gewinnt durch Matt und holt den wichtigsten WM-Titel.Dazu zeigt das Video einen US-Schachmeister, William „Gambit Man“ Grafe, der sich 30 Pfund antrainiert hat und zwischen blitzschnellen Zügen und harten Treffern pendelt. Er gewinnt eine Partie klar, scheidet aber später knapp aus.
Das Turnier endet mit einem erwartbaren Bild: Russland sammelt die meisten Medaillen. Doch die USA überraschen mit neun Podestplätzen und einem Schwergewichts-Weltmeister. Der Beitrag deutet: Der Sport wächst, Russland bleibt Maßstab, aber die USA haben genug Charaktere, um das Feld aufzurütteln.
Schachboxen: Wie ein Nischensport zwischen Russland und den USA Fahrt aufnimmt
Quelle: 60 Minutes – „Chess boxing: a sport where brain meets brawn“
Schachboxen wirkt wie ein Gag, ist aber ein klar strukturiertes Hybridformat: drei Minuten Boxen, drei Minuten Schach, im Wechsel, bis K.o. oder Matt. Der Beitrag folgt der Weltmeisterschaft in Serbien und zeigt, wie unterschiedlich die Länder aufgestellt sind.
Russland dominiert den Sport. Dort ist Schachboxen an Schulen und Universitäten verankert, ein System mit hunderten Nachwuchsathleten. Gründer der nationalen Föderation ist Peter Zukov, der erzählt, wie sowjetische Boxtrainer Schach schon früher als Denkschule nutzten.
Die USA dagegen treten mit einem zusammengewürfelten Team an. Trainer Matt Thomas, selbst Ex-Weltmeister, hat Anwälte, Studenten und Veteranen rekrutiert. Er setzt stark auf mentale Vorbereitung: Das Umschalten zwischen körperlicher Höchstlast und kühlem Denken hält er für den einzigen Vorteil der Amerikaner.
Im Mittelpunkt des Films stehen zwei Figuren:
– Wayne „God King“ Clark, früher Harlem Globetrotter, der im Ring nervös wirkt und gegen einen Russen klar verliert.
– James Kanty III, professioneller Schachspieler, mit erst zwei Jahren Boxpraxis. Trotz harter Treffer setzt er im Finale gegen einen russischen Schwergewichtler auf seine Stärke: die Schachrunde. Er gewinnt durch Matt und holt den wichtigsten WM-Titel.
Dazu zeigt das Video einen US-Schachmeister, William „Gambit Man“ Grafe, der sich 30 Pfund antrainiert hat und zwischen blitzschnellen Zügen und harten Treffern pendelt. Er gewinnt eine Partie klar, scheidet aber später knapp aus.
Das Turnier endet mit einem erwartbaren Bild: Russland sammelt die meisten Medaillen. Doch die USA überraschen mit neun Podestplätzen und einem Schwergewichts-Weltmeister. Der Beitrag deutet: Der Sport wächst, Russland bleibt Maßstab, aber die USA haben genug Charaktere, um das Feld aufzurütteln.
Zitat von Conrad Schormann am 28. Juni 2026, 19:27 UhrSchachboxen in Frankfurt: Denken und Kämpfen vereint
Quelle: Frankfurter Neue Presse – „Schweißtropfen auf dem Brett: Beim Schachboxen in Frankfurt treffen zwei Welten aufeinander", veröffentlicht am 28. Juni 2026
Frankfurt hat seit gut einem Jahr eine Schachbox-Gruppe – als dritter Standort in Deutschland nach Berlin und Köln. Das berichtet die Frankfurter Neue Presse. Die Gruppe trainiert dienstags und samstags jeweils um 10 Uhr an wechselnden Orten im Stadtzentrum und gehört zum Roten Stern Frankfurt, einem Verein in der Tradition des Arbeitersports.
Gegründet wurde die Gruppe von Ole Schmitt (50), einem passionierten Boxer und Schachspieler aus Frankfurt. Nachdem er in einem Magazin von dem Denk-Kampfsport gelesen hatte, absolvierte er ein Probetraining in Berlin und sprach anschließend beim Roten Stern vor. Bereits am Folgetag meldete sich der Vizepräsident des Welt-Schachbox-Verbands und sicherte ihm Unterstützung zu. Den Trainer für die Frankfurter Gruppe fand Schmitt auf ungewöhnliche Weise: Er sprach den Stand-up-Comedian Theo Goodman spontan im Fitnessstudio an, weil dieser hart am Boxsack trainierte – und fragte ihn, ob er auch Schach spielen könne.
Vom Comic in die Realität
Die Ursprünge des Sports liegen in der Graphic Novel Äquatorkälte des Zeichners Enki Bilal. Der niederländische Aktionskünstler Iepe Rubingh überführte die Idee 2003 in die Realität und gründete in Berlin den ersten realen Schachbox-Club. Das Prinzip: Schach- und Boxrunden wechseln sich ab, je drei Minuten, bis jemand gewinnt – entweder durch Knockout oder Schachmatt.
Schmitt, der sich nach eigenen Angaben mit der Ideengeschichte der Frankfurter Schule beschäftigt, sieht in beiden Sportarten mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Den Denkanteil beim Boxen halte die Öffentlichkeit für gering, die körperliche Belastung beim Schach werde unterschätzt. Als Beleg verweist er auf das legendäre WM-Duell zwischen Anatoli Karpow und Garri Kasparow, das abgebrochen wurde, weil Karpow zehn Kilogramm Körpergewicht verloren hatte. Auch Trainingsteilnehmerin Lucyna (37) bestätigt die kognitive Herausforderung: Nach einer Boxrunde klar zu denken sei anfangs schwierig gewesen, werde aber mit zunehmendem Training leichter.
Automatisch KI-generierter Beitrag
Schachboxen in Frankfurt: Denken und Kämpfen vereint
Quelle: Frankfurter Neue Presse – „Schweißtropfen auf dem Brett: Beim Schachboxen in Frankfurt treffen zwei Welten aufeinander", veröffentlicht am 28. Juni 2026
Frankfurt hat seit gut einem Jahr eine Schachbox-Gruppe – als dritter Standort in Deutschland nach Berlin und Köln. Das berichtet die Frankfurter Neue Presse. Die Gruppe trainiert dienstags und samstags jeweils um 10 Uhr an wechselnden Orten im Stadtzentrum und gehört zum Roten Stern Frankfurt, einem Verein in der Tradition des Arbeitersports.
Gegründet wurde die Gruppe von Ole Schmitt (50), einem passionierten Boxer und Schachspieler aus Frankfurt. Nachdem er in einem Magazin von dem Denk-Kampfsport gelesen hatte, absolvierte er ein Probetraining in Berlin und sprach anschließend beim Roten Stern vor. Bereits am Folgetag meldete sich der Vizepräsident des Welt-Schachbox-Verbands und sicherte ihm Unterstützung zu. Den Trainer für die Frankfurter Gruppe fand Schmitt auf ungewöhnliche Weise: Er sprach den Stand-up-Comedian Theo Goodman spontan im Fitnessstudio an, weil dieser hart am Boxsack trainierte – und fragte ihn, ob er auch Schach spielen könne.
Vom Comic in die Realität
Die Ursprünge des Sports liegen in der Graphic Novel Äquatorkälte des Zeichners Enki Bilal. Der niederländische Aktionskünstler Iepe Rubingh überführte die Idee 2003 in die Realität und gründete in Berlin den ersten realen Schachbox-Club. Das Prinzip: Schach- und Boxrunden wechseln sich ab, je drei Minuten, bis jemand gewinnt – entweder durch Knockout oder Schachmatt.
Schmitt, der sich nach eigenen Angaben mit der Ideengeschichte der Frankfurter Schule beschäftigt, sieht in beiden Sportarten mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Den Denkanteil beim Boxen halte die Öffentlichkeit für gering, die körperliche Belastung beim Schach werde unterschätzt. Als Beleg verweist er auf das legendäre WM-Duell zwischen Anatoli Karpow und Garri Kasparow, das abgebrochen wurde, weil Karpow zehn Kilogramm Körpergewicht verloren hatte. Auch Trainingsteilnehmerin Lucyna (37) bestätigt die kognitive Herausforderung: Nach einer Boxrunde klar zu denken sei anfangs schwierig gewesen, werde aber mit zunehmendem Training leichter.
Automatisch KI-generierter Beitrag


