SC Zitadelle Spandau
Zitat von Conrad Schormann am 21. Dezember 2025, 12:54 UhrWeihnachtsturniere als Zuflucht: Warum Schachspieler zwischen den Jahren nach Spandau kommen
Quelle: Deutscher Schachbund – Interview von Matthias Wolf mit Reinhard Giese, 21. Dezember 2025
Beim SC Zitadelle Spandau haben Weihnachtsturniere Tradition. Gespielt wird am 23. Dezember sowie an den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr – im Rathaus Spandau, direkt über dem Weihnachtsmarkt. Das Ambiente ist bewusst schlicht, ohne Glühwein und Dekoration, dafür mit familiärer Atmosphäre und internationalem Teilnehmerfeld: Spieler reisen aus Sri Lanka, den Philippinen, Frankreich, Polen, Österreich oder Dänemark an.
https://twitter.com/PiwowarczykJ/status/1847633620153913513
Vereinsvorsitzender Reinhard Giese erklärt, warum diese Turniere so gefragt sind. Ein Grund ist banal: Viele haben zwischen den Feiertagen frei, andere wollen bewusst raus aus dem familiären Pflichtprogramm. Entscheidender ist jedoch ein stillerer Aspekt. Es kommen Menschen, die Weihnachten allein wären, fern von Familie oder ohne festen sozialen Halt. Für sie ist das Turnier mehr als Schach – es ist Gemeinschaft. Der Verein begegnet ihnen bewusst mit Offenheit und Herzlichkeit.
Organisatorisch entstand das Turnier aus pragmatischen Gründen: Der Bürgersaal im Rathaus ist nur in der sitzungsfreien Zeit verfügbar, andere Räume wären zu teuer. Das Turnier finanziert sich ausschließlich über Startgelder, Sponsoren gibt es nicht. Der wachsende Zuspruch führte dazu, das Open um Schnell- und Blitzturniere zu erweitern.
Giese betont, dass der Erfolg nicht am Preisfonds hängt, sondern an fairer Preisverteilung über viele Spielstärken hinweg und kurzen Wegen für Berliner und Brandenburger Spieler. Dass das Turnier regelmäßig ausgebucht ist, sieht er als Zeichen, dass es gerade rund um Weihnachten zu wenige vergleichbare Angebote gibt.
Weihnachtsturniere als Zuflucht: Warum Schachspieler zwischen den Jahren nach Spandau kommen
Quelle: Deutscher Schachbund – Interview von Matthias Wolf mit Reinhard Giese, 21. Dezember 2025
Beim SC Zitadelle Spandau haben Weihnachtsturniere Tradition. Gespielt wird am 23. Dezember sowie an den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr – im Rathaus Spandau, direkt über dem Weihnachtsmarkt. Das Ambiente ist bewusst schlicht, ohne Glühwein und Dekoration, dafür mit familiärer Atmosphäre und internationalem Teilnehmerfeld: Spieler reisen aus Sri Lanka, den Philippinen, Frankreich, Polen, Österreich oder Dänemark an.
Die Zitadelle Berlin-Spandau ist eine der am besten erhaltenen Festungsanlagen der Renaissance in Deutschland. Das ist eine in Backsteinmauerwerk ausgeführte Wehranglage italienischen Stils. Die Bauarbeiten wurden 1578 vollendet. pic.twitter.com/SIGh5U9CHN
— Darius J. Piwowarczyk (@PiwowarczykJ) October 19, 2024
Vereinsvorsitzender Reinhard Giese erklärt, warum diese Turniere so gefragt sind. Ein Grund ist banal: Viele haben zwischen den Feiertagen frei, andere wollen bewusst raus aus dem familiären Pflichtprogramm. Entscheidender ist jedoch ein stillerer Aspekt. Es kommen Menschen, die Weihnachten allein wären, fern von Familie oder ohne festen sozialen Halt. Für sie ist das Turnier mehr als Schach – es ist Gemeinschaft. Der Verein begegnet ihnen bewusst mit Offenheit und Herzlichkeit.
Organisatorisch entstand das Turnier aus pragmatischen Gründen: Der Bürgersaal im Rathaus ist nur in der sitzungsfreien Zeit verfügbar, andere Räume wären zu teuer. Das Turnier finanziert sich ausschließlich über Startgelder, Sponsoren gibt es nicht. Der wachsende Zuspruch führte dazu, das Open um Schnell- und Blitzturniere zu erweitern.
Giese betont, dass der Erfolg nicht am Preisfonds hängt, sondern an fairer Preisverteilung über viele Spielstärken hinweg und kurzen Wegen für Berliner und Brandenburger Spieler. Dass das Turnier regelmäßig ausgebucht ist, sieht er als Zeichen, dass es gerade rund um Weihnachten zu wenige vergleichbare Angebote gibt.
Zitat von Conrad Schormann am 19. März 2026, 13:34 UhrBerliner Talent sammelt Geld für WM-Reise
Quelle: Tagesspiegel – „Klara, 12 Jahre, Berliner Schachtalent: Dieses Mädchen sammelt Spenden für ihre Reise zur Schach-WM in Italien“, 17.03.2026, André Görke (Abo)
Klara Bayer aus Berlin-Spandau ist für die Jugend-Schachweltmeisterschaft in Italien nominiert, doch die Reise stellt ihre Familie vor finanzielle Probleme. Das berichtet Tagesspiegel. Für Teilnahme, Unterkunft und Organisation fallen rund 5000 Euro an, die teilweise über Spenden gedeckt werden sollen. In den ersten Tagen kamen bereits 500 Euro zusammen.
Die Zwölfjährige spielt für den Verein SC Zitadelle Spandau und gehört inzwischen zum Bundeskader. Die Weltmeisterschaft findet im Juni im italienischen Montesilvano statt und dauert zwei Wochen. Klara Bayer soll von ihrer Mutter begleitet werden, zusätzlich entstehen Kosten für einen Trainer. Währenddessen bleibt der Vater mit den drei jüngeren Geschwistern in Berlin.
Titel und Alltag
Klara Bayer hat bereits mehrere Berliner und deutsche Titel in verschiedenen Altersklassen gewonnen. Neben dem Schach besucht sie Ballettkurse und geht regelmäßig zu Spielen von Hertha BSC.
Der Verein Zitadelle Spandau, für den sie antritt, zählt etwa 100 Mitglieder und trägt seine Partien im Seniorenheim am Lindenufer aus. Klara Bayer wünscht sich mehr öffentliche Schachangebote, etwa große Bretter auf Spielplätzen, und möchte mehr Mädchen für den Vereinssport gewinnen.
Berliner Talent sammelt Geld für WM-Reise
Quelle: Tagesspiegel – „Klara, 12 Jahre, Berliner Schachtalent: Dieses Mädchen sammelt Spenden für ihre Reise zur Schach-WM in Italien“, 17.03.2026, André Görke (Abo)
Klara Bayer aus Berlin-Spandau ist für die Jugend-Schachweltmeisterschaft in Italien nominiert, doch die Reise stellt ihre Familie vor finanzielle Probleme. Das berichtet Tagesspiegel. Für Teilnahme, Unterkunft und Organisation fallen rund 5000 Euro an, die teilweise über Spenden gedeckt werden sollen. In den ersten Tagen kamen bereits 500 Euro zusammen.
Die Zwölfjährige spielt für den Verein SC Zitadelle Spandau und gehört inzwischen zum Bundeskader. Die Weltmeisterschaft findet im Juni im italienischen Montesilvano statt und dauert zwei Wochen. Klara Bayer soll von ihrer Mutter begleitet werden, zusätzlich entstehen Kosten für einen Trainer. Währenddessen bleibt der Vater mit den drei jüngeren Geschwistern in Berlin.
Titel und Alltag
Klara Bayer hat bereits mehrere Berliner und deutsche Titel in verschiedenen Altersklassen gewonnen. Neben dem Schach besucht sie Ballettkurse und geht regelmäßig zu Spielen von Hertha BSC.
Der Verein Zitadelle Spandau, für den sie antritt, zählt etwa 100 Mitglieder und trägt seine Partien im Seniorenheim am Lindenufer aus. Klara Bayer wünscht sich mehr öffentliche Schachangebote, etwa große Bretter auf Spielplätzen, und möchte mehr Mädchen für den Vereinssport gewinnen.