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Robert Rabiega

Warum Schach in die Schule gehört – und was Robert Rabiega damit zu tun hat

Macht Schach schlau? Was der Großmeister dazu sagt

Quelle: WELT – „Macht Schach spielen schlau?“, Antonia Beckermann

Der Podcast fragt, ob Schach tatsächlich klüger macht – und lässt den Großmeister Robert Rabiga erklären, was das Spiel im Kopf bewirkt. Er sagt: Die Regeln lernt man schnell, aber danach beginnt der schwere Teil. Gut wird, wer viel spielt. Eröffnung, Mittelspiel, Endspiel verlangen Planung, Ausdauer und klare Entscheidungen.

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Schach schärft laut Rabiga mehrere Fähigkeiten zugleich: Konzentration, visuelle Vorstellungskraft, kreatives Denken und das Treffen schneller Entscheidungen. Studien deuten darauf hin, dass regelmäßiges Spielen schulische Leistungen stützt, vor allem in Mathe und Lesen. Bei Älteren kann Schach helfen, geistigen Abbau zu verzögern – gesichert ist das aber nicht.

Im Alltag übertragen sich typische Schachmuster: Vorausplanen, Strukturieren, Druck aushalten. Das kann helfen – etwa im Straßenverkehr oder in Stressmomenten. Zu viel Vorausdenken kann aber auch blockieren. Auf höherem Niveau zählt zudem die Psychologie: mentale Stärke, Selbstvertrauen, Menschenkenntnis.

Rabiga betont, wie sehr Onlineplattformen und KI den Zugang verändert haben: Jeder kann jederzeit spielen, analysieren, lernen. Das fördert Talente – und schafft Probleme wie Betrug mit Engines.

Am Rand thematisiert der Podcast noch ein anderes Phänomen: warum wir Träume so schnell vergessen.

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