Robert Rabiega
Zitat von Conrad Schormann am 20. November 2025, 10:29 Uhrhttps://perlenvombodensee.de/2025/04/10/warum-schach-in-die-schule-gehoert-und-was-robert-rabiega-damit-zu-tun-hat/
Warum Schach in die Schule gehört – und was Robert Rabiega damit zu tun hat
Zitat von Conrad Schormann am 20. November 2025, 10:29 UhrMacht Schach schlau? Was der Großmeister dazu sagt
Quelle: WELT – „Macht Schach spielen schlau?“, Antonia Beckermann
Der Podcast fragt, ob Schach tatsächlich klüger macht – und lässt den Großmeister Robert Rabiga erklären, was das Spiel im Kopf bewirkt. Er sagt: Die Regeln lernt man schnell, aber danach beginnt der schwere Teil. Gut wird, wer viel spielt. Eröffnung, Mittelspiel, Endspiel verlangen Planung, Ausdauer und klare Entscheidungen.
Schach schärft laut Rabiga mehrere Fähigkeiten zugleich: Konzentration, visuelle Vorstellungskraft, kreatives Denken und das Treffen schneller Entscheidungen. Studien deuten darauf hin, dass regelmäßiges Spielen schulische Leistungen stützt, vor allem in Mathe und Lesen. Bei Älteren kann Schach helfen, geistigen Abbau zu verzögern – gesichert ist das aber nicht.
Im Alltag übertragen sich typische Schachmuster: Vorausplanen, Strukturieren, Druck aushalten. Das kann helfen – etwa im Straßenverkehr oder in Stressmomenten. Zu viel Vorausdenken kann aber auch blockieren. Auf höherem Niveau zählt zudem die Psychologie: mentale Stärke, Selbstvertrauen, Menschenkenntnis.
Rabiga betont, wie sehr Onlineplattformen und KI den Zugang verändert haben: Jeder kann jederzeit spielen, analysieren, lernen. Das fördert Talente – und schafft Probleme wie Betrug mit Engines.
Am Rand thematisiert der Podcast noch ein anderes Phänomen: warum wir Träume so schnell vergessen.
Macht Schach schlau? Was der Großmeister dazu sagt
Quelle: WELT – „Macht Schach spielen schlau?“, Antonia Beckermann
Der Podcast fragt, ob Schach tatsächlich klüger macht – und lässt den Großmeister Robert Rabiga erklären, was das Spiel im Kopf bewirkt. Er sagt: Die Regeln lernt man schnell, aber danach beginnt der schwere Teil. Gut wird, wer viel spielt. Eröffnung, Mittelspiel, Endspiel verlangen Planung, Ausdauer und klare Entscheidungen.
Schach schärft laut Rabiga mehrere Fähigkeiten zugleich: Konzentration, visuelle Vorstellungskraft, kreatives Denken und das Treffen schneller Entscheidungen. Studien deuten darauf hin, dass regelmäßiges Spielen schulische Leistungen stützt, vor allem in Mathe und Lesen. Bei Älteren kann Schach helfen, geistigen Abbau zu verzögern – gesichert ist das aber nicht.
Im Alltag übertragen sich typische Schachmuster: Vorausplanen, Strukturieren, Druck aushalten. Das kann helfen – etwa im Straßenverkehr oder in Stressmomenten. Zu viel Vorausdenken kann aber auch blockieren. Auf höherem Niveau zählt zudem die Psychologie: mentale Stärke, Selbstvertrauen, Menschenkenntnis.
Rabiga betont, wie sehr Onlineplattformen und KI den Zugang verändert haben: Jeder kann jederzeit spielen, analysieren, lernen. Das fördert Talente – und schafft Probleme wie Betrug mit Engines.
Am Rand thematisiert der Podcast noch ein anderes Phänomen: warum wir Träume so schnell vergessen.
Zitat von Conrad Schormann am 10. April 2026, 22:27 UhrGroßmeister Rabiega führt Verein – und kaum noch Zeit zum Spielen
Quelle: Deutscher Schachbund – „Manchmal habe ich das Gefühl, gar kein Spieler mehr zu sein.", veröffentlicht am 10. April 2026
Robert Rabiega ist der einzige Großmeister Deutschlands, der zugleich einen Schachverein leitet. Das berichtet Deutscher Schachbund. Seit 2023 ist der Berliner Vorsitzender des SK König Tegel – nicht aus eigener Wahl, sondern weil sein Vorgänger Manfred Rausch nach langer Krankheit verstarb und niemand sonst bereit war, das Amt zu übernehmen. „Manchmal kommt in mir das Gefühl hoch, gar kein Spieler mehr zu sein", sagt Rabiega über seine aktuelle Situation.
Der 55-Jährige, der 1986/87 als damals jüngster Spieler aller Zeiten in der Schach-Bundesliga debütierte, ist mit einer Elo-Zahl von 2461 nach wie vor einer der besten Blitz- und Schnellschachspieler des Landes. Als Vereinsvorsitzender ist er jedoch vorrangig mit administrativen Aufgaben beschäftigt: Er koordiniert die Aufstellungen aller vier Mannschaften, übernimmt Schriftkram sowie Repräsentations- und Organisationsaufgaben – und pendelt dabei von seinem Wohnort Lichterfelde im Süden Berlins bis nach Tegel im Norden, bisweilen mehr als eineinhalb Stunden einfache Fahrt.
Strukturelle Probleme belasten den Traditionsverein
König Tegel kämpft mit schwierigen Rahmenbedingungen. Die nächstgelegene U-Bahn-Station ist seit 2022 gesperrt und soll nach aktuellen Meldungen erst im Sommer 2027 wieder öffnen. Die Zahl der Mannschaften ist von sechs auf vier gesunken, die Mitgliederzahl hat sich bei knapp 100 eingependelt. Einzig im Jugendbereich verzeichnet der Verein derzeit wieder einen Aufschwung. Aktuell führt König Tegel die Oberliga Nordost an und könnte noch im April in die zweite Bundesliga aufsteigen – trotz der finanziellen Herausforderungen, die eine höhere Spielklasse mit sich bringen würde.
Neben seiner Vereinsarbeit unterrichtet Rabiega seit 15 Jahren Schach als Schulfach an einem Berliner Gymnasium – 13 Stunden pro Woche in der fünften und sechsten Klasse. Paul Meyer-Dunker, Präsident des Berliner Schachverbandes, nennt Rabiegas Engagement „nicht nur einzigartig", sondern auch „großartig und bewundernswert". Rabiega selbst erklärt, er wolle das Amt weiterführen, „so lange ich die Kraft dafür habe".
Automatisch KI-generierter Beitrag
Großmeister Rabiega führt Verein – und kaum noch Zeit zum Spielen
Quelle: Deutscher Schachbund – „Manchmal habe ich das Gefühl, gar kein Spieler mehr zu sein.", veröffentlicht am 10. April 2026
Robert Rabiega ist der einzige Großmeister Deutschlands, der zugleich einen Schachverein leitet. Das berichtet Deutscher Schachbund. Seit 2023 ist der Berliner Vorsitzender des SK König Tegel – nicht aus eigener Wahl, sondern weil sein Vorgänger Manfred Rausch nach langer Krankheit verstarb und niemand sonst bereit war, das Amt zu übernehmen. „Manchmal kommt in mir das Gefühl hoch, gar kein Spieler mehr zu sein", sagt Rabiega über seine aktuelle Situation.
Der 55-Jährige, der 1986/87 als damals jüngster Spieler aller Zeiten in der Schach-Bundesliga debütierte, ist mit einer Elo-Zahl von 2461 nach wie vor einer der besten Blitz- und Schnellschachspieler des Landes. Als Vereinsvorsitzender ist er jedoch vorrangig mit administrativen Aufgaben beschäftigt: Er koordiniert die Aufstellungen aller vier Mannschaften, übernimmt Schriftkram sowie Repräsentations- und Organisationsaufgaben – und pendelt dabei von seinem Wohnort Lichterfelde im Süden Berlins bis nach Tegel im Norden, bisweilen mehr als eineinhalb Stunden einfache Fahrt.
Strukturelle Probleme belasten den Traditionsverein
König Tegel kämpft mit schwierigen Rahmenbedingungen. Die nächstgelegene U-Bahn-Station ist seit 2022 gesperrt und soll nach aktuellen Meldungen erst im Sommer 2027 wieder öffnen. Die Zahl der Mannschaften ist von sechs auf vier gesunken, die Mitgliederzahl hat sich bei knapp 100 eingependelt. Einzig im Jugendbereich verzeichnet der Verein derzeit wieder einen Aufschwung. Aktuell führt König Tegel die Oberliga Nordost an und könnte noch im April in die zweite Bundesliga aufsteigen – trotz der finanziellen Herausforderungen, die eine höhere Spielklasse mit sich bringen würde.
Neben seiner Vereinsarbeit unterrichtet Rabiega seit 15 Jahren Schach als Schulfach an einem Berliner Gymnasium – 13 Stunden pro Woche in der fünften und sechsten Klasse. Paul Meyer-Dunker, Präsident des Berliner Schachverbandes, nennt Rabiegas Engagement „nicht nur einzigartig", sondern auch „großartig und bewundernswert". Rabiega selbst erklärt, er wolle das Amt weiterführen, „so lange ich die Kraft dafür habe".
Automatisch KI-generierter Beitrag