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Landesschachbund Bremen

https://www.schachbund.de/news/ralf-mulde.html

Ralf Mulde (1962–2025): Schachfunktionär und Publizist

Am 21. Februar 2025 starb Ralf Mulde im Alter von 62 Jahren. Der Bremer engagierte sich jahrzehntelang für das Schach – besonders in der Öffentlichkeitsarbeit. Bundesweit bekannt wurde er für seine Berichte zur Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM, 2011–2018). Zudem war er Öffentlichkeitsreferent im Landesschachbund Bremen, Admin im Deutschen E-Mail Schachklub (DESC) und lizenzierter Turnierleiter.

Als Spieler war Mulde bis 2020 aktiv, zuletzt für den TuS Varrel im Nahschach und die Dragons FSF Plochingen im Fernschach. Sein Schreibstil brachte die Faszination des Schachs lebendig zum Ausdruck.

Schach verliert mit ihm eine engagierte Stimme. Möge er in Frieden ruhen.

Ilja Schneider gewinnt Bremer Blitzmeisterschaft 2026

Quelle: Landesschachbund Bremen e. V., Bericht von Peter Frei vom 25. Januar 2026

IM Ilja Schneider hat die Offene Bremer Blitz-Einzelmeisterschaft 2026 (OBBEM) gewonnen. Der Berliner setzte sich wie schon 2015 durch und trug sich erneut in die Siegerliste des traditionsreichen Turniers ein. Christian Richter von der Werder Bremen-Schachabteilung wurde Dritter und zugleich bester Bremer. Damit sicherte er sich seinen vierten Titel als Bremer Blitzmeister.

Das Turnier, zum 24. Mal in dieser Form ausgetragen, war mit 55 Teilnehmern das bestbesuchte Bremer Blitzturnier der Zeit nach Corona. Rund zwei Drittel der Spieler kamen aus Bremer Vereinen, dazu Gäste aus Niedersachsen und Hamburg – ohne überregionale Werbung. Werder Bremen stellte mit zehn Startern das größte Kontingent.

Hinter Schneider landete Vladislav Lymar auf Rang zwei, Vierter wurde Collin Colbow. Für die Norddeutsche Blitz-Einzelmeisterschaft 2026 qualifizierten sich neben Richter auch Colbow, Max Weidenhöfer und Dmitry Vasilenko. In der Mannschaftswertung lösten Werder Bremen, Bremen Nord und Delmenhorst die Tickets für die Norddeutsche Blitz-Mannschaftsmeisterschaft 2026 in Berlin.

Ein Wermutstropfen blieb die sehr geringe Beteiligung von Spielerinnen: Nur eine Frau nahm teil, sie gehörte keinem Bremer Verein an. Der Qualifikationsplatz für die deutsche Frauen-Blitzmeisterschaft konnte deshalb nicht vergeben werden.

Positiv hervorgehoben wurden Organisation und Rahmenbedingungen. Zu Beginn der Siegerehrung erhielt Lukas Monnerjahn eine FA-Schiedsrichternorm. Der Landesschachbund Bremen lobte zudem das Catering und den Spielsaal der Schachfreunde Findorff.

Erste Bremer Blitzmeisterschaft fand bereits 1946 statt

Quelle: Landesschachbund Bremen e.V., 18. Februar 2026, Andreas Calic

Die erste Bremer Blitzmeisterschaft wurde am 20. November 1946 ausgetragen – und nicht erst 1990. Das berichtet Landesschachbund Bremen e.V.

Anlass der Recherche ist die bevorstehende Offene Bremer Einzelmeisterschaft 2026. Turnierleiter Peter Frei stellte eine Siegerliste aller Bremer Meisterschaften zusammen. Als besonders wertvoll erwies sich dabei das Schacharchiv der Bremer Schachgesellschaft von 1877.

Archiv schließt Lücken

Das Archiv geht auf die Sammlung von Hanno Keller zurück, der über mehr als 50 Jahre die Bremer Schachgeschichte erforschte. Ein Pressearchiv hilft, Lücken in den Siegerlisten der Bremer Blitzmeisterschaften zu schließen.

Die Premiere im Jahr 1946 gewann Gustav Heberle, Spieler und damaliger Schriftführer der Bremer Schachgesellschaft. Er erzielte 12,5 von 13 Punkten und setzte sich vor Landesmeister Hermann Heemsoth sowie Klubmeister Arthur Vathauer durch, die jeweils zwei Punkte Rückstand hatten.

100 Teilnehmer in der Civil-Messe-Halle

Der Weserkurier berichtete am 23. November 1946 von einem Blitzturnier mit 100 Teilnehmern, bei dem „die gesamte Schachelite“ antrat. Die Gröpelinger Schachgemeinschaft organisierte das Turnier in der Civil-Messe-Halle des Engineers Depots. Der Verein hatte sich erst im Januar 1946 gegründet und bereits zu Ostern ein großes Blitzturnier am selben Ort veranstaltet.

Mit Hilfe des Pressearchivs sollen weitere fehlende Namen der Siegerliste ergänzt werden.

Kardoeus gewinnt Bremer Schach-Einzelmeisterschaft

Quelle: Landesschachbund Bremen – „David Kardoeus gewinnt die Bremer Einzelmeisterschaften 2026!", veröffentlicht am 1. April 2026

David Kardoeus vom SV Werder Bremen hat die Offene Bremer Einzelmeisterschaft 2026 gewonnen. Das berichtet Landesschachbund Bremen. Der Sieger setzte sich mit 6,5 Punkten aus sieben Partien an die Spitze des 53-köpfigen Teilnehmerfeldes.

Den zweiten Platz belegte Rolf Hundack von der Bremer SG von 1877 mit 6 Punkten, Rang drei ging an Kevin Silber vom SK Kirchweyhe 1947 mit 5,5 Punkten.

Austragungsort Gut Varrel

Das Turnier fand im Gut Varrel statt, das mit großzügigen und ruhigen Räumlichkeiten ideale Bedingungen für das Turnier bot. Ausrichter war der TuS Varrel. Die sieben Runden standen nach Angaben der Veranstalter für kämpferische Partien auf hohem Niveau.

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Bremer Schachbund wählt neuen Vorstand

Quelle: Landesschachbund Bremen – „Impressionen von der Jahreshauptversammlung des LSB", veröffentlicht am 30. April 2026

Der Landesschachbund Bremen hat auf seiner Jahreshauptversammlung den Vorstand teilweise neu besetzt und alle Anträge mit den erforderlichen Mehrheiten verabschiedet. Das berichtet Landesschachbund Bremen. Die Versammlung stand unter der Leitung des ersten Vorsitzenden Dr. Oliver Höpfner.

Der Vorstand wurde von der Versammlung entlastet. Thorsten Ahlers wurde in seinem Amt als zweiter Vorsitzender bestätigt.

Personelle Veränderungen im Vorstand

Lukas Monnerjahn übernimmt künftig das Amt des Landesturnierleiters. Er war zuvor für die Mitgliederverwaltung zuständig. Peter Frei, der bisherige Turnierleiter, wurde aus dem Vorstand verabschiedet. Neu in den Vorstand gewählt wurde Heiko Fischer, der fortan die Mitgliederverwaltung übernimmt.

Die Versammlung endete nach Angaben des Verbandes mit einem positiven Fazit. Das Protokoll soll in Kürze veröffentlicht werden.

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Bremer Schachbund ehrt Vize-Vorsitzenden

Quelle: Landesschachbund Bremen – „Goldene Ehrennadel für Thorsten Ahlers verliehen", veröffentlicht am 03. Mai 2026

Der Landesschachbund Bremen hat im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung eine besondere Ehrung vorgenommen. Das berichtet Landesschachbund Bremen. Thorsten Ahlers, zweiter Vorsitzender des Verbandes, erhielt die Goldene Ehrennadel des LSB. Überreicht wurde die Auszeichnung von Dr. Oliver Höpfner.

Grundlage der Ehrung ist die Ehrenordnung des LSB, die eine langjährige und erfolgreiche organisatorische Tätigkeit als zentrales Kriterium benennt. Mit der Goldenen Ehrennadel würdigt der Verband Persönlichkeiten, die sich in herausragender Weise um den Bremer Schachsport verdient gemacht haben.

Langjähriges Engagement gewürdigt

Ahlers habe sich über viele Jahre mit Engagement, Verlässlichkeit und fachlicher Kompetenz in die Verbandsarbeit eingebracht – in strategischen, organisatorischen und alltäglichen Belangen. Sein Einsatz habe den Landesschachbund nachhaltig geprägt.

Die Verleihung gilt als Ausdruck des Dankes für eine kontinuierliche und wirkungsvolle Arbeit im Dienste des Schachsports in Bremen.

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Bremer Grundschule holt Deutschen Schulschach-Titel

Quelle: Landesschachbund Bremen – „Bremer Schulschach glänzt bei Deutschen Meisterschaften", veröffentlicht am 23. Mai 2026

Die Grundschule am Pulverberg aus Bremen hat bei den Deutschen Schulschachmeisterschaften im sauerländischen Willingen den Titel in der Wettkampfklasse G (Klassen 1 bis 4) gewonnen. Das berichtet Landesschachbund Bremen. Das Team setzte sich gegen 48 Grundschulen mit insgesamt 230 Kindern aus ganz Deutschland durch.

Die Bremer Mannschaft – bestehend aus Noah Etienne Hesterberg, Tammo Mettenbrink, Mattis Leppin, Noah Stulgies und Jari Wahlhäuser – ging als Favorit ins Turnier und dominierte das Geschehen nahezu durchgängig. Im gesamten Wettbewerb wurde lediglich ein Mannschaftspunkt abgegeben, beim 2:2-Unentschieden gegen die Isar-Grundschule München. Bereits 2024 hatte die Schule einen Deutschen Meistertitel gewonnen.

Auch die Jüngsten überzeugen – Vizemeister in der U2-Klasse

Ebenfalls erfolgreich war die Grundschule am Pulverberg in der Wettkampfklasse G1/2 für Erst- und Zweitklässler. Yasin Celik, Leon Dohmann, Mazen Safrah, Zain Velic und Joris Leppin belegten unter zehn Teams den zweiten Platz auf Bundesebene. Viele dieser Kinder spielen erst seit kurzer Zeit Schach.

Alle Spieler der Siegermannschaft sind zudem in Bremer Vereinen aktiv – bei den Findorffer Schachfreunden oder beim SK Bremen-West. Die Grundschule am Pulverberg bietet im Rahmen ihres Ganztagsangebots tägliches Training sowie Schach-AGs an. Die Grundschule an der Karl-Lerbs-Straße aus der Neustadt belegte zudem einen 18. Platz.

Mettenbrink und Mattis Leppin werden Bremen darüber hinaus bei den Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften in der Altersklasse U10 vertreten.

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