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PTSV-SK Hof

Blübaums Sensation lässt Hof träumen
Quelle: Frankenpost – „Die Region profitiert von der Sensation“ (für Abonnenten), Dirk Müller

Der Einzug von Matthias Blübaum ins Kandidatenturnier 2026 sorgt nicht nur international für Schlagzeilen, sondern beflügelt auch die Schachszene in Oberfranken. Der 28-jährige Großmeister hatte sich beim Grand Swiss 2025 in Samarkand mit Siegen gegen Weltklassespieler wie Arjun Erigaisi und Praggnanandhaa überraschend durchgesetzt und ist nach Robert Hübner und Wolfgang Uhlmann erst der dritte Deutsche überhaupt, der die Chance auf ein WM-Match erhält.

Beim PTSV-SK Hof ist die Euphorie spürbar. „Die Mitgliederzahlen steigen kontinuierlich – durch den Keymer-Boom und jetzt noch mehr durch Blübaum“, sagt Spielleiter Johannes Wenzel. Der Verein stellt derzeit drei Mannschaften mit Aufstiegsambitionen und hofft, an die goldenen Zeiten der 1980er- und 1990er-Jahre anzuknüpfen, als Hof zeitweise sogar Zweitligist war.

Besonderen Wert legt der Klub auf die Jugendförderung. Ein junges Viererteam wurde jüngst Nordbayerischer Meister im Schnellschach, weitere Talente trainieren online auf Plattformen wie chess.com oder lichess. Doch für Wenzel bleibt klar: „Analoges Schach mit echten Figuren und Gegnern ist durch nichts zu ersetzen.“

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So verbindet Blübaums Sensation die Weltspitze mit der regionalen Basis – und lässt die Hofer Schachfreunde von einer goldenen Zukunft träumen.

Hofer Schachverein kehrt nach 27 Jahren in Bezirksoberliga zurück

Frankenpost, 10. Mai 2026 (Abo)

Die zweite Mannschaft des PTSV-SK Hof hat die Meisterschaft in der Bezirksliga Ost gewonnen und steigt in die Bezirksoberliga auf – die höchste Liga Oberfrankens. Das berichtet die Frankenpost. Zuletzt war der Hofer Schachsport vor 27 Jahren mit einer zweiten Mannschaft in dieser Liga vertreten.

Das Team um Kapitän Marcus von Lossow blieb in der gesamten Saison ungeschlagen: sechs Siege, drei Unentschieden, 15:3 Punkte. Den entscheidenden Vorsprung vor dem punktgleichen Konkurrenten FC Marktleuthen sicherte ein 7,5:0,5-Erfolg im direkten Aufeinandertreffen.

Erste Mannschaft knapp gescheitert

Die erste Mannschaft verpasste den Aufstieg aus der Regionalliga Nordwest in die Landesliga nur knapp. Mit sechs Unentschieden, zwei Siegen und einer Niederlage – 10:8 Punkte – belegte sie Platz drei in einem Zehnerfeld. Top-Scorer war Alberto Atoyan, der an den Spitzenbrettern ungeschlagen blieb und sieben Punkte aus acht Partien holte. Bei der Europameisterschaft im polnischen Katowice erreichte er seine erste IM-Norm. Im Juni tritt er bei der U18-Weltmeisterschaft im italienischen Montesilvano an.

Ebenfalls zur ersten Mannschaft gehörte Mannschaftsführer Viktor Schindler mit sieben Punkten aus neun Partien sowie der 83-jährige Arkadiy Urytskyy, der als Reservespieler 3,5 aus 4 Partien holte. Spitzenspieler Christian Schubert reiste für vier Saisonpartien eigens von seinem Hauptwohnsitz in Mexiko nach Hof.

Dritte Mannschaft mit Pech

Die dritte Mannschaft belegte in der Kreisliga A den sechsten Platz. Drei knappe 3,5:4,5-Niederlagen verhinderten eine bessere Platzierung, ein Aufstieg wäre nach Einschätzung des Vereins rechnerisch möglich gewesen. Über alle drei Mannschaften hinweg gab es in 27 Spielen insgesamt nur vier Niederlagen.

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