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Pia Cramling

Schachlegende Pia Cramling über Leidenschaft und Frauen im Schach

Quelle: Europe-Echecs – „Pia Cramling championne au cœur tendre", veröffentlicht am 21. Februar 2021

Die schwedische Schachgroßmeisterin Pia Cramling blickt auf eine außergewöhnliche Karriere zurück: Am 1. Januar 1984 wurde sie mit 20 Jahren zur Weltranglistenersten. Das berichtet Europe-Echecs. In einem Interview erinnert sie sich an ihre Anfänge, ihren Weg zur Großmeisterin und spricht über die Rolle der Frauen im Schachsport.

Cramling begann 1973 im Alter von zehn Jahren mit dem Schachspiel – angeregt durch ihren älteren Bruder Dan, der sie über Monate hinweg zum gemeinsamen Vereinstraining überredete. Von Anfang an trat sie ausschließlich gegen männliche Konkurrenz an, da es in Schweden keine gesonderten Frauenturniere gab. Ihr erklärtes Ziel war nie der Weltmeistertitel der Frauen, sondern der Titel des Internationalen Großmeisters, den sie 1982 erwarb.

Europameisterin und Familienmensch

2003, kurz nach der Geburt ihrer Tochter Anna, gewann Cramling erstmals die Europameisterschaft der Frauen – ein Titel, den sie 2010 wiederholte. Anna, die mit dem spanischen Großmeister Juan Manuel Bellon Lopez aufwuchs, vertrat Schweden 2016 bei der Schacholympiade in Baku. Pia Cramling betont, dass die Mutterschaft ihr geholfen habe, entspannter zu spielen.

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Zur Situation der Frauen im Schachsport äußert sich Cramling differenziert. Zwar habe sich die Lage seit ihrer Jugend deutlich verbessert, doch bleibe noch viel zu tun. In Schweden seien lediglich 2,9 Prozent der lizenzierten Spieler weiblich. Als positives Beispiel hebt sie Frankreich hervor, wo jedes Team in der höchsten Liga eine Spielerin aufstellen muss.

Die ukrainische Großmeisterin Anna Muzychuk würdigt Cramling als eine der freundlichsten Persönlichkeiten im Schachsport und als Inspiration für junge Spielerinnen weltweit.

Automatisch KI-generierter Beitrag

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