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Peter Leko

Leko bleibt in Goa – und wird zum Gesicht des World Cups
Quelle: Indian Express – „Out of FIDE World Cup, into the spotlight“, Mayank Chaudhary

Peter Leko sollte eigentlich nach seinem Aus in der vierten Runde abreisen. Die FIDE hatte ihn aber schon Wochen zuvor gebeten, im Fall einer frühen Niederlage ins Kommentatorenteam zu wechseln. Leko zögerte. Er wollte nicht Spieler, Trainer von Vincent Keymer und Kommentator auf einmal sein. FIDE nahm ihm die Bedenken, versprach Rückendeckung und bat weiter um seine Zusage.

Als Leko und Keymer am selben Tag ausschieden, stieg er sofort in die Übertragung ein. Ursprünglich war er nur bis 19. November eingeplant. Die Organisatoren baten ihn, länger zu bleiben. Er sagte zu, weil er sich in Goa wohlfühlt und das Turnier respektieren will.

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Der Text erinnert an Lekos Karrierehöhepunkt 2004, als er im WM-Kampf gegen Kramnik eine Partie vor Schluss führte und durch die damalige Regel ohne Stichkampf doch leer ausging. Heute prägt er vor allem als Kommentator und Trainer.

Der Beitrag zeigt auch Lekos enge Verbindung zu Indien: seine lange Freundschaft zu Anand, seine Beziehungen zu Ganguly, Harikrishna und anderen. In Goa gefällt ihm fast alles – Essen, Orte, Publikum. Sein einziges Problem: er isst zu gern.

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