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Paul Tröger (1913-1992)
Zitat von Conrad Schormann am 28. Juni 2026, 12:01 UhrSchachmeister, Journalist und Kicker-Chefredakteur
Quelle: ChessBase – „Eine große Persönlichkeit: Dr. Paul Tröger", veröffentlicht am 29. März 2019
Dr. Paul Tröger gehörte zu den prägenden Figuren des deutschen Schachs der Nachkriegsjahre – als Spieler, Journalist und Buchautor zugleich. Das berichtet ChessBase. Geboren am 28. Juni 1913 in Augsburg, erlernte Tröger das Schachspiel 1927 von seinem Onkel Karl und trat bereits 1928 dem SK Augsburg bei. Nach einem Journalistik-Studium in Prag und München promovierte er 1936. Wegen einer Elephantiasis-Erkrankung blieb ihm der Militärdienst im Zweiten Weltkrieg erspart.
Zwischen 1948 und 1976 nahm Tröger zehnmal an den Finalrunden der Deutschen Meisterschaften teil. 1949 belegte er den zweiten Platz, 1957 gewann er den Titel. Bei den Schacholympiaden 1958 und 1962 trat er für Deutschland an. Mit dem Münchner SC 1836 wurde er 1952 und 1953 Deutscher Mannschaftsmeister, mit der SG Porz folgte dieser Titel dreimal: 1967, 1979 und 1982. Bis 1988 spielte er in der Bundesliga.
Kicker, Schachblätter und Fernsehen
Parallel zur Schachkarriere war Tröger journalistisch vielseitig tätig. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte er 1951 zu den Mitgründern des neu aufgelegten Fußballmagazins Kicker und war bis 1955 dessen Chefredakteur. Seine Mitredakteure schätzten ihn für sein organisatorisches Talent und sein phänomenales Gedächtnis. Anschließend übernahm er die redaktionelle Gesamtleitung der Deutschen Schachblätter, die er bis zu seiner Pensionierung 1978 innehatte. 1985 erhielt er den Medienpreis des Deutschen Schachbundes.
Als Schachkolumnist war Tröger ab 1960 über drei Jahrzehnte aktiv, veröffentlichte Beiträge in mehreren Fachzeitschriften und trat 1957 auch als Moderator in einer WDR-Quizsendung auf. Robert Hübner, der Tröger persönlich kannte und mit ihm in einer Mannschaft spielte, beschrieb ihn als „markante Persönlichkeit", von der man in vielen Dingen lernen konnte. Trögers letztes Turnier bestritt er 1990 beim Leutascher Seniorenturnier, wo er nach Wertung den zweiten Platz belegte. Er starb am 20. Januar 1992 in Köln.
Automatisch KI-generierter Beitrag
Schachmeister, Journalist und Kicker-Chefredakteur
Quelle: ChessBase – „Eine große Persönlichkeit: Dr. Paul Tröger", veröffentlicht am 29. März 2019
Dr. Paul Tröger gehörte zu den prägenden Figuren des deutschen Schachs der Nachkriegsjahre – als Spieler, Journalist und Buchautor zugleich. Das berichtet ChessBase. Geboren am 28. Juni 1913 in Augsburg, erlernte Tröger das Schachspiel 1927 von seinem Onkel Karl und trat bereits 1928 dem SK Augsburg bei. Nach einem Journalistik-Studium in Prag und München promovierte er 1936. Wegen einer Elephantiasis-Erkrankung blieb ihm der Militärdienst im Zweiten Weltkrieg erspart.
Zwischen 1948 und 1976 nahm Tröger zehnmal an den Finalrunden der Deutschen Meisterschaften teil. 1949 belegte er den zweiten Platz, 1957 gewann er den Titel. Bei den Schacholympiaden 1958 und 1962 trat er für Deutschland an. Mit dem Münchner SC 1836 wurde er 1952 und 1953 Deutscher Mannschaftsmeister, mit der SG Porz folgte dieser Titel dreimal: 1967, 1979 und 1982. Bis 1988 spielte er in der Bundesliga.
Kicker, Schachblätter und Fernsehen
Parallel zur Schachkarriere war Tröger journalistisch vielseitig tätig. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte er 1951 zu den Mitgründern des neu aufgelegten Fußballmagazins Kicker und war bis 1955 dessen Chefredakteur. Seine Mitredakteure schätzten ihn für sein organisatorisches Talent und sein phänomenales Gedächtnis. Anschließend übernahm er die redaktionelle Gesamtleitung der Deutschen Schachblätter, die er bis zu seiner Pensionierung 1978 innehatte. 1985 erhielt er den Medienpreis des Deutschen Schachbundes.
Als Schachkolumnist war Tröger ab 1960 über drei Jahrzehnte aktiv, veröffentlichte Beiträge in mehreren Fachzeitschriften und trat 1957 auch als Moderator in einer WDR-Quizsendung auf. Robert Hübner, der Tröger persönlich kannte und mit ihm in einer Mannschaft spielte, beschrieb ihn als „markante Persönlichkeit", von der man in vielen Dingen lernen konnte. Trögers letztes Turnier bestritt er 1990 beim Leutascher Seniorenturnier, wo er nach Wertung den zweiten Platz belegte. Er starb am 20. Januar 1992 in Köln.
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