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OSG Baden-Baden

 

Thilo Gubler peilt mit Baden-Badens Bundesliga-Frauen die Rückkehr zum Titel an

Quelle: Badische Neueste Nachrichten – „Schach-Bundesliga der Frauen: OSG Baden-Baden strebt nach drei Vizemeisterschaften zurück an die Spitze“, Florian Konrad

Teamchef Thilo Gubler koordiniert den Saisonstart der OSG Baden-Baden zwar aus dem Urlaub auf Kreta, doch Sorgen macht er sich keine: „Die Mannschaft steht. Ich bin im ständigen Austausch mit den Spielerinnen.“ Welche sechs am Wochenende in Harksheide auflaufen, verrät er wie üblich nicht.

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Ziel ist für Gubler klar definiert: „Ich habe Hoffnung, dass wir den Titel holen. Es wird wieder Zeit.“ Nach drei Vizemeisterschaften in Serie will er den zwölfmaligen Meister zurück an die Spitze führen. Zum Auftakt gegen den Hamburger SK und Gastgeber TuRa Harksheide plant er zwei Siege fest ein.

Auch personelle Veränderungen kommentiert Gubler: Mit Alina Kashlinskaya habe man eine logische Verstärkung geholt – nicht zuletzt, weil ihr Ehemann Radoslaw Wojtaszek bereits für die OSG spielt. Das Schweizer Jugendtalent Christina Jordan dürfe wegen Regularien nicht eingesetzt werden.

Trotz der nominell stärksten Aufstellung der Liga warnt Gubler vor voreiligen Schlüssen: Entscheidend sei nicht die Theorie, sondern die Praxis an den Brettern.

Baden-Badens Frauen starten mit zwei Siegen in die Bundesliga
Quelle: goodnews4.de – „Baden-Badener Schachfrauen besiegen Hamburg – Traumstart in neue Bundesliga-Saison“, Walter Siemon

Die OSG Baden-Baden ist mit einem Traumstart in die neue Saison der Frauenbundesliga gestartet. Nach einem klaren 5:1 gegen den Hamburger SK folgte ein fast makelloses 5,5:0,5 gegen TuRa Harksheide.

Trotz dieser Bilanz liegt Baden-Baden nach zwei Runden nicht an der Tabellenspitze: Titelverteidiger Bad Königshofen siegte zweimal 6:0 und hat nach Brettpunkten die Nase vorn. Ebenfalls ungeschlagen ist Schwäbisch Hall.

Besonders überzeugend präsentierten sich die Neuzugänge Alina Kashlinskya und Stavroula Tsolakidou, die an den Spitzenbrettern zusammen 3,5 Punkte holten. Siege steuerten zudem Dinara Wagner, Elisabeth Pähtz und Mai Narva bei. Josefine Safarli remisierte zweimal solide und soll in den kommenden Runden wieder für volle Punkte sorgen.

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Mannschaftsführer Thilo Gubler und Vereinschef Patrick Bittner sehen den Auftakt als wichtiges Ausrufezeichen – wohl wissend, dass im Titelrennen gegen Königshofen und Schwäbisch Hall jeder verlorene Kampf entscheidend sein kann.

OSG Baden-Baden mit neuem Kader auf Titelkurs
Quelle: Badische Neueste Nachrichten – „Auftakt der Schach-Bundesliga“, Florian Konrad

Zum Start der neuen Schach-Bundesliga-Saison sieht sich die OSG Baden-Baden einmal mehr in der Favoritenrolle. Teamchef Sven Noppes hat den Kader gezielt verstärkt und will die seit 2022 andauernde Meister-Durststrecke beenden. Mit dem Niederländer Anish Giri, der Usbeke Javokhir Sindarov und dem jungen Inder Nihal Sarin stoßen drei internationale Spitzenkräfte zum Rekordmeister.

Noppes spricht von „frischem Blut“ und größeren Optionen im Aufgebot, das weiterhin von Fabiano Caruana und Alireza Firouzja angeführt wird. Titelverteidiger Düsseldorf spielt nach dem Rückzug des Hauptsponsors keine Rolle mehr, Hauptkonkurrent bleibt der SC Viernheim. Als zusätzliche Konkurrenz gelten der FC St. Pauli mit Magnus Carlsen sowie die Schachfreunde Deizisau um Matthias Blübaum.

Zum Auftakt trifft Baden-Baden in Neuwied auf den FC St. Pauli (Samstag, 27. September) und den Hamburger SK (Sonntag, 28. September). „Wir sind Favorit und wollen mit vier Punkten starten“, betont Noppes – auch wenn er nicht mit einem Einsatz von Carlsen rechnet.

Baden-Baden wieder Topfavorit
Quelle: Goodnews4.de – „Baden-Baden Favorit für Deutsche Meisterschaft – Kern der Schachstars um Exweltmeister Viswanathan Anand“, Walter Siemon

Die OSG Baden-Baden startet mit einer spektakulären Aufstellung in die neue Bundesliga-Saison und gilt als klarer Favorit auf die deutsche Meisterschaft. Gleich neun Spieler des Kaders überschreiten die 2700-Elo-Marke – ein Niveau, das zuletzt 2017/18 erreicht wurde.

Zu den Neuzugängen zählen Anish Giri und Javokhir Sindarov (beide von Düsseldorf) sowie Nihal Sarin (Hamburger SK). Der Kern des Teams bleibt jedoch um Exweltmeister Viswanathan Anand herum aufgebaut, ergänzt durch verlässliche Stammspieler und die jungen Talente Bennet Hagner und Timur Kocharin.

Nach dem Rückzug des Düsseldorfer Hauptsponsors ist die Konkurrenz geschwächt. Zum Auftakt trifft Baden-Baden am Samstag (27. September) auf den FC St. Pauli – ob Magnus Carlsen dort tatsächlich spielt, ist offen. Am Sonntag (28. September) folgt das Duell mit dem Hamburger SK. Gastgeber ist Heimbach-Weis-Neuwied. Alle Partien werden live auf chess.com und schachbundesliga.de übertragen.

OSG Baden-Baden im Mittelpunkt eines deutschen Schach-Märchens
Quelle: Badische Neueste Nachrichten – „Alexander Donchenko von der OSG Baden-Baden sorgt für Sensation beim Weltcup in Goa“, Hartmut Metz (für Abonnenten)

Beim Schach-Weltcup in Goa schreibt Alexander Donchenko ein Kapitel, das für die OSG Baden-Baden schon jetzt historisch ist. Der Bundesligaspieler des Rekordmeisters schaltet erst Anish Giri, die Nummer fünf der Welt, aus – und erreicht danach im Tiebreak gegen Quang Liem Le das Viertelfinale. Sein Sieg ist kein Zufall, sondern das Resultat eines Turniers, in dem Donchenko immer wieder stärker zurückkommt als er gestrauchelt war. Drei verschenkte Gewinnstellungen im Turmendspiel? Am Folgetag kontert er im Schnell- und Blitzschach mit kühler Präzision.

Für die OSG endet der World Cup damit in einer auffälligen Verschiebung: Vincent Keymer, der eigentliche Hoffnungsträger im Trikot der Baden-Badener, scheidet in der Blitz-Verlängerung gegen Andrej Esipenko aus. Sein WM-Traum platzt, auch wenn er sich auf 2778 Elo steigert. Donchenko dagegen bleibt als einziger Spieler der OSG im Feld – und verkörpert plötzlich genau das, was sonst Keymer zugeschrieben wird: das Potenzial, tief in ein Weltklasseturnier vorzudringen.

OSG Baden-Baden hält Kurs auf die Spitze

Quelle: goodnews4.de – „OSG Baden-Baden siegt gegen Bremen – Erfolgreiches Wochenende für die Schach-Bundesligisten“, Bericht von Walter Siemon, 14. Januar 2026

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Die OSG Baden-Baden hat in der Schach-Bundesliga ein erfolgreiches Wochenende absolviert und mit zwei Siegen ihre Position in der Spitzengruppe gefestigt. Gegen den Gastgeber aus Bremen gewann die OSG mit 5,5:2,5, am Folgetag folgte ein knapper 4,5:3,5-Erfolg gegen den SK Kirchweyhe.

Matchwinner des Wochenendes war Alexei Shirov, der an Brett sechs beide Partien gewann und mit seinem aggressiven Stil entscheidend zum Punktgewinn beitrug. Gegen Bremen nutzte zudem Nikita Vitiugov an Brett zwei einen gegnerischen Fehler zum schnellen Sieg, während Rustam Kasimdzhanov seine Partie strategisch sauber für sich entschied.

Besonders im Fokus stand Jungtalent Bennet Hagner an Brett acht. Gegen Bremen gewann er ein lange ausgeglichenes Turmendspiel, nachdem sein Gegner die Geduld verlor. Einen Tag später lief es gegen Kirchweyhe umgekehrt: Nach zäher Verteidigung unterlief Hagner im Endspiel ein entscheidender Fehler, der zur einzigen Niederlage führte. Den Mannschaftssieg sicherten letztlich Radosław Wojtaszek und erneut Alexei Shirov mit ihren vollen Punkten.

Die beiden Begegnungen waren ursprünglich für April angesetzt, wurden jedoch vorgezogen, um Überschneidungen mit der Einzel-Europameisterschaft zu vermeiden. Für Baden-Baden zahlte sich das aus: Mit den Erfolgen verteidigte die OSG den zweiten Tabellenplatz und bleibt den Spitzenreitern dicht auf den Fersen.

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