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Buettner vs. FIDE: Neue Doku "Grandmasters"

Schach-Doku „Grandmasters" feiert Premiere in Tribeca

Quelle: Chess.com – „New Documentary Series 'Grandmasters' Gets Tribeca Film Festival Premiere", veröffentlicht am 21. April 2026

Die neue Dokumentarserie Grandmasters wird am 7. Juni 2026 als Official Selection beim Tribeca Film Festival uraufgeführt. Das berichtet Chess.com. Die 56-minütige erste Episode wurde von Boardwalk Pictures produziert und zeigt führende Figuren der Schachwelt, darunter die Großmeister Magnus Carlsen, Wesley So und Hans Niemann. Allgemeine Tickets sind ab dem 28. April erhältlich.

Regie führte Liza Mandelup. Neben den drei Großmeistern sind auch die Internationalen Meister Danny Rensch und Levy Rozman sowie Jan Henric Buettner, Chef von Freestyle Chess, Teil der Serie. Ein zentraler Handlungsstrang befasst sich mit dem wachsenden Konflikt zwischen Freestyle Chess und dem Weltschachverband FIDE.

Wann und wo die Doku im Programm eines Streamingdienstes oder Senders zu sehen sein wird, ist offen.

Schach auf dem Vormarsch in Film und Fernsehen

Grandmasters ist in diesem Jahr bereits das dritte Schachprojekt, das ein breiteres Publikum erreicht. Auf Netflix erschien am 7. April Untold: Chess Mates, zwei Monate nach Queen of Chess mit Großmeisterin Judit Polgar. Darüber hinaus entwickelt die Produktionsfirma A24 einen Spielfilm mit dem Titel Checkmate, der die Kontroverse um Carlsen und Niemann dramatisiert. Die Dreharbeiten sollen in diesem Sommer beginnen, ein Erscheinungsdatum steht noch nicht fest.

 

Schach-Dokuserie „Grandmasters" feiert Premiere beim Tribeca Film Festival

Chess.com, 9. Juni 2026, Tarjei J. Svensen

Die Schach-Docuserie „Grandmasters" hat beim Tribeca Film Festival in New York vor ausverkauftem Haus Premiere gefeiert. Das berichtet Chess.com.

Die von Liza Mandelup inszenierte und von Boardwalk Pictures produzierte Serie folgt Magnus Carlsen, Wesley So, Hans Niemann, den International Masters Danny Rensch und Levy Rozman sowie Freestyle-Chess-Gründer Jan Henric Buettner. Ein zentrales Thema ist die Entstehung des Freestyle Chess Grand Slam und dessen Konflikt mit dem Weltschachverband FIDE. Im SVA Theater in Manhattan stellte Mandelup die erste Episode vor, anschließend fand ein Q&A statt.


Liza Mandelup, Regisseurin von „Grandmasters“, zusammen mit Erik Allebest, CEO von Chess.com, Levy Rozman und Danny Rensch. Foto: Chess.com

Niemann gegen sein Image

Besondere Aufmerksamkeit zog Niemann auf sich, der sich in der Serie gegen seine Außenwahrnehmung wehrt. „Ich glaube, ich bin eigentlich der höflichste und freundlichste Schachspieler", sagte er. „Die Leute haben diesen Ruf über mich, aber ich sehe diese anderen Schachspieler nicht dabei, wie sie Geld an nigerianische Kinder spenden, damit sie medizinische Versorgung haben."

Schach auf dem Weg in den Mainstream

Die Premiere reiht sich in eine Serie von Schachproduktionen ein: Netflix veröffentlichte zuletzt „Untold: Chess Mates" sowie „Queen of Chess", ein Dokumentarfilm über Großmeisterin Judit Polgar. Das Hollywood-Studio A24 entwickelt zudem einen Spielfilm über den Carlsen-Niemann-Skandal, der laut Buchautor Ben Mezrich 2027 erscheinen soll.