Netflix-Dokumentation über Carlsen-Niemann-Affäre ab 7. April 2026
Zitat von Conrad Schormann am 27. Februar 2026, 10:38 UhrNetflix-Dokumentation über Carlsen-Niemann-Affäre ab 7. April 2026
Quelle: Chess.com News, 25.02.2026, Tarjei Svensen
Netflix bringt die Dokumentation „Untold: Chess Mates“ über die Affäre zwischen Magnus Carlsen und Hans Niemann am 7. April 2026 heraus. Das berichtet Chess.com News.
Der Film ist Teil der vierten Staffel der Sport-Dokumentationsreihe „Untold“. Ursprünglich war die Veröffentlichung für 2025 vorgesehen, nun erscheint die Episode Anfang April. Ein Trailer soll am 10. März veröffentlicht werden.
Rückblick auf den Skandal von 2022
Im Mittelpunkt steht der Konflikt, der mit Niemanns Sieg über Carlsen beim Sinquefield Cup 2022 begann und in Vorwürfen und Enthüllungen über mögliches Cheating mündete. Laut offizieller Synopsis begleitet der Film Niemanns Versuch, seinen Namen reinzuwaschen und sich wieder in der Weltspitze zu etablieren. Dies mündet in einem erneuten Aufeinandertreffen mit Carlsen im Jahr 2024.
Filmteams wurden unter anderem bei den Finals der Speed Chess Championship 2024 in Paris, beim Champions Chess Tour Finale in Toronto sowie bei der FIDE-Blitzweltmeisterschaft 2024 in New York gesichtet. Dort trafen Carlsen und Niemann im Viertelfinale aufeinander. Auch bei Carlsens Hochzeit im Januar 2025 in Oslo soll ein Netflix-Team anwesend gewesen sein.
Unterschiedliche Sichtweisen
Carlsen bestätigte, dass er für die Dokumentation interviewt wurde. Öffentlich äußerte er sich zuletzt im Februar des Vorjahres im Podcast von Joe Rogan. Dort sagte er: „There were a lot of factors that made me very, very suspicious. I think ever since then he has become better. But there's still something off, both then and now.“
Niemann bezeichnete die Vorgänge in einem Interview mit WGM Dina Belenkaya als „the greatest injustice in modern chess history“. Er erklärte weiter: „The fact that there is a Netflix documentary and an A24 movie is the unfortunate PR-created scandal that was designed to destroy a 19-year-old's life.“
Der 22-jährige Großmeister ist aktuell die Nummer 18 der Weltrangliste mit einer Elo-Zahl von 2735. Zuletzt äußerte er sich in sozialen Medien kritisch über den Umgang mit seiner Person.
Weitere Projekte geplant
Neben der Netflix-Dokumentation arbeitet die Produktionsfirma A24 an einem Spielfilm mit dem Titel „Checkmate“, der die Affäre ebenfalls thematisieren soll. Ein Starttermin steht noch nicht fest.
„Untold: Chess Mates“ ist die zweite Schach-Dokumentation des Jahres. Bereits zuvor erschien „Queen of Chess“ über Judit Polgar, der es laut Bericht in die globale Top-10-Liste von Netflix schaffte.
Netflix-Dokumentation über Carlsen-Niemann-Affäre ab 7. April 2026
Quelle: Chess.com News, 25.02.2026, Tarjei Svensen
Netflix bringt die Dokumentation „Untold: Chess Mates“ über die Affäre zwischen Magnus Carlsen und Hans Niemann am 7. April 2026 heraus. Das berichtet Chess.com News.
Der Film ist Teil der vierten Staffel der Sport-Dokumentationsreihe „Untold“. Ursprünglich war die Veröffentlichung für 2025 vorgesehen, nun erscheint die Episode Anfang April. Ein Trailer soll am 10. März veröffentlicht werden.
Rückblick auf den Skandal von 2022
Im Mittelpunkt steht der Konflikt, der mit Niemanns Sieg über Carlsen beim Sinquefield Cup 2022 begann und in Vorwürfen und Enthüllungen über mögliches Cheating mündete. Laut offizieller Synopsis begleitet der Film Niemanns Versuch, seinen Namen reinzuwaschen und sich wieder in der Weltspitze zu etablieren. Dies mündet in einem erneuten Aufeinandertreffen mit Carlsen im Jahr 2024.
Filmteams wurden unter anderem bei den Finals der Speed Chess Championship 2024 in Paris, beim Champions Chess Tour Finale in Toronto sowie bei der FIDE-Blitzweltmeisterschaft 2024 in New York gesichtet. Dort trafen Carlsen und Niemann im Viertelfinale aufeinander. Auch bei Carlsens Hochzeit im Januar 2025 in Oslo soll ein Netflix-Team anwesend gewesen sein.
Unterschiedliche Sichtweisen
Carlsen bestätigte, dass er für die Dokumentation interviewt wurde. Öffentlich äußerte er sich zuletzt im Februar des Vorjahres im Podcast von Joe Rogan. Dort sagte er: „There were a lot of factors that made me very, very suspicious. I think ever since then he has become better. But there's still something off, both then and now.“
Niemann bezeichnete die Vorgänge in einem Interview mit WGM Dina Belenkaya als „the greatest injustice in modern chess history“. Er erklärte weiter: „The fact that there is a Netflix documentary and an A24 movie is the unfortunate PR-created scandal that was designed to destroy a 19-year-old's life.“
Der 22-jährige Großmeister ist aktuell die Nummer 18 der Weltrangliste mit einer Elo-Zahl von 2735. Zuletzt äußerte er sich in sozialen Medien kritisch über den Umgang mit seiner Person.
Weitere Projekte geplant
Neben der Netflix-Dokumentation arbeitet die Produktionsfirma A24 an einem Spielfilm mit dem Titel „Checkmate“, der die Affäre ebenfalls thematisieren soll. Ein Starttermin steht noch nicht fest.
„Untold: Chess Mates“ ist die zweite Schach-Dokumentation des Jahres. Bereits zuvor erschien „Queen of Chess“ über Judit Polgar, der es laut Bericht in die globale Top-10-Liste von Netflix schaffte.
