Alexander Donchenko
Zitat von Conrad Schormann am 21. November 2025, 12:39 UhrAlexander Donchenko über seinen World Cup: starkes Turnier, harte Nerven, völlige Erschöpfung
Quelle: Deutscher Schachbund – „Alexander Donchenko und der World Cup: Stolz? Enttäuschung? ‚Einfach nur Erschöpfung.‘“ (Interview von Matthias Wolf, 20.11.2025)Alexander Donchenko schildert, wie kräftezehrend der World Cup für ihn war: ein starkes Turnier mit Siegen gegen Antón, Giri, Blübaum und Lê Quang Liêm – aber am Ende dominierte Müdigkeit alles. Der schwere Tiebreak im Achtelfinale nahm ihm die Spannung für das Viertelfinale gegen Nodirbek Yakubboev, in dem er beide Partien unter seinem Niveau spielte. Er sagt klar, dass es sich nicht so anfühlt, als sei er knapp am Kandidatenturnier vorbeigeschrammt.
Wichtige Einsicht des Interviews: Der deutsche Teamgeist war für ihn ein Faktor – gemeinsame Mahlzeiten, Austausch, sichtbare Geschlossenheit in Goa. Als letzter Deutscher spürte er dann die Einsamkeit, trotz der Unterstützung von Jan Gustafsson und Peter Leko. Er beschreibt monotone Routinen im Resort, wenig Highlights neben Spaziergängen, Training und seltenen Genussmomenten.
Trotz allem blickt Donchenko nach vorn: US Masters in Charlotte, dann Rapid- und Blitz-WM in Katar. Für 2026 setzt er auf neue Einladungsturniere, Arbeit an Elo und Spiel – und hofft auf die Nominierung für das Olympiateam.
Alexander Donchenko über seinen World Cup: starkes Turnier, harte Nerven, völlige Erschöpfung
Quelle: Deutscher Schachbund – „Alexander Donchenko und der World Cup: Stolz? Enttäuschung? ‚Einfach nur Erschöpfung.‘“ (Interview von Matthias Wolf, 20.11.2025)
Alexander Donchenko schildert, wie kräftezehrend der World Cup für ihn war: ein starkes Turnier mit Siegen gegen Antón, Giri, Blübaum und Lê Quang Liêm – aber am Ende dominierte Müdigkeit alles. Der schwere Tiebreak im Achtelfinale nahm ihm die Spannung für das Viertelfinale gegen Nodirbek Yakubboev, in dem er beide Partien unter seinem Niveau spielte. Er sagt klar, dass es sich nicht so anfühlt, als sei er knapp am Kandidatenturnier vorbeigeschrammt.
Wichtige Einsicht des Interviews: Der deutsche Teamgeist war für ihn ein Faktor – gemeinsame Mahlzeiten, Austausch, sichtbare Geschlossenheit in Goa. Als letzter Deutscher spürte er dann die Einsamkeit, trotz der Unterstützung von Jan Gustafsson und Peter Leko. Er beschreibt monotone Routinen im Resort, wenig Highlights neben Spaziergängen, Training und seltenen Genussmomenten.
Trotz allem blickt Donchenko nach vorn: US Masters in Charlotte, dann Rapid- und Blitz-WM in Katar. Für 2026 setzt er auf neue Einladungsturniere, Arbeit an Elo und Spiel – und hofft auf die Nominierung für das Olympiateam.