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Mitropa-Cup: Deutschland auf Platz 6 und 7

Livepartien, Ergebnisse, Tabelle

Mitropa Chess Cup feiert 50. Jubiläum in Österreich

Quelle: Chess Topics – „Fifty Years of Mitropa Chess Cup: 11 Nations Convene in Austria", veröffentlicht am 25. April 2026

Vom 1. bis 10. Mai 2026 findet in Sankt Veit an der Glan in Österreich der Mitropa Chess Cup 2026 statt. Das berichtet Chess Topics. Elf Nationen treten in einem Open- und einem Frauenturnier gegeneinander an, gespielt wird auf je vier Brettern pro Mannschaft. Das diesjährige Turnier markiert das 50-jährige Bestehen des Wettbewerbs, der 1976 in Innsbruck erstmals ausgetragen wurde.

Die teilnehmenden Nationen sind Österreich, Kroatien, Tschechien, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, die Slowakei, Slowenien, die Schweiz sowie die Ukraine. Letztere ersetzt Ungarn im Frauenturnier. Jede Mannschaft besteht aus vier Spielerinnen oder Spielern und einem Reservisten. Gespielt wird in neun Runden mit klassischer Zeitkontrolle.

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Turnier dem Gründer gewidmet

Die 50. Ausgabe steht im Zeichen der Erinnerung an Professor Kurt Jungwirth, den Gründer des Turniers, der im Mai 2025 im Alter von 95 Jahren verstorben ist. Jungwirth war langjähriger Präsident des Österreichischen Schachbundes und Gründungsvater der European Chess Union (ECU). Die Idee zum Mitropa-Schachcup entlehnte er dem historischen Fußballwettbewerb gleichen Namens.

Im Open-Turnier gelten Frankreich mit einer Durchschnittswertung von 2497, Italien mit 2465 und die Slowakei mit 2462 als Favoriten. Im Frauenturnier führt die Ukraine mit einer Durchschnittswertung von 2271 vor Frankreich und Italien.

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Deutschland beim Mitropa-Cup 2026 in Österreich

Quelle: Deutscher Schachbund – „Mitropa-Cup 2026 – zu Besuch bei Nachbarn", veröffentlicht am 1. Mai 2026

Deutschland tritt beim Mitropa-Cup 2026 mit zwei jungen Mannschaften an. Das berichtet Deutscher Schachbund. Das Traditionsturnier beginnt am 2. Mai in Sankt Veit an der Glan in Österreich und wird bis zum 10. Mai im Kunsthotel Fuchspalast ausgetragen. Eine Wiederholung des deutschen Doppelerfolgs von 2024 gilt als unwahrscheinlich, da damals die A-Nationalmannschaften in heimischen Gefilden angetreten waren.

Die Frauenmannschaft wird von Josefine Safarli als Spielertrainerin angeführt. Die 93-fache Nationalspielerin begleiten vier junge Spielerinnen, darunter Helena Neumann, die erstmals überhaupt für eine deutsche Nationalmannschaft aufläuft. Bei den Männern verfügt der neu ernannte Großmeister Marius Deuer über die höchste Elo-Zahl im deutschen Aufgebot. Ob er das erste Brett übernimmt, soll erst vor Ort entschieden werden.

Jubiläum mit historischem Bezug

Der Mitropa-Cup wird seit 1976 ausgetragen und feiert in diesem Jahr seinen 50. Jahrgang. Das Turnier ist dem langjährigen Präsidenten des Österreichischen Schachbundes, Kurt Jungwirth (1929–2025), gewidmet, der das Mannschaftsturnier der mitteleuropäischen Länder gemeinsam mit Gertrude Wagner und Karl Wagner ins Leben rief. Zehn Nationen nehmen teil; im Frauenturnier ersetzte die Ukraine die abgesagten Ungarn.

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Gespielt wird mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten für 40 Züge und 30 Minuten für den Rest der Partie, zuzüglich 30 Sekunden pro Zug. Sankt Veit an der Glan, eine Stadt mit rund 12.000 Einwohnern und langer Schachtradition, ist im Juli auch Gastgeber des 45. St. Veiter Jacques-Lemans-Open.

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Pressemitteilung des ÖSB:

50 Jahre Mitropa-Cup: Jubiläumsturnier gestartet

Ehrengäste im Rahmen der Eröffnungsfeier
St. Veit an der Glan (OTS) - 

Der Österreichischer Schachbund eröffnet den Mitropa-Cup 2026 in St. Veit an der Glan und feiert damit das 50-jährige Jubiläum des traditionsreichen Mannschaftsturniers. Die Veranstaltung ist dem Andenken an Kurt Jungwirth gewidmet, der den Bewerb 1976 ins Leben rief. ÖSB-Präsident Michael Stöttinger eröffnete das Turnier, während Michael Jungwirth in einer Rede an das Lebenswerk seines Vaters erinnerte.

Sportlich gelingt Schweiz, Deutschland und Frankreich ein perfekter Auftakt mit jeweils zwei Siegen in der offenen Klasse und bei den Frauen. Aus österreichischer Sicht setzt IM Lukas Dotzer mit einem Sieg am Spitzenbrett gegen Tomothe Razafindratsima (2546) ein Highlight. Die Teamduelle gegen Frankreich gehen jedoch mit 1:3 und 0,5:3,5 verloren.

Der Mitropa-Cup, organisiert vom Kärntner Schachverband unter Präsident Friedrich Knapp, läuft noch bis 10. Mai und bringt internationale Top-Teams nach Kärnten. Alle Partien werden live übertragen, tägliche Highlights ergänzen das Programm für Schachfans vor Ort und online.

Links
Ergebnisse: https://chess-results.com/tnr1394907.aspx
Website Österreichischer: https://www.chess.at
Website Mitropa Chess Association: http://mitropachess.euLive-Übertragung: http://live.chess.at/info.htmYoutube Channel GM Blohberger: https://www.youtube.com/@febloh

Deutsche Schach-Teams beim Mitropa-Cup auf Rang sechs und sieben

Quelle: Deutscher Schachbund – „Mitropa-Cup: Erwartungen erfüllt. Oder doch nicht?", veröffentlicht am 11. Mai 2026

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Die deutschen Nationalteams haben den Mitropa-Cup im österreichischen St. Veit auf den Plätzen sieben (Offenes Turnier) und sechs (Frauenturnier) abgeschlossen. Das berichtet der Deutsche Schachbund. Bundesnachwuchstrainer und Delegationsleiter Bernd Vökler fasste das Ergebnis mit einem scheinbaren Widerspruch zusammen: Die Teams hätten die Erwartungen erfüllt, ohne die Erwartungen zu erfüllen – gemeint war, dass die Platzierungen zwar dem Elo-Niveau der Startlisten entsprachen, intern aber mehr erhofft worden war.

Frauen-Spielertrainerin Josefine Safarli betonte den Lerneffekt des Turniers für die junge Mannschaft: Alle vier Spielerinnen seien hochtalentiert, hätten jedoch noch nie auf diesem Niveau Partien vorbereitet. Herausragend war der Auftritt von Tamila Trunz, die mit 6,5 Punkten aus neun Runden alle vier ihrer gewonnenen Partien überzeugend gestaltete. WFM Helena Neumann erzielte vier Punkte. Das Frauen-Team kam auf neun Teampunkte und lag damit sieben Zähler hinter Turniersieger Ukraine.

Männer: Deuer liefert, Nachwuchs schwankt

Im offenen Turnier war GM Marius Deuer mit fünf Punkten und nur einer Niederlage der zuverlässigste Spieler. Die Internationalen Meister Marius Fromm und Hussain Besou kamen jeweils auf vier Punkte, FM Emil Frederick Schuricht auf drei. Mit sieben Teampunkten war der Rückstand auf die Erstplatzierten Italien (16 Punkte) und Frankreich (14 Punkte) deutlich. Vökler konstatierte, dass auf diesem Niveau jeder kleine Fehler sofort bestraft werde.

Auffällig war, dass nahezu alle teilnehmenden Nationen ihren Nachwuchs zum Mitropa-Cup entsandten. Das seit 50 Jahren bestehende Turnier, eine Art Europapokal der Länder in Mitteleuropa, entwickelt sich damit zunehmend zu einer Veranstaltung für die Talente-Entwicklung im U20-Bereich.

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