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Matthias Kribben
Zitat von Conrad Schormann am 21. März 2026, 11:34 UhrKribben: „Pokerspieler sind impulsiver – und nicht so objektiv wie Schachspieler“
Interviewpartner: Matthias Kribben – Interviewer: Matthias Wolf – Medium: Deutscher Schachbund (Website) – 20. März 2026
Pokerspieler handeln impulsiver, Schachspieler dagegen nüchterner und realistischer in der Selbsteinschätzung. Das sagte Matthias Kribben im Gespräch mit Matthias Wolf. Während Schachspieler ihre Spielstärke über Elo oder DWZ einordnen können, neigten Pokerspieler dazu, sich unabhängig vom Ergebnis als überlegen zu sehen.
Kribben beschreibt Poker als Ergänzung zum Schach, mit ähnlichen Anforderungen an Konzentration und Nervenstärke. Kurzfristig spiele Glück eine große Rolle, langfristig setze sich jedoch die Spielstärke durch. Eigene Stärken sieht er in mathematischem Denken, Geduld und der Fähigkeit, gegnerische Täuschungsversuche zu erkennen. Seine Erfahrungen im Schach hätten diese Eigenschaften geprägt.
Fernschach: Verschiebung zur Maschine
Im Fernschach hat sich nach Kribbens Darstellung das Verhältnis von menschlicher Analyse und technischer Unterstützung grundlegend verändert. Während früher nahezu ausschließlich eigenständig gerechnet wurde, hätten sich die Anteile über Jahrzehnte verschoben. Heute dominierten Engines den Prozess nahezu vollständig. Seit dem Aufkommen neuer Programme liege der menschliche Anteil nur noch bei wenigen Prozent.
Diese Entwicklung habe direkte Folgen für den Wettbewerb. Partien endeten überwiegend remis, Fortschritte in der Rangliste seien schwerer zu erreichen. Kribben selbst sieht darin einen stabilisierenden Effekt für seine Position in der Weltrangliste.
Dominanz im Teamwettbewerb
Die deutsche Fernschach-Nationalmannschaft beschreibt Kribben als außergewöhnlich erfolgreich. Seit der Zusammenführung der Teams nach der Wiedervereinigung habe die Mannschaft bei elf Olympiaden stets eine Medaille gewonnen, darunter mehrfach Gold. Grundlage dafür sei intensiver gemeinsamer Aufwand gewesen, mit täglicher Analyse und regelmäßigen Treffen.
Ein mögliches Buchprojekt über diese Entwicklung befindet sich noch in Planung.
Freestyle als Gegenmodell
In der Variante Chess960 erkennt Kribben eine Möglichkeit, das Spiel neu zu beleben. Klassisches Schach sei durch feste Strukturen und bekannte Motive geprägt. Viele Varianten seien tief analysiert, was kreative Ansätze erschwere. Im Freestyle-Schach entstünden dagegen neue Ausgangspositionen und damit neue Ideen.
Er betont den kreativen Anspruch dieser Variante. Spieler müssten von Beginn an eigene Lösungen entwickeln, statt vorbereitete Varianten abzurufen.
Schulschach und Organisation
Neben Leistungssport und Varianten sieht Kribben im Schulschach einen zentralen Bereich. In seiner Zeit als Funktionär habe er Strukturen aufgebaut und Lehrangebote gefördert. Der Ausbau von Ganztagsschulen eröffne neue Möglichkeiten für Schach-AGs. Ziel sei es, Kindern Zugang zum Spiel zu verschaffen und langfristige Entwicklung zu fördern.
Kribben: „Pokerspieler sind impulsiver – und nicht so objektiv wie Schachspieler“
Interviewpartner: Matthias Kribben – Interviewer: Matthias Wolf – Medium: Deutscher Schachbund (Website) – 20. März 2026
Pokerspieler handeln impulsiver, Schachspieler dagegen nüchterner und realistischer in der Selbsteinschätzung. Das sagte Matthias Kribben im Gespräch mit Matthias Wolf. Während Schachspieler ihre Spielstärke über Elo oder DWZ einordnen können, neigten Pokerspieler dazu, sich unabhängig vom Ergebnis als überlegen zu sehen.
Kribben beschreibt Poker als Ergänzung zum Schach, mit ähnlichen Anforderungen an Konzentration und Nervenstärke. Kurzfristig spiele Glück eine große Rolle, langfristig setze sich jedoch die Spielstärke durch. Eigene Stärken sieht er in mathematischem Denken, Geduld und der Fähigkeit, gegnerische Täuschungsversuche zu erkennen. Seine Erfahrungen im Schach hätten diese Eigenschaften geprägt.
Fernschach: Verschiebung zur Maschine
Im Fernschach hat sich nach Kribbens Darstellung das Verhältnis von menschlicher Analyse und technischer Unterstützung grundlegend verändert. Während früher nahezu ausschließlich eigenständig gerechnet wurde, hätten sich die Anteile über Jahrzehnte verschoben. Heute dominierten Engines den Prozess nahezu vollständig. Seit dem Aufkommen neuer Programme liege der menschliche Anteil nur noch bei wenigen Prozent.
Diese Entwicklung habe direkte Folgen für den Wettbewerb. Partien endeten überwiegend remis, Fortschritte in der Rangliste seien schwerer zu erreichen. Kribben selbst sieht darin einen stabilisierenden Effekt für seine Position in der Weltrangliste.
Dominanz im Teamwettbewerb
Die deutsche Fernschach-Nationalmannschaft beschreibt Kribben als außergewöhnlich erfolgreich. Seit der Zusammenführung der Teams nach der Wiedervereinigung habe die Mannschaft bei elf Olympiaden stets eine Medaille gewonnen, darunter mehrfach Gold. Grundlage dafür sei intensiver gemeinsamer Aufwand gewesen, mit täglicher Analyse und regelmäßigen Treffen.
Ein mögliches Buchprojekt über diese Entwicklung befindet sich noch in Planung.
Freestyle als Gegenmodell
In der Variante Chess960 erkennt Kribben eine Möglichkeit, das Spiel neu zu beleben. Klassisches Schach sei durch feste Strukturen und bekannte Motive geprägt. Viele Varianten seien tief analysiert, was kreative Ansätze erschwere. Im Freestyle-Schach entstünden dagegen neue Ausgangspositionen und damit neue Ideen.
Er betont den kreativen Anspruch dieser Variante. Spieler müssten von Beginn an eigene Lösungen entwickeln, statt vorbereitete Varianten abzurufen.
Schulschach und Organisation
Neben Leistungssport und Varianten sieht Kribben im Schulschach einen zentralen Bereich. In seiner Zeit als Funktionär habe er Strukturen aufgebaut und Lehrangebote gefördert. Der Ausbau von Ganztagsschulen eröffne neue Möglichkeiten für Schach-AGs. Ziel sei es, Kindern Zugang zum Spiel zu verschaffen und langfristige Entwicklung zu fördern.
Zitat von Conrad Schormann am 2. September 2026, 15:19 UhrKribben führt nach dem ersten Flight in Rozvadov
Quelle: Pokerexklusiv – „King's: Matthias Kribben führt zum Start beim German Poker Tour Mystery Bounty", 2. September 2026, Pokerexklusiv Redaktion
Matthias Kribben beendete den ersten Startflight des German Poker Tour Mystery Bounty im King's Resort Rozvadov als Chipleader. Mit 956.000 Chips setzte er sich am 1. September klar an die Spitze und sicherte sich zusätzlich ein Bonusticket. Das berichtet Pokerexklusiv.
Das Turnier mit einem garantierten Preispool von 300.000 Euro zählte im Flight 1A 35 Starter und 13 Re-Entries. Acht Teilnehmer erreichten die Geldränge, fünf lösten ein Ticket für das Finale. Der zweite Startflight beginnt am 2. September um 18 Uhr.
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Kribben führt nach dem ersten Flight in Rozvadov
Quelle: Pokerexklusiv – „King's: Matthias Kribben führt zum Start beim German Poker Tour Mystery Bounty", 2. September 2026, Pokerexklusiv Redaktion
Matthias Kribben beendete den ersten Startflight des German Poker Tour Mystery Bounty im King's Resort Rozvadov als Chipleader. Mit 956.000 Chips setzte er sich am 1. September klar an die Spitze und sicherte sich zusätzlich ein Bonusticket. Das berichtet Pokerexklusiv.
Das Turnier mit einem garantierten Preispool von 300.000 Euro zählte im Flight 1A 35 Starter und 13 Re-Entries. Acht Teilnehmer erreichten die Geldränge, fünf lösten ein Ticket für das Finale. Der zweite Startflight beginnt am 2. September um 18 Uhr.
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