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Magnus Carlsen

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Was könnte langweiliger sein, als stundenlang im Kreis zu fahren? Magnus Carlsen mit einem Seitenhieb auf die Formel 1, deren Fans das nicht so lustig finden. 

https://www.motorsport-total.com/formel-1/news/dummer-kommentar-fans-kontern-formel-1-kritik-des-schach-weltmeisters-25053005

Gukesh besiegt Carlsen, der haut auf den Tisch, und es sieht aus, als sei damit das Debattenthema für zumindest diesen Tag gesetzt, vielleicht für länger:

https://bsky.app/profile/oswaldosrm.com/post/3lqm5cqjj3s2j

Magnus Carlsens Investmentgesellschaft Magnuschess, die zu 85 % ihm selbst und zu 15 % seinem Vater Henrik Carlsen gehört, verzeichnete im Jahr 2024 einen Rückgang bei Gewinn und Umsatz. Das berichtet das Portal e24.no.

Das Ergebnis vor Steuern sank 2024 auf 20,7 Millionen Norwegische Kronen (ca. 1,80 Millionen Euro), verglichen mit 27,3 Millionen NOK (ca. 2,37 Millionen Euro) im Vorjahr. Der Jahresüberschuss nach Steuern betrug 16,4 Millionen NOK (ca. 1,43 Millionen Euro), nach 22,7 Millionen NOK (ca. 1,97 Millionen Euro) im Jahr 2023. Der kumulierte Gewinn vor Steuern der letzten zehn Jahre beläuft sich jedoch auf beeindruckende 249 Millionen NOK (ca. 21,65 Millionen Euro).

Der Umsatz von Magnuschess fiel 2024 auf 18,7 Millionen NOK (ca. 1,63 Millionen Euro), von 25,8 Millionen NOK (ca. 2,24 Millionen Euro) im Vorjahr. Auch der Marktwert der Aktien und Anleihen des Unternehmens verringerte sich Ende 2024 stark auf 11,8 Millionen NOK (ca. 1,03 Millionen Euro), gegenüber 43,8 Millionen NOK (ca. 3,81 Millionen Euro) im Jahr 2023. Dennoch verfügt das Unternehmen über finanzielle Anlagegüter von über 100 Millionen NOK (ca. 8,70 Millionen Euro).

Trotz des schwächeren Jahresergebnisses hielt Magnus Carlsen das Dividendenniveau konstant bei 20 Millionen NOK (ca. 1,74 Millionen Euro), wie schon im Jahr 2023. Magnuschess hat keine nennenswerten Schulden und wies Ende 2024 ein Eigenkapital von 103 Millionen NOK (ca. 8,96 Millionen Euro) aus.

Quelle: e24.no (Artikel von Eivind Nejad-Trondsen)

(Anmerkung: Für die Umrechnung wurde ein Wechselkurs von 1 EUR ≈ 11,5 NOK verwendet.)

Magnus Carlsen wird in The Athletic als mächtiger Disruptor des Schachsports porträtiert, der ihn in den Mainstream bringen möchte, da er von der Notwendigkeit des Wandels überzeugt ist. Seine Haltung zeigte sich bereits im "Jeans-Eklat", als er sich bei der Weltmeisterschaft weigerte, die Kleiderordnung der FIDE zu befolgen, was er als "reinen Wahnsinn" bezeichnete und seine Abneigung gegen starre Regeln verdeutlichte.

Um seine Vision umzusetzen, hat Carlsen die Freestyle Chess Grand Slam Tour ins Leben gerufen, die mit schnelleren Zeitkontrollen und randomisierten Figurenstellungen (Schach 960) für mehr Spannung und weniger Vorbereitung sorgen soll. Seine globale Bekanntheit, belegt durch millionenfach geklickte Videos auf YouTube, unterstreicht sein Potenzial, ein breites Publikum zu erreichen. Gemeinsam mit Investoren wie Jan Henric Buettner strebt er danach, Schach über Rundfunk, Ticketing und Sponsoring kommerziell zu erschließen. Dies führt jedoch zu Spannungen mit der FIDE, insbesondere bezüglich des Anspruchs auf den Titel "Weltmeisterschaft" für seine Tour. Trotzdem bleibt Carlsen seiner Vision treu und ist der Überzeugung, dass Veränderungen notwendig sind, auch wenn er selbst Schach mittlerweile weniger durch formales Training, sondern eher als integrierten Teil seines Lebens betrachtet.

Quelle: The Athletic (Artikel von Adam Crafton, veröffentlicht am 15. Juli 2025)

„60 Minutes“-Porträt 2012: Magnus Carlsen, der „Mozart des Schachs“

Quelle: CBS „60 Minutes“, 2012

Das US-Magazin 60 Minutes stellte 2012 den damals 21-jährigen Magnus Carlsen als das jüngste Schachgenie an der Spitze der Weltrangliste vor. Carlsen, der schon mit fünf Jahren durch außergewöhnliches Gedächtnis auffiel, hatte sich früh aus Geschwisterrivalität zum Schach gefunden – und dominierte nun den Sport. Wegen seiner Leichtigkeit am Brett nannten ihn viele den „Mozart des Schachs“. „Ja, vielleicht“, kommentierte er, „aber wurde Mozart jemals gefragt, wie er das macht? … Es kommt mir einfach natürlich. Es ist das, was ich tue.“

Carlsen beeindruckte mit enormer Ausdauer und Intuition. Er konnte blind gegen zehn Spieler antreten, also 320 Figuren gleichzeitig im Kopf halten: „Man braucht das Brett nicht wirklich. Man kann es einfach behalten.“ Gleichzeitig zeigte er Raubtierinstinkt: „Ja, ich genieße es, wenn ich sehe, wie mein Gegner wirklich leidet … Das ist Krieg, oder?“ Niederlagen bedeuteten für ihn meist nur eines: den Wunsch nach sofortiger Rache.

Das Porträt rückte auch Carlsens Leben außerhalb des Bretts in den Blick. Er trainierte fast täglich körperlich, um seine Konzentration über Stunden halten zu können, führte aber ein eher einsames Leben mit rund 200 Reisetagen pro Jahr, stets begleitet von seinem Vater. Nebenbei modelte er und spielte leidenschaftlich Fußball. Finanziell brachte ihm sein Aufstieg rund 1,5 Millionen Dollar jährlich durch Sponsoren ein – ein neuer Maßstab im Schach.

Ein Höhepunkt war die Begegnung mit Garri Kasparow in Reykjavik, als Carlsen 13 war. Kasparow ließ ihn warten und grüßte nicht, doch der Junge ließ sich nicht beirren. Am Ende hielt er gegen den „größten Spieler aller Zeiten“ ein Remis – gefeiert wurde mit McDonald’s-Eiscreme.

Carlsen dachte auch über die Schattenseiten des Schachs nach. Das Schicksal von Bobby Fischer beunruhigte ihn: „Als ich den letzten Film über Bobby Fischer sah, dachte ich: Werde ich das in ein paar Jahren sein? … Ich glaube nicht, dass das passieren wird. Aber es ließ mich ein wenig nachdenken.“

Essen ist gleich fertig:

Magnus Carlsen – Rebell mit Schnäuzer

Quelle: Lübecker Nachrichten (Abo)

Der Schnäuzer ist neu. In den nordischen Ländern, das habe Sebastian Siebrecht durchblicken lassent es, gilt er als Zeichen dafür, Vater geworden zu sein. Magnus Carlsen trägt den Moustache selbstbewusst – und wirkt damit fast wie ein anderer. Das berichten die Lübecker Nachrichten in einem Carlsen-Porträt aus Weissenhaus.

Der 35-jährige Norweger ist seit 2011 ununterbrochen die Nummer eins der Welt. Mit 22 wurde er Weltmeister, dominierte ein Jahrzehnt das klassische Schach und verzichtete vor drei Jahren nach fünf Titeln auf die weitere Titelverteidigung. Es sei ihm zu langweilig geworden. Seither sammelt er Titel in Schnell- und Blitzformaten und widmet sich mit besonderem Ehrgeiz dem Freestyle-Schach. Insgesamt stehen 20 Weltmeistertitel in seiner Bilanz.

Globale Marke mit Unternehmergeist

Carlsen ist nicht nur Spitzenspieler, sondern Unternehmer. Gemanagt von seinem Vater Henrik Carlsen, hält er Beteiligungen an Schachplattformen über die Play Magnus Group und die Holding „Magnuschess“. Er ist Markenbotschafter von chess.com und kooperiert mit Unternehmen wie Mastercard, Puma und Unibet. Investitionen in Projekte wie Pawn/Fantasy Chess und Toca-Football erweitern sein Portfolio.

Er setzte Bill Gates öffentlich schachmatt, hatte einen Gastauftritt bei den „Simpsons“ und modelte für G-Star. Preisgelder spielen für ihn nur eine Nebenrolle.

Wissbegier und Wettkampfdrang

Großmeister Sebastian Siebrecht beschreibt Carlsen als außergewöhnlich wissbegierig. Schon als Kind habe er geografische Daten auswendig gekannt und sämtliche Schachbücher gelesen. Seine Stärke liege besonders im Endspiel, seine Intuition gelte als außergewöhnlich. Carlsen suche stets neue Herausforderungen und denke das Spiel weiter.

Regeln betrachtet er eigenständig. Beim sogenannten „Jeans-Gate“ der Schnellschach-WM 2024 trat er wegen eines Dresscode-Streits aus dem Wettbewerb zurück und versteigerte die beanstandete Hose später für 36.100 Dollar. Auch im Konflikt um den WM-Status von Weissenhaus fand er deutliche Worte.

Zwischen Tunnel und Familienleben

Gemeinsam mit Jan Henric Buettner und Holly Buettner gründete Carlsen die Freestyle GmbH und etablierte die Variante mit ausgeloster Anfangsstellung über einen weltweiten Grand Slam. In Weissenhaus war er Spieler und Mitveranstalter zugleich.

Privat zeigt er sich zurückhaltender als am Brett. Mit Familie und Sohn reist er zu Turnieren, plant Auszeiten in der Heimat. Spannung liebt er. Warten dagegen nicht – selbst dann nicht, wenn er mit Schnäuzer auf einer Ledercouch sitzt.

Carlsen kehrt ins Klassik-Schach zurück

Quelle: sport.de – „Schach: Magnus Carlsen vor Comeback 'unter zusätzlichem Druck'", veröffentlicht am 28. April 2026

Schach-Weltranglistenerster Magnus Carlsen bestreitet Anfang Mai beim TePe Sigeman & Co Turnier im schwedischen Malmö erstmals seit drei Jahren wieder ein Klassik-Turnier außerhalb Norwegens. Das berichtet sport.de. Der norwegische Schach-Profi und TV-Experte Torstein Bae sieht den 35-Jährigen dabei unter besonderem Erwartungsdruck: „Es stellt sich die Frage: Ist er immer noch so gut, wie es die Weltrangliste vermuten lässt, oder hat er durch das geringe Spielvolumen etwas an Form eingebüßt?"

Carlsen hatte dem Klassik-Schach mit langer Bedenkzeit vor Jahren weitgehend den Rücken gekehrt und sich auf Schnell- und Freestyle-Partien konzentriert. Einzige regelmäßige Ausnahme blieb bislang das Norway Chess, das in seiner Heimat stattfindet. Das Turnier in Malmö findet vom 1. bis 7. Mai 2026 statt.

Weltranglistenführung seit 15 Jahren

Bae bezeichnete das Comeback als „eine große Sache" und betonte, Carlsen müsse „sehr viele Partien gewinnen", um seinen Platz an der Weltranglistenspitze zu verteidigen. Seit 15 Jahren führt der Norweger diese Liste an. An ein regelmäßiges Comeback im Klassik-Schach glaubt Bae jedoch nicht: „Ich denke einfach, dass er Schnell- und Blitzschach spannender findet."

Die seltenen Auftritte Carlsens im Klassik-Format sorgen laut Bae auch unter seinen Konkurrenten für Unmut. Spieler wie die Weltranglistenzweite Hikaru Nakamura beklagten, nicht die Möglichkeit zu haben, Carlsen im klassischen Format herausfordern zu können.

Automatisch KI-generierter Beitrag

Carlsen verliert vier Partien in Folge

Quelle: World Chess – „World Chess Weekly: Ist das der Anfang vom Ende für Magnus?", veröffentlicht am 20. Juni 2025

Magnus Carlsen, seit Juli 2011 ununterbrochen die Nummer eins der Welt, hat bei den FIDE World Rapid & Blitz Team Championships in Hongkong vier Partien in Folge verloren. Das berichtet World Chess. Sein Live-Rapid-Rating fiel dabei um 29 Punkte auf 2803 – das niedrigste Niveau seit Einführung offizieller Rapid-Ratings durch die FIDE im Jahr 2012.

Betroffen waren Niederlagen gegen Arjun Erigaisi, Shant Sargsyan, Javokhir Sindarov und den 21-jährigen Armenier Aydin Suleymanli. Die Resultate in Hongkong folgten auf ein schwaches Abschneiden beim Norway Chess, wo Carlsen vier klassische Partien verlor und sich zeitweise am Tabellenende wiederfand. „Da ist nur ein Chaos in meinem Kopf", sagte er während des Turniers. In den Live-Weltranglisten liegt er nun bei 2823 Punkten, komfortabel vor Fabiano Caruana, aber näher am Verfolgerfeld als gewohnt.

Stimmen aus der Schachszene

GM Pavel Eljanov kommentierte: „Auf höchstem Niveau kann selbst ein kleiner Konzentrationsabfall teuer werden. Es kommt immer jemand Jüngeres, Hungrigeres und Motivierteres." GM Hikaru Nakamura, derzeit Weltranglistendritter, deutete an, die jüngsten Ergebnisse könnten mehr als ein vorübergehendes Tief darstellen: „Es fühlt sich an wie der Beginn einer Verschiebung."

Die jüngere Generation, darunter Praggnanandhaa R, Sindarov, Erigaisi und Alireza Firouzja, beansprucht zunehmend die Spitzenplätze. Praggnanandhaa gewann zuletzt Norway Chess, Sindarov kletterte auf Platz vier der Weltrangliste.

Abseits der Carlsen-Debatte endete die 2026 FIDE World Team Rapid Championship mit einem knappen Ergebnis: Dragon Chilling setzte sich dank besserer Tiebreaks vor den punktgleichen Teams MGD1 und Hexamind durch. Entscheidend war ein Sieg des ehemaligen Weltmeisters Ding Liren, der GM Zhao Jun in nur 20 Zügen besiegte. Am Samstag, den 20. Juni, beginnt die FIDE World Team Blitz Championship.

Automatisch KI-generierter Beitrag

Magnus Carlsen in der Krise: Weltranglistenerster verliert viermal in Serie

Der Standard, 21. Juni 2026, Anatol Vitouch (Abo)

Magnus Carlsen, seit anderthalb Jahrzehnten unangefochtener Dominator des Weltschachs, steckt in der schwersten Formschwäche seiner Karriere. Das berichtet Der Standard.

Beim Turnier Norway Chess in Oslo belegte der 35-jährige Norweger nur den vierten Platz unter sechs Teilnehmern und verlor drei klassische Partien – ein Ergebnis, für das Statistiker viele Jahre zurückblättern mussten, um Vergleichbares zu finden. Bei der anschließenden Schnellschach-Mannschaftsweltmeisterschaft folgte ein weiterer Einbruch: Carlsen verlor vier Partien in Folge, darunter gegen den 20-jährigen Usbeken Javohir Sindarov. Zuletzt hatte der Weltranglistenerste als Zwölfjähriger eine solche Serie kassiert.

Vaterschaft als mögliche Erklärung

Als Ursache nennt der Autor die veränderte Lebenssituation des Norwegers: Carlsen heiratete vor anderthalb Jahren, seit neun Monaten ist er Vater. Bei Online-Partien sind im Hintergrund die Geräusche seines Sohnes zu hören; gelegentlich ist zu beobachten, wie seine Konzentration kurz vom Brett abgelenkt wird. Unter Schachspielern kursiert die halbernste Rechnung, eine Ehe koste hundert Elo-Punkte, jedes Kind weitere fünfzig.

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