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Lyudmila Rudenko (1904-1986)
Zitat von Conrad Schormann am 7. März 2026, 15:54 UhrEine Weltmeisterin, die heute kaum jemand kennt
Quelle: ChessBase – „Erinnerungen an Lyudmila Rudenko, 2. Weltmeisterin im Schach“, 5. März 2026, André Schulz
Der Name Lyudmila Rudenko ist heute selbst unter Schachfreunden wenig bekannt, obwohl sie eine zentrale Figur der frühen Weltmeisterschaftsgeschichte war. Das schreibt ChessBase. Rudenko wurde 1950 die zweite Schachweltmeisterin der Geschichte, zugleich die erste sowjetische und die erste ukrainische Titelträgerin.
https://twitter.com/FIDE_chess/status/1715034394673758473
Geboren 1904 in Lubny, lernte sie Schach von ihrem Vater und schlug bald ihre Lehrer. Zunächst betrieb sie mehrere Sportarten, gewann sogar die Schwimmmeisterschaft von Odessa, bevor sie sich intensiver dem Schach widmete. In Moskau und später Leningrad entwickelte sie unter Trainern wie Alexander Tolush einen aggressiven, taktischen Stil und etablierte sich in den sowjetischen Frauenmeisterschaften.
Eine prägende Episode ihres Lebens liegt außerhalb des Sports. Während des Zweiten Weltkriegs organisierte Rudenko unter Bombardierungen einen Zug und brachte 300 Kinder aus dem belagerten Leningrad in das 2000 Kilometer entfernte Ufa. Diese Rettungsaktion bezeichnete sie später selbst als ihre größte Lebensleistung.
1950 gewann sie in Moskau überraschend die Weltmeisterschaft und erhielt erstmals eine eigene Wohnung. Trotz sportlicher Erfolge lebte sie lange in Armut. Pokale verpfändete sie, ihre goldene Weltmeistermedaille ließ sie einschmelzen, um daraus Zahnkronen anfertigen zu lassen. Lyudmila Rudenko starb 1986; später erinnerten Gedenkturniere, eine Hall-of-Fame-Aufnahme und ein Google-Doodle an die zweite Weltmeisterin der Geschichte.
Eine Weltmeisterin, die heute kaum jemand kennt
Quelle: ChessBase – „Erinnerungen an Lyudmila Rudenko, 2. Weltmeisterin im Schach“, 5. März 2026, André Schulz
Der Name Lyudmila Rudenko ist heute selbst unter Schachfreunden wenig bekannt, obwohl sie eine zentrale Figur der frühen Weltmeisterschaftsgeschichte war. Das schreibt ChessBase. Rudenko wurde 1950 die zweite Schachweltmeisterin der Geschichte, zugleich die erste sowjetische und die erste ukrainische Titelträgerin.
1950 - Introduction of Grandmaster Titles & Lyudmila Rudenko becomes Women’s World Champion
In 1950, FIDE introduced the prestigious Grandmaster (GM) title, honouring 27 outstanding players. Additionally, 94 International Masters (IMs) and 17 Woman International Masters (WIMs),… pic.twitter.com/u62oTsurYv
— International Chess Federation (@FIDE_chess) October 19, 2023
Geboren 1904 in Lubny, lernte sie Schach von ihrem Vater und schlug bald ihre Lehrer. Zunächst betrieb sie mehrere Sportarten, gewann sogar die Schwimmmeisterschaft von Odessa, bevor sie sich intensiver dem Schach widmete. In Moskau und später Leningrad entwickelte sie unter Trainern wie Alexander Tolush einen aggressiven, taktischen Stil und etablierte sich in den sowjetischen Frauenmeisterschaften.
Eine prägende Episode ihres Lebens liegt außerhalb des Sports. Während des Zweiten Weltkriegs organisierte Rudenko unter Bombardierungen einen Zug und brachte 300 Kinder aus dem belagerten Leningrad in das 2000 Kilometer entfernte Ufa. Diese Rettungsaktion bezeichnete sie später selbst als ihre größte Lebensleistung.
1950 gewann sie in Moskau überraschend die Weltmeisterschaft und erhielt erstmals eine eigene Wohnung. Trotz sportlicher Erfolge lebte sie lange in Armut. Pokale verpfändete sie, ihre goldene Weltmeistermedaille ließ sie einschmelzen, um daraus Zahnkronen anfertigen zu lassen. Lyudmila Rudenko starb 1986; später erinnerten Gedenkturniere, eine Hall-of-Fame-Aufnahme und ein Google-Doodle an die zweite Weltmeisterin der Geschichte.
Zitat von Conrad Schormann am 8. Juni 2026, 14:23 UhrSchach-Kolumne ehrt ukrainische Weltmeisterin Rudenko
Quelle: ZEIT Magazin – „Schach: Schachbretträtsel", veröffentlicht am 2. Juni 2026
Die Schachweltmeisterin Ljudmila Rudenko (1904–1986) war nicht nur die erste ukrainische und sowjetische Frauenweltmeisterin der Geschichte, sondern rettete während der deutschen Belagerung Leningrads 300 Kinder das Leben. Das berichtet ZEIT Magazin.
Rudenko gewann den Weltmeistertitel im Jahr 1949/50 in Moskau – im Alter von 45 Jahren. Zuvor war sie 1925 von Odessa nach Moskau und später nach Leningrad gezogen. Als die deutsche Luftwaffe Leningrad 1941 bombardierte und der Belagerungsring enger wurde, organisierte sie eine 19-tägige Zugfahrt, auf der sie die Kinder rund 2.000 Kilometer weit nach Ufa in Sicherheit brachte. Diese Tat betrachtete Rudenko selbst als ihre größte Lebensleistung – nicht den Weltmeistertitel.
Vorgängerin kam bei Bombenangriff ums Leben
Rudenkos Vorgängerin als Weltmeisterin war die tschechisch-englische Vera Menchik, die namhafte männliche Großmeister bezwang, darunter den späteren Weltmeister Max Euwe. Menchik starb 1944 im Alter von nur 38 Jahren bei einem deutschen Bombenangriff auf London.
Im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine erinnert die Kolumne auch an zerrissene Beziehungen im Schach. Ex-Weltmeister Wladimir Kramnik, dessen Vater Russe und dessen Mutter Ukrainerin ist, pflegte einst eine Freundschaft mit dem Kyjiw-Bürgermeister und früheren Box-Weltmeister Vitali Klitschko. Kramnik habe sich öffentlich jedoch nicht zum Krieg geäußert – im Unterschied zu mehreren russischen Großmeistern, die einen offenen Brief an Putin unterzeichneten.
Automatisch KI-generierter Beitrag
Schach-Kolumne ehrt ukrainische Weltmeisterin Rudenko
Quelle: ZEIT Magazin – „Schach: Schachbretträtsel", veröffentlicht am 2. Juni 2026
Die Schachweltmeisterin Ljudmila Rudenko (1904–1986) war nicht nur die erste ukrainische und sowjetische Frauenweltmeisterin der Geschichte, sondern rettete während der deutschen Belagerung Leningrads 300 Kinder das Leben. Das berichtet ZEIT Magazin.
Rudenko gewann den Weltmeistertitel im Jahr 1949/50 in Moskau – im Alter von 45 Jahren. Zuvor war sie 1925 von Odessa nach Moskau und später nach Leningrad gezogen. Als die deutsche Luftwaffe Leningrad 1941 bombardierte und der Belagerungsring enger wurde, organisierte sie eine 19-tägige Zugfahrt, auf der sie die Kinder rund 2.000 Kilometer weit nach Ufa in Sicherheit brachte. Diese Tat betrachtete Rudenko selbst als ihre größte Lebensleistung – nicht den Weltmeistertitel.
Vorgängerin kam bei Bombenangriff ums Leben
Rudenkos Vorgängerin als Weltmeisterin war die tschechisch-englische Vera Menchik, die namhafte männliche Großmeister bezwang, darunter den späteren Weltmeister Max Euwe. Menchik starb 1944 im Alter von nur 38 Jahren bei einem deutschen Bombenangriff auf London.
Im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine erinnert die Kolumne auch an zerrissene Beziehungen im Schach. Ex-Weltmeister Wladimir Kramnik, dessen Vater Russe und dessen Mutter Ukrainerin ist, pflegte einst eine Freundschaft mit dem Kyjiw-Bürgermeister und früheren Box-Weltmeister Vitali Klitschko. Kramnik habe sich öffentlich jedoch nicht zum Krieg geäußert – im Unterschied zu mehreren russischen Großmeistern, die einen offenen Brief an Putin unterzeichneten.
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