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Lorenzo Lodici

Lorenzo Lodici setzt alles auf 2026: ELO-Sprung und Olympia als Ziel

Quelle: OA Sport – Interview „Lorenzo Lodici: ‘Per il 2026 obiettivo ELO 2650. È arrivato il momento di vedere dove posso arrivare’“, Federico Rossini

Lorenzo Lodici (25), seit einigen Monaten Nummer eins Italiens (2590 Elo im Dezember), verschiebt seinen Schwerpunkt klar in Richtung Profi-Schach: Statt Ingenieursjob in der Familienfirma in den Niederlanden steht Schach nun etwa „80–20“ im Vordergrund, 2026 will er die Marke 2650 knacken und testen, wie weit er wirklich kommt.

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Nach dem World Cup in Goa bleibt er bis zur Rapid- und Blitz-WM in Doha in Asien, weil er schnelle Bedenkzeiten als Chance sieht, viele Partien gegen Top-Leute zu spielen und sich an dieses Niveau zu gewöhnen. Er schildert seine Entwicklung über Jugendtitel und den italienischen Meistertitel 2018 bis zum GM 2021, seine Olympia-Erfolge (u.a. Siege gegen Anish Giri, Peter Leko, Remis gegen Magnus Carlsen, Rasmus Svane, Marc’Andria Maurizzi) und den Lauf bei der World Cup 2025 mit Siegen gegen Hans Niemann und starken Endspielleistungen gegen Samuel Sevian.

Lodici beschreibt seinen Stil als risikobereit, kreativ, mit wachsender technischer Sicherheit, und spricht offen über Nervosität, Umgang mit Druck und sein „Rumlaufen“ während der Partien als Stressabbau. Für Italiens Schach sieht er eine starke Generation um Luca Moroni, Francesco Sonis und viele Talente, kritisiert aber das Fehlen starker Rundenturniere im eigenen Land – hier wünscht er sich mehr Sponsoren und Unterstützung der Föderation, um selbst und als Nationalteam den nächsten Schritt zu machen.

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