Lena Mader holt zum fünften Mal den Titel bei der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft
Zitat von Conrad Schormann am 12. Juli 2025, 9:47 UhrLena Mader holt zum fünften Mal den Titel bei der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft
Quelle: Rheinpfalz, 8. Juli 2025Die 35-jährige Lena Mader vom Schachclub Ramstein-Miesenbach hat sich erneut in die Siegerliste der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft eingetragen. In Eisenberg gewann sie zum fünften Mal den Titel im klassischen Schach – nach ihren Erfolgen in den Jahren 2008, 2014, 2019 und 2023. Damit ist sie für die Deutschen Meisterschaften 2026 qualifiziert.
https://twitter.com/SandraSchmidtIA/status/1553760424088244224
Zwölf Spielerinnen traten in dem Turnier an, das bei hochsommerlichen Temperaturen und ohne Klimaanlage auch körperlich eine Herausforderung war. Mader, mit einer Elo-Zahl von 1884 an Position zwei gesetzt, galt zusammen mit der favorisierten Lena Kalina (Elo 1916) als Topkandidatin auf den Titel.
Nach zwei souveränen Siegen gegen nominell schwächere Gegnerinnen kam es in Runde drei zum mit Spannung erwarteten Duell der beiden Favoritinnen. Kalina spielte mit Weiß, Mader verteidigte sich konzentriert mit Schwarz. In ausgeglichener Stellung geriet Kalina nach 22 Zügen in extreme Zeitnot und bot Remis an – ein Angebot, das Mader nach reiflicher Überlegung annahm. Damit rückte unerwartet eine dritte Spielerin, Verena Rotermund aus Mainz, mit drei Siegen an die Spitze des Feldes.
Am letzten Turniertag schien Rotermund auf dem besten Weg zum Titel, während Mader die schwierigere Gegnerin – eben Rotermund – und Kalina die elfjährige Nachwuchsspielerin Emma Tiuca zugelost bekam. Doch die Sensation folgte: Tiuca spielte eine souveräne Partie, blieb cool und schlug Kalina. Damit war die Tür für Mader wieder offen – doch auch Rotermund drängte in ihrer Partie zur Entscheidung. Kurz vor Schluss traf sie jedoch die falsche Wahl: Statt mit der Dame ging sie mit dem Turm auf die siebte Reihe – ein taktischer Fehler, den ihre Gegnerin konsequent nutzte, um die Partie zu drehen.
Mader ließ sich diese Chance nicht mehr nehmen. Mit einem frühen Figurengewinn in der letzten Partie stellte sie den Turniersieg sicher. Es war ihr 100. gewertetes Turnier – und eines der erfolgreichsten. Für die Pfälzerin, die aktuell auf Rang vier der rheinland-pfälzischen Frauenrangliste geführt wird, war es ein Beleg dafür, wie sich jahrelanges Training – zwei- bis dreimal pro Woche, jeweils zwei bis drei Stunden – auszahlt.
Lena Mader holt zum fünften Mal den Titel bei der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft
Quelle: Rheinpfalz, 8. Juli 2025
Die 35-jährige Lena Mader vom Schachclub Ramstein-Miesenbach hat sich erneut in die Siegerliste der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft eingetragen. In Eisenberg gewann sie zum fünften Mal den Titel im klassischen Schach – nach ihren Erfolgen in den Jahren 2008, 2014, 2019 und 2023. Damit ist sie für die Deutschen Meisterschaften 2026 qualifiziert.
RLP-Schnellschachmeister 2021 und 2022 ist Martin Heider. RLP-Schnellschachmeisterin ist dieses Jahr Lena Mader geworden. Beide fahren am 24./25. September zu den Deutschen Schnellschachmeisterschaften nach Göttingen. Herzlichen Glückwunsch! 👏 pic.twitter.com/a8aiz6D9X2
— Sandra Schmidt (@SandraSchmidtIA) July 31, 2022
Zwölf Spielerinnen traten in dem Turnier an, das bei hochsommerlichen Temperaturen und ohne Klimaanlage auch körperlich eine Herausforderung war. Mader, mit einer Elo-Zahl von 1884 an Position zwei gesetzt, galt zusammen mit der favorisierten Lena Kalina (Elo 1916) als Topkandidatin auf den Titel.
Nach zwei souveränen Siegen gegen nominell schwächere Gegnerinnen kam es in Runde drei zum mit Spannung erwarteten Duell der beiden Favoritinnen. Kalina spielte mit Weiß, Mader verteidigte sich konzentriert mit Schwarz. In ausgeglichener Stellung geriet Kalina nach 22 Zügen in extreme Zeitnot und bot Remis an – ein Angebot, das Mader nach reiflicher Überlegung annahm. Damit rückte unerwartet eine dritte Spielerin, Verena Rotermund aus Mainz, mit drei Siegen an die Spitze des Feldes.
Am letzten Turniertag schien Rotermund auf dem besten Weg zum Titel, während Mader die schwierigere Gegnerin – eben Rotermund – und Kalina die elfjährige Nachwuchsspielerin Emma Tiuca zugelost bekam. Doch die Sensation folgte: Tiuca spielte eine souveräne Partie, blieb cool und schlug Kalina. Damit war die Tür für Mader wieder offen – doch auch Rotermund drängte in ihrer Partie zur Entscheidung. Kurz vor Schluss traf sie jedoch die falsche Wahl: Statt mit der Dame ging sie mit dem Turm auf die siebte Reihe – ein taktischer Fehler, den ihre Gegnerin konsequent nutzte, um die Partie zu drehen.
Mader ließ sich diese Chance nicht mehr nehmen. Mit einem frühen Figurengewinn in der letzten Partie stellte sie den Turniersieg sicher. Es war ihr 100. gewertetes Turnier – und eines der erfolgreichsten. Für die Pfälzerin, die aktuell auf Rang vier der rheinland-pfälzischen Frauenrangliste geführt wird, war es ein Beleg dafür, wie sich jahrelanges Training – zwei- bis dreimal pro Woche, jeweils zwei bis drei Stunden – auszahlt.