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Leistungssport in jungen Jahren: Girls Next Generation
Zitat von Conrad Schormann am 8. Juli 2026, 11:40 UhrDSB startet Förderprogramm für Schach-Mädchentalente
Quelle: Deutscher Schachbund – „Girls Next Generation - das neue Programm soll Medaillen bringen.", veröffentlicht am 7. Juli 2026
Der Deutsche Schachbund (DSB) hat ein neues Nachwuchsförderprogramm für Mädchen im Alter von sechs bis zwölf Jahren ins Leben gerufen. Das berichtet Deutscher Schachbund. Unter dem Namen „DSB Girls Next Generation" soll ein leistungsorientierter Mädchenkader aufgebaut werden, der bei internationalen Meisterschaften – Welt- und Europameisterschaften in den Altersklassen U8 bis U12 – Medaillen gewinnen kann. Das erklärte Ziel schließt sowohl Einzel- als auch Mannschaftswettbewerbe ein.
Die Leitung des Projekts liegt bei DSB-Frauenschachreferentin Nadja Jussupow und Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler. Trainerin Tatjana Melamed hat seit Monaten an der Zusammensetzung des ersten Kaders für die Mannschafts-Europameisterschaft U12 und U18 im tschechischen Pardubice gearbeitet, die am 26. Juli beginnt. Dort werden drei deutsche Zweierteams im U12-Mädchenbereich antreten, darunter Yuefan Chen und Tiffany Tu als erstes gesetztes Team.
Elitetraining mit Probezeit und klaren Leistungskriterien
Das Programm setzt auf ein selektives Trainingsmodell: Seit Jahresbeginn werden Kandidatinnen zweimal monatlich in einem Online-Auswahltraining gefördert. Nach der Aufnahme in den Kader folgt eine dreimonatige Probezeit. Nadja Jussupow betont, dass nicht allein die Trainingsintensität zähle, sondern Ehrgeiz, Kontinuität und messbare Fortschritte in Form von Medaillen und Elo-Zugewinnen entscheidend seien. Sichtungsturniere, das Trainingslager im Sommer sowie wöchentliche Online-Einheiten sollen den Leistungsstand regelmäßig überprüfen.
Maximal 20 Mädchen verschiedener Altersklassen sollen in das Programm aufgenommen werden. Es gelten formelle Mindestanforderungen an die Wertungszahlen: In der U12 wird eine DWZ oder Elo von 1900 erwartet, in der U8 von 1500. Ausnahmen sind möglich. Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre ausgelegt und wird anschließend evaluiert, da DSB-Mittel eingesetzt werden. Eine Kooperation mit der Deutschen Schachjugend ist geplant. Als erstes mittelfristiges Ziel nennt Jussupow internationale Erfolge im Jahr 2027 – erhofft sich aber bereits in diesem Jahr erste Ergebnisse.
Automatisch KI-generierter Beitrag
DSB startet Förderprogramm für Schach-Mädchentalente
Quelle: Deutscher Schachbund – „Girls Next Generation - das neue Programm soll Medaillen bringen.", veröffentlicht am 7. Juli 2026
Der Deutsche Schachbund (DSB) hat ein neues Nachwuchsförderprogramm für Mädchen im Alter von sechs bis zwölf Jahren ins Leben gerufen. Das berichtet Deutscher Schachbund. Unter dem Namen „DSB Girls Next Generation" soll ein leistungsorientierter Mädchenkader aufgebaut werden, der bei internationalen Meisterschaften – Welt- und Europameisterschaften in den Altersklassen U8 bis U12 – Medaillen gewinnen kann. Das erklärte Ziel schließt sowohl Einzel- als auch Mannschaftswettbewerbe ein.
Die Leitung des Projekts liegt bei DSB-Frauenschachreferentin Nadja Jussupow und Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler. Trainerin Tatjana Melamed hat seit Monaten an der Zusammensetzung des ersten Kaders für die Mannschafts-Europameisterschaft U12 und U18 im tschechischen Pardubice gearbeitet, die am 26. Juli beginnt. Dort werden drei deutsche Zweierteams im U12-Mädchenbereich antreten, darunter Yuefan Chen und Tiffany Tu als erstes gesetztes Team.
Elitetraining mit Probezeit und klaren Leistungskriterien
Das Programm setzt auf ein selektives Trainingsmodell: Seit Jahresbeginn werden Kandidatinnen zweimal monatlich in einem Online-Auswahltraining gefördert. Nach der Aufnahme in den Kader folgt eine dreimonatige Probezeit. Nadja Jussupow betont, dass nicht allein die Trainingsintensität zähle, sondern Ehrgeiz, Kontinuität und messbare Fortschritte in Form von Medaillen und Elo-Zugewinnen entscheidend seien. Sichtungsturniere, das Trainingslager im Sommer sowie wöchentliche Online-Einheiten sollen den Leistungsstand regelmäßig überprüfen.
Maximal 20 Mädchen verschiedener Altersklassen sollen in das Programm aufgenommen werden. Es gelten formelle Mindestanforderungen an die Wertungszahlen: In der U12 wird eine DWZ oder Elo von 1900 erwartet, in der U8 von 1500. Ausnahmen sind möglich. Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre ausgelegt und wird anschließend evaluiert, da DSB-Mittel eingesetzt werden. Eine Kooperation mit der Deutschen Schachjugend ist geplant. Als erstes mittelfristiges Ziel nennt Jussupow internationale Erfolge im Jahr 2027 – erhofft sich aber bereits in diesem Jahr erste Ergebnisse.
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