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Lara Schulze

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Schachspielerin debütiert erfolgreich beim Freestyle-Turnier

Quelle: laraschulze.de – „Grenke Open 2026: Tolles Ergebnis bei meinem ersten Freestyle-Turnier", veröffentlicht am 9. April 2026

Das Grenke Open in Karlsruhe hat in diesem Jahr mit 3.658 Teilnehmern einen neuen Rekord aufgestellt und gilt damit als größtes offenes Schachturnier der Welt. Das berichtet laraschulze.de. Schachspielerin Lara Schulze nahm erstmals am parallel ausgetragenen Freestyle-Open teil – einer Variante, bei der die Startstellung der Figuren kurz vor jeder Runde aus 960 Möglichkeiten ausgelost wird.

In neun Partien mit klassischer Bedenkzeit erzielte sie 5,5 Punkte gegen eine nach eigener Einschätzung starke Gegnerschaft. Unter ihren Gegnern befanden sich mehrere Großmeister, darunter der frühere 2700-Spieler Loek van Wely, Artur Pijpers, Gregory Kaidanov aus den USA sowie Niclas Huschenbeth, Gründer von Chessence und Kommentator des Freestyle-Events. Gegen van Wely und Kaidanov verlor sie, gegen Pijpers und Huschenbeth spielte sie Remis.

Kein Eröffnungswissen, dafür mehr Kreativität

Der wesentliche Unterschied zum klassischen Schach liegt im Wegfall jeglicher Eröffnungsvorbereitung. Die Startstellung wird erst unmittelbar vor Rundenbeginn bekannt, womit beide Seiten auf sich allein gestellt sind. Schulze beschreibt die Vorbereitung vor den Partien als entspannter, den Beginn der Partien selbst aber als stressiger als gewohnt.

Kuriose Zufälle begleiteten das Turnier: In Runde drei wurde dieselbe Figurenaufstellung wie in Runde eins ausgelost – jedoch gespiegelt. Schulze gewann beide Partien mit dieser Stellung. Das Turnier schloss sie mit zwei Siegen in den letzten beiden Runden ab, gegen Jelle Bulthuis und Wolfgang Just.

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Schachspielerin Schulze wird Bremer Schnellschach-Meisterin

Quelle: laraschulze.de – „Ich bin Bremer Schnellschach-Meister der Herren!", veröffentlicht am 27. April 2026

Die Schachspielerin Lara Schulze hat beim Burkhard-Mentz-Memorial am 25. April in Bremen-Findorff den Titel der Bremer Schnellschach-Meisterin der Herren gewonnen. Das berichtet laraschulze.de. Das Turnier wurde über sieben Runden im Modus 15 Minuten plus 5 Sekunden Inkrement pro Zug ausgetragen.

Schulze startete mit drei Siegen in Folge, gab in Runde 4 ein Remis gegen FM David Höffer ab und verlor in Runde 5 gegen FM Vladislav Lymar. Mit Siegen in den letzten beiden Runden – darunter ein entscheidendes Duell gegen Max Weidenhöfer vom Werder-Schachverein – sicherte sie sich den Titel mit 5,5 aus 7 Punkten und dem fünften Gesamtrang. Da die vor ihr platzierten Spieler nicht aus Bremen kamen, wurde sie als beste Bremerin gewertet.

Qualifikation und nächste Ziele

Titelkonkurrent Rolf Hundack verlor in der letzten Runde gegen IM Jakob Pajeken und schied damit aus dem Titelrennen aus. Gesamtsieger des Turniers wurde GM Eduard Andreev mit einem halben Buchholzpunkt Vorsprung auf Pajeken.

Durch den Titel ist Schulze für die Deutsche Schnellschach-Meisterschaft der offenen Klasse qualifiziert. Da diese am 20. und 21. Juni in Paderborn zeitgleich mit der Deutschen Schnellschach-Meisterschaft der Frauen stattfindet, entschied sie sich, erneut bei den Frauen anzutreten. Schulze hatte den nationalen Frauentitel in dieser Disziplin bereits dreimal in Folge von 2021 bis 2023 gewonnen und zuletzt den Vize-Titel belegt.

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Schulze erneut Vize-Meisterin im Schnellschach

Quelle: laraschulze.de – „Deutsche Vize-Meisterin im Schnellschach: Ein großes Déjà-vu", veröffentlicht am 24. Juni 2026

Lara Schulze hat bei der Deutschen Schnellschach-Meisterschaft am 20. und 21. Juni in Paderborn den zweiten Platz belegt. Das berichtet laraschulze.de. Mit 7 Punkten aus 9 Runden sicherte sie sich erneut den Vize-Meistertitel – exakt wie im Vorjahr.

Den Turnierverlauf prägte eine auffällige Parallele zur vergangenen Ausgabe. In der zweiten Runde gab Schulze gegen Elisa Stärk ein gewonnenes Endspiel aus der Hand und einigte sich auf Remis. In der fünften Runde traf sie auf die bis dahin punktgleich führende Olga Babiy – dieselbe Konstellation wie im Vorjahr, mit identischem Ausgang: Schulze gewann die Partie. Babiy hatte dabei erneut Caro-Kann gespielt, Schulze dieselbe Variante wie im Jahr zuvor gewählt.

Gleiche Platzierungen wie im Vorjahr

Am zweiten Turniertag verlor Schulze gegen Carmen Voicu-Jagodzinsky, während Babiy beide Partien gewann und den Titel damit vorzeitig sicherte. Mit abschließenden Siegen gegen Constanze Wulf und Rona Klahold verteidigte Schulze dennoch den zweiten Rang. Das Endergebnis: Babiy mit 7,5 Punkten, Schulze mit 7, Voicu-Jagodzinsky mit 6,5 und Kateryna Dolzhykova mit 6 Punkten – identisch mit den Platzierungen des Vorjahres.

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Vor der Schacholympiade hat Sat.1 bei Lara Schulze vorbeigeschaut:

https://www.sat1regional.de/artikel/schacholympiade-2026-junge-niedersaechsin-reist-nach-usbekistan

Schulze reist in Bestform zur Olympiade nach Samarkand

Quelle: Deutscher Schachbund – „Ich fühle mich sowohl jetzt wie auch schon das ganze Jahr in Top-Form.", 9. September 2026

„Ich fühle mich sowohl jetzt wie auch schon das ganze Jahr in Top-Form." Das sagte Lara Schulze im Gespräch mit dem Deutschen Schachbund. Besonders stolz ist sie auf den deutschen Vizemeistertitel im klassischen Schach: Bei der Deutschen Meisterschaft in Dresden spielte sie bis zur letzten Runde um den Titel und erreichte 6,5 aus 9. Danach stand mit 2345 ihre bislang höchste Elozahl zu Buche.

Bronze in Batumi als prägender Moment

Als wichtigsten Moment ihrer Karriere nennt Schulze die Bronzemedaille bei der Mannschafts-Europameisterschaft 2025 in Batumi. Vor dem Turnier habe das Team eine Platzierung unter den ersten zehn angestrebt, eine Medaille sei „eher ein Traum" gewesen. Die gemeinsame Feier nach der Schlussrunde und die Siegerehrung beschreibt sie als besonderes Erlebnis; die Medaille brachte die Teammitglieder zudem in den Weltklasse-Kader.

Punkte sammeln, ohne aufs Ergebnis zu schauen

Für Samarkand will Schulze möglichst viele Punkte für die Mannschaft holen, mental aber „möglichst wenig ergebnisorientiert" denken und die Partien genießen. Wer prozessorientiert denke, spiele meist sein bestes Schach. Druck und Nervosität versuche sie in Energie am Brett umzuwandeln. Als Team, das mehr leisten könnte, als die Elozahlen erwarten lassen, nennt sie die usbekischen Frauen – Schach werde dort stark gefördert, dazu komme der Heimvorteil.

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Lara Schulze: „Top 10" als Ziel für die Schacholympiade

Quelle: Bluhmecke Schach Podcast 🙂 – „Olympiade steht an! Lara zu Gast #48", 9. September 2026

Die Bronzemedaille des deutschen Frauenteams bei der Mannschaftseuropameisterschaft wiegt für Lara Schulze schwerer als jeder Einzelerfolg: „keiner hatte so richtig damit gerechnet", und zuvor habe es lange keine Medaille für ein deutsches Frauenteam bei einer internationalen Meisterschaft gegeben. Als persönlichen Höhepunkt nennt sie den Jugendeuropameistertitel 2021. Das sagte Lara Schulze im Gespräch mit dem Bluhmecke Schach Podcast.

Vom Beinbruch zum Beruf

Zum Schach kam sie als Achtjährige durch Zufall: Nach einem Beinbruch suchten ihre Eltern eine Beschäftigung ohne Bewegung und brachten sie in den Schachclub. Ihr erstes Turnier endete mit einem halben Punkt aus neun Runden. Nach dem Abitur plante sie ein einzelnes Schachjahr, das wegen der Erfolge und der Trainertätigkeit nie endete. Bereuen tue sie den Weg in den Profisport nicht, unterschätzt habe sie allerdings den organisatorischen Aufwand.

Vorbereitung und Ziel

Für die Olympiade in Usbekistan hat sie das Training priorisiert: Taktik, Eröffnungen, Trainingspartien, Endspiele, dazu ein Lehrgang in Bad Blankenburg mit dem Team. Das Mannschaftsziel laute Top 10 – die Setzung entspreche dem, doch viele Teams lägen auf ähnlichem Niveau, auch der Gastgeber könne gefährlich werden. Druck deutet sie bewusst positiv um; nach Niederlagen sei sie „so eine halbe Stunde richtig schlecht drauf", danach abgeschlossen. Im Team gebe es keine Vorwürfe.

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