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Keanu Reeves und "Madwoman's Game"

Keanu Reeves als Produzent hinter Schach-Dokumentation

Quelle: The Express Tribune – „Keanu Reeves supports teen filmmaker behind chess documentary 'Madwoman's Game'", veröffentlicht am 18. März 2026

Keanu Reeves hat über fünf Jahre lang eine jugendliche Filmemacherin bei der Produktion einer Schach-Dokumentation unterstützt. Das berichtet The Express Tribune. Laut ihren Eltern fungiert der Schauspieler als ausführender Produzent des Films und hat die Teenagerin während des gesamten Entstehungsprozesses als Mentor begleitet.

Bei dem Projekt handelt es sich um Madwoman's Game, das am 16. April beim Miami Film Festival Premiere feiert. Die Dokumentation folgt Bianca Mitchell-Avila, einer jungen Schachspielerin, die die Rolle von Frauen in diesem Sport beleuchten wollte. Die Idee entstand im Jahr 2020, nachdem sie in einem Artikel über die Netflix-Serie The Queen's Gambit erwähnt worden war. Negative Reaktionen in sozialen Medien über Frauen im Schach motivierten sie, das Projekt voranzutreiben.

Kontakt ohne Hollywood-Netzwerk

Ihren Eltern zufolge entwickelte Mitchell-Avila das Vorhaben zunächst ohne jegliche Branchenkontakte. „Mit null Hollywood-Verbindungen und von ihrem Küchentisch aus gelang es ihr, ihre Vision 2021 vor Keanu zu bringen", schrieben sie. Reeves, der nach eigenen Angaben einst selbst in der Schulschach-Mannschaft spielte, nahm das Projekt daraufhin an und begleitet es seither.

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Wie genau der Kontakt zustande kam, ist bislang nicht bekannt. Die Familie kündigte an, die vollständige Geschichte zu einem späteren Zeitpunkt zu teilen. Der Film umfasst Beiträge von Schachspielerinnen wie Jennifer Shahade und Alexandra Botez und verfolgt Mitchell-Avilas Weg durch Wettkämpfe, Mentoring und Reisen.

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Keanu Reeves produziert Schach-Doku gegen Frauenfeindlichkeit

Quelle: Damas y Reyes – „Keanu Reeves y una adolescente, unidos por la locura del ajedrez", veröffentlicht am 23. März 2026

Eine heute 20-jährige Amerikanerin hat mit Unterstützung von Hollywoodstar Keanu Reeves einen Dokumentarfilm über Frauenfeindlichkeit im Schach produziert. Das berichtet Damas y Reyes. Bianca Mitchell-Avila war 15 Jahre alt, als sie 2020 online ihre Meinung zur Serie Gambito de Dama äußerte und daraufhin eine Welle toxischer Reaktionen erhielt – mit der eindeutigen Botschaft, Frauen hätten im Schach nichts zu suchen. Statt einzuknicken, beschloss sie, diese Erfahrung in einen Dokumentarfilm zu verwandeln.

Von der Küche ihres Elternhauses aus und ohne Kontakte in der Filmbranche gelang es Mitchell-Avila, ihr Projekt bis zu Keanu Reeves zu bringen. Der Schauspieler, der selbst einst in der Schach-Mannschaft seiner Schule gespielt hatte, ließ sich überzeugen und stieg als ausführender Produzent ein. Der Film trägt den Titel Madwoman's Game – sinngemäß „Das Spiel der verrückten Frau" – und feierte seine Premiere beim Miami Film Festival.

Misogynie am Brett

Der Dokumentarfilm versteht sich nicht als Porträt erfolgreicher Schachspielerinnen, sondern als direkte Auseinandersetzung mit den Gründen, warum Schach für Frauen nach wie vor ein unwirtliches Umfeld bleibt. Zu den Protagonistinnen zählen die US-amerikanische Schachspielerin Jennifer Shahade, die sich regelmäßig zu Misogynie im Schach äußert, sowie Alexandra Botez, die trotz ihrer Reichweite bei einem weiblichen Publikum wiederholt mit Angriffen auf ihre Person konfrontiert wird.

Regie führte Zach Zamboni, dreifacher Emmy-Gewinner und Peabody-Preisträger. Neben Reeves fungiert Carla Berkowitz als weitere ausführende Produzentin. Der Titel des Films spielt darauf an, dass eine Frau, die unter gleichen Bedingungen gegen Männer antreten will, nach gängiger Wahrnehmung schon ein wenig verrückt sein müsse – eine Ironie, die zugleich die Realität vieler Schachspielerinnen beschreibt.

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Zahlen der Weltschachorganisation FIDE unterstreichen das strukturelle Ungleichgewicht: Von rund 2.000 anerkannten Großmeistern sind weniger als 50 Frauen – trotz gelegentlicher Fortschritte eine seit Jahren nahezu unveränderte Quote.

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Keanu Reeves als Produzent: 16-Jährige überzeugt Hollywoodstar per E-Mail

Variety, 8. April 2026, Payton Turkeltaub

Bianca Mitchell-Avila war 16 Jahre alt, als sie die Idee zu dem Dokumentarfilm hatte, der heute unter dem Titel Madwoman's Game bekannt ist. Das berichtet Variety. Das Projekt sollte Frauen in der von Männern dominierten Schachwelt porträtieren und Mitchell-Avilas eigene Reise quer durch Amerika begleiten – hin zu einem geplanten Abschlussmatch gegen einen prominenten Gegner.

Für diese Rolle hatte die damalige Teenagerin aus New Mexico einen klaren Favoriten: Keanu Reeves. Sie ermittelte die mutmaßliche E-Mail-Adresse seines damaligen Managers und schrieb ihm 2021 eine detaillierte Nachricht. Am nächsten Morgen fand sie eine Antwort in ihrem Posteingang.

Vom Schülerinnen-Projekt zum Festivalbeitrag

Reeves, der in der elften Klasse selbst ein Jahr lang Schach gespielt hatte, zeigte sich von Ton und Ambition der Anfrage beeindruckt. Er stieg als ausführender Produzent ein – seine Hauptaufgabe bestand darin, Mitchell-Avilas kreative Vision zu unterstützen und dem Projekt Aufmerksamkeit zu verschaffen. Ein tatsächliches Duell auf dem Schachbrett wurde im Laufe der fast sechsjährigen Produktionszeit nicht mehr realisiert.

Ursprünglich war Madwoman's Game als Schülerinnen-Projekt für ein lokales Filmfestival geplant. Nach Erfahrungen als Produktionsassistentin bei der Fernsehserie The Graceful Path und einem Praktikum beim Eishockeyverein Ice Wolves wollte Mitchell-Avila etwas Eigenes schaffen.

Reeves begleitete Produktion aktiv

Reeves engagierte sich durchgehend: Als das Team das Projekt bei Apple pitchte, nahm er das Gespräch während Dreharbeiten in Europa von einem Bordstein vor dem Studio aus teil. Mitchell-Avila hob hervor, dass er ihr tatsächlich zuhörte und aktiv Unterstützung anbot.

Regie führte Zach Zamboni. Weitere ausführende Produzenten sind Carla Berkowitz, UltraBoom Media sowie Sugar23. Die Weltpremiere von Madwoman's Game ist für den 16. April beim Miami Film Festival geplant.

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