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SK Singen

„Beim Schach darf man niemanden unterschätzen“
Quelle: Wochenblatt, Interview von Tobias Lange mit Kai Jehnichen (Singen)

Kai Jehnichen, im Vorstand des Schachklubs Singen für Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring, Social Media und die Jugend zuständig, erzählt im Gespräch mit dem Wochenblatt, warum Schach für ihn eine zeitlose Faszination hat. Keine Partie gleiche der anderen, überall auf der Welt werde gespielt. Wer besser werden wolle, brauche Geduld und regelmäßiges Taktiktraining, am besten schon von Kindesbeinen an. Gegen Computer sei auf Dauer kein Kraut gewachsen, da Programme mit über 3.000 Elo als praktisch unbesiegbar gelten, aber als Trainingspartner taugen sie allemal.

Spannend findet Jehnichen auch Formate wie Schachboxen, die zeigen, dass Schach ein echter Sport ist. Am liebsten spielt er gegen stärkere Gegner, um sich durch Analysen zu verbessern, warnt aber zugleich davor, schwächere Spieler zu unterschätzen – auch sie können gefährlich werden. Zur Vorbereitung auf Wettkämpfe nutzt er Schachdatenbanken und gezieltes Taktiktraining. Hoffnung für Anfänger sieht er jederzeit: „Man kann selbst mit 60 noch anfangen und besser werden.“

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Schachclub Singen ehrt verstorbenes Mitglied mit Turnier

Quelle: Wochenblatt – „Gedenken an lokale Schachgröße: Schachclub Singen lädt zum Gedächtnisturnier für Constantin Schirowski ein", veröffentlicht am 11. Mai 2026

Der Schachclub Singen veranstaltet am Sonntag, 17. Mai 2026, ein Gedenkturnier zu Ehren seines im März verstorbenen Mitglieds Constantin Schirowski. Das berichtet Wochenblatt. Schirowski starb im Alter von 69 Jahren und gehörte viele Jahrzehnte zu den prägenden Figuren des Vereins. Das Turnier findet von 10 bis 17 Uhr im Vereinsheim Naturfreunde Singen in der Hadwigstraße 19 statt.

Das Datum ist bewusst gewählt: Am 17. Mai wäre Schirowski, den Vereinskameraden „Costa" nannten, 70 Jahre alt geworden. Seit seinem Vereinseintritt am 15. Januar 1988 prägte er den Club maßgeblich. Als Jugendleiter förderte er von 1988 bis 2022 junge Spielerinnen und Spieler. Viele heutige Mitglieder kamen über ihn zum Schach, darunter der zweite Vorsitzende Frank Isele, den Schirowski einst an der Zeppelin-Realschule bei Projekttagen an das Spiel heranführte.

Einnahmen gehen an die Familie

Gespielt wird im Schweizer System mit dem Modus 10+5 Schnellschach. Die Teilnahmegebühr beträgt zehn Euro für Erwachsene und fünf Euro für Jugendliche und Kinder. Alle Einnahmen aus Anmeldegebühren und Getränkeverkauf gehen an die Familie des Verstorbenen. Zuschauer sind willkommen.

Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen begrenzt. Anmeldungen sind per E-Mail an schach-singen@t-online.de bis zum Vortag oder persönlich am Turniertag möglich.

Automatisch KI-generierter Beitrag

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