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Jugend-WM: keine Medaillen für Deutschland

Im italienischen Montesilvano findet vom 15. bis 26. Juni die FIDE-Jugendweltmeisterschaft im Schach statt. Jede nationale Verbandsföderation darf pro Altersklasse — U14, U16 und U18, jeweils offen und weiblich — einen offiziellen Teilnehmer entsenden. Die Partien beginnen täglich um 15 Uhr und werden im Schweizer System über elf Runden mit 90 Minuten für die ersten 40 Züge, danach 30 Minuten mit 30 Sekunden Inkrement gespielt. Am 21. Juni ist ein Ruhetag eingeplant, die letzte Runde findet am 26. Juni um 13:30 Uhr statt.

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Deutsche Schachtalente bei Jugend-WM auf Medaillenkurs

Quelle: Deutscher Schachbund – „Jugend-WM: Beton, Feuer - und heiße Eisen. DSB-Talente mit Medaillenchancen.", veröffentlicht am 21. Juni 2026

Bei der Jugend-Weltmeisterschaft im italienischen Montesilvano liefern mehrere deutsche Nachwuchsspieler nach sechs von elf Runden starke Leistungen. Das berichtet Deutscher Schachbund. Im Mittelpunkt steht Bennet Hagner, der in der Altersklasse U18 mit fünf Punkten aus sechs Partien nur einen halben Punkt hinter dem Führungsduo liegt und ein klares Ziel formuliert: „Ich versuche viele volle Punkte zu holen, um am Ende unter die Top drei zu kommen."

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Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler beschreibt Hagners Spielweise als bewusst risikoarm und konsequent. „Remis ist für ihn Remis. Punkt", sagt Vökler. Gleichzeitig betont er, dass Hagner seinen eigenen Kopf habe – Eröffnungsvorschläge des Trainers habe der Spieler teils abgelehnt, weil er eigene Ideen für besser hielt. Vökler vertraut ihm dennoch vollständig und bezeichnet ihn als klaren Medaillenkandidaten. Anders verlief bislang das Turnier für Hussain Besou, der in der U18 antritt, um von stärkeren Gegnern zu lernen. Der offensive Spielstil kostete ihn Punkte: „Er will immer Feuer versprühen und wird teilweise bestraft", so Vökler.

Ukrainische Talente im deutschen Trikot überzeugen

In der U16 gehen gleich zwei DSB-Spieler mit Medaillenambitionen in die Schlussphase: Nikita Nechitaylo und der amtierende Europameister Mykola Korchynskyi haben jeweils 4,5 Punkte. Korchynskyi erklärte, er wolle verhindern, dass sein EM-Titel als Zufall gilt. In der U14 hat Nazar Tarasenko bereits vier Punkte gesammelt. Alle drei kommen aus der Ukraine und machen auf Vökler einen starken Eindruck. Bei den Mädchen U14 überzeugt Alicia Kovalskyy mit ebenfalls vier Punkten und akribischer Vorbereitung. Schwieriger gestaltet sich das Turnier hingegen für Charis Peglau in der U18 der Mädchen, die trotz zwischenzeitlich klarer Gewinnstellung in einer Partie innerhalb von zwei Zügen alles verspielte.

Vökler lobt die Organisation des Turniers grundsätzlich, kritisiert jedoch die Unterkunftspreise: 115 Euro pro Person im Dreibettzimmer bezeichnet er als „mehr als grenzwertig". Sollte Deutschland den Zuschlag für die Jugend-WM 2028 erhalten, wolle man das anders handhaben. Am Ruhetag erholten sich die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Strand, bevor ab Montag die finalen fünf Runden beginnen.

Automatisch KI-generierter Beitrag

Hagner verpasst WM-Bronze am letzten Tag

Quelle: Deutscher Schachbund – „Jugend-WM mit Finaltag-Drama: Bennet Hagner verpasst knapp Bronze.", veröffentlicht am 26. Juni 2026

Die deutsche Delegation ist mit gemischten Gefühlen von der Jugend-Weltmeisterschaft in Montesilvano (Italien) abgereist. Das berichtet Deutscher Schachbund. Bennet Hagner verlor in der abschließenden elften Runde seine Partie gegen den kasachischen Großmeister Edgar Mamedov und verpasste damit die Bronzemedaille um einen halben Punkt. Er schloss das Turnier mit 7,5 Punkten auf Rang neun ab. Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler zog dennoch ein positives Fazit: „Er hat gezeigt, dass er in seiner Altersklasse zu Recht zur Weltspitze gehört."

Erfolgreichste deutsche Teilnehmerin war Alicia Kovalskyy in der Altersklasse Mädchen U14. Sie gewann in der Schlussrunde gegen die höher eingestufte Rumänin Sara Maria Sunea und sicherte sich mit acht Punkten den sechsten Platz – nur einen halben Punkt hinter Bronze. Vökler lobte sie ausdrücklich: „Sie hat hier bestätigt, dass ich sie als Geheimfavorit eingeordnet habe."

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Weitere Ergebnisse aus dem DSB-Team

Philipp Leon Klaska und Hussain Besou erzielten jeweils sieben Punkte in der U18 und blickten laut Vökler auf gelungene Turniere zurück. Charis Peglau vergab durch einen Fehler in Runde vier früh die Medaillenchancen, kam aber dennoch auf 7,5 Punkte. Dora Peglau erreichte 6,5 Punkte. In der offenen U16-Klasse blieben Nikita Nechitaylo und Europameister Mykola Korchynskyi mit 6,5 Punkten hinter den Erwartungen zurück. Als positive Überraschung hob Vökler Neil Albrecht hervor, der mit sieben Punkten das Turnier gut abschloss. Das Turnier fand unter erschwerten Bedingungen statt: Die Klimaanlage durfte während der Partien nicht laufen, die Temperaturen stiegen in der Halle auf fast 30 Grad.

Automatisch KI-generierter Beitrag

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