Josefine Safarli (geb. Heinemann)
Zitat von Conrad Schormann am 2. Mai 2025, 10:46 UhrIm neuen Blogbeitrag „Der Schachmonat April“ berichtet Josefine Heinemann über einen intensiven Turniermonat mit Höhen und Tiefen.
Bei der Fraueneuropameisterschaft auf Rhodos startete sie gut, konnte aber viele vorteilhafte Stellungen nicht verwerten und beendete das Turnier enttäuscht mit 5/11 Punkten. Besonders schmerzlich: eine verlorene Gewinnstellung in der letzten Runde. Trotz Vorbereitungsmängeln und Erkältung wechselte sie anschließend ins Grenke Freestyle Open, wo sie mit 2,5/5 in Schach960-Partien gute Leistungen zeigte und sich sogar vor bekannten Namen wie Aronian und Niemann platzierte – auch wenn sie außer Konkurrenz spielte.
Zum Abschluss nahm sie an der Bundesligaendrunde in Deggendorf teil. Mit ihrer Mannschaft OSG Baden-Baden holte sie Silber hinter dem SC Bad Königshofen. Persönlich erzielte sie ein solides Ergebnis (2,5/3) und freut sich über das große Zuschauerinteresse – besonders auch an der Frauenbundesliga.
Im neuen Blogbeitrag „Der Schachmonat April“ berichtet Josefine Heinemann über einen intensiven Turniermonat mit Höhen und Tiefen.
Bei der Fraueneuropameisterschaft auf Rhodos startete sie gut, konnte aber viele vorteilhafte Stellungen nicht verwerten und beendete das Turnier enttäuscht mit 5/11 Punkten. Besonders schmerzlich: eine verlorene Gewinnstellung in der letzten Runde. Trotz Vorbereitungsmängeln und Erkältung wechselte sie anschließend ins Grenke Freestyle Open, wo sie mit 2,5/5 in Schach960-Partien gute Leistungen zeigte und sich sogar vor bekannten Namen wie Aronian und Niemann platzierte – auch wenn sie außer Konkurrenz spielte.
Zum Abschluss nahm sie an der Bundesligaendrunde in Deggendorf teil. Mit ihrer Mannschaft OSG Baden-Baden holte sie Silber hinter dem SC Bad Königshofen. Persönlich erzielte sie ein solides Ergebnis (2,5/3) und freut sich über das große Zuschauerinteresse – besonders auch an der Frauenbundesliga.
Zitat von Conrad Schormann am 21. November 2025, 11:59 UhrJosefine in in Duschanbe/Tadschikistan:
https://www.josefine-schach.de/post/ein-von-zeitnot-geplagtes-turnier
Josefine in in Duschanbe/Tadschikistan:
https://www.josefine-schach.de/post/ein-von-zeitnot-geplagtes-turnier
Zitat von Conrad Schormann am 29. Januar 2026, 22:18 UhrJosefine Safarli im Schachtalk – YouTube, Hochzeit, grenke, Freestyle
Quelle: Schachtalk am Sonntag (Chess Tigers) – Gespräch mit Josefine Safarli bei Michael Busse und Jonathan Carlstedt
https://youtu.be/tL0Phr0dqVA
YouTube-Kanal
Josefine Safarli beschreibt den Kanal als festen Teil ihres Schach-Alltags. Sie berichtet dort über ihr eigenes Schach und über Spitzenschach. Das Publikum sei größer, als sie im Alltag oft merke: Bei Turnieren wie grenke hätten viele Fotos und Autogramme gezeigt, wie viele Leute die Videos schauen.
Sie zeigt und kommentiert dort bewusst auch Niederlagen. Das sei für sie kein großes Extra, weil sie die Partien ohnehin analysiere. Negative Kommentare gebe es, aber deutlich weniger als positive. Trotzdem bleiben die fiesen eher hängen – ähnlich wie Niederlagen stärker schmerzen als Siege freuen. Sie sagt offen: Ärger über Niederlagen sei bei ihr größer als Freude über Siege.Am Ende des Talks macht sie Werbung: Abo dalassen, einschalten – dort gebe es die meisten Neuigkeiten.
Hochzeit und Alltag seit dem Umzug
Sie ist nach eigener Aussage „offiziell“ nach Aserbaidschan gezogen. Praktisch habe sie dort schon länger gelebt, aber die Aufenthaltsgenehmigung sei schwer zu bekommen gewesen. Nach der Hochzeit sei es leichter geworden, dann kam der Papierkram mit Namensänderung. Ihr Fazit dazu ist trocken: Ausländer zu heiraten sei wegen der Bürokratie „Mist“.
Über das Eheleben sagt sie: Sie und ihr Mann spielen kaum gegeneinander, zuletzt praktisch gar nicht. Er sei wegen eines neuen Jobs viel unterwegs, sie würden sich oft „die Klinke in die Hand geben“. Gemeinsames Training gebe es selten. Sie sagt klar, dass ihre Spielstärken weit auseinanderliegen und es ihm schachlich wenig bringe, mit ihr zu trainieren – helfen würde er, wenn es passt, aber es sei kein gemeinsames Projekt.
grenke Schachfestival
Safarli sagt: Ob sie bei grenke spielt, ist offen. Sie hat darüber nachgedacht, will es aber mit ihrem Mann absprechen – unter anderem wegen Zeit, Reiseaufwand und weil sie sich generell weniger Stress aufladen will.
Sie ordnet den Effekt von Magnus Carlsen bei grenke nüchtern ein: Carlsen dort überrasche sie nicht, Freestyle sei seine Marke. Dass er spielt, sei ein Grund, warum viele mitmachen.
Josefine Safarli im Schachtalk – YouTube, Hochzeit, grenke, Freestyle
Quelle: Schachtalk am Sonntag (Chess Tigers) – Gespräch mit Josefine Safarli bei Michael Busse und Jonathan Carlstedt
YouTube-Kanal
Josefine Safarli beschreibt den Kanal als festen Teil ihres Schach-Alltags. Sie berichtet dort über ihr eigenes Schach und über Spitzenschach. Das Publikum sei größer, als sie im Alltag oft merke: Bei Turnieren wie grenke hätten viele Fotos und Autogramme gezeigt, wie viele Leute die Videos schauen.
Sie zeigt und kommentiert dort bewusst auch Niederlagen. Das sei für sie kein großes Extra, weil sie die Partien ohnehin analysiere. Negative Kommentare gebe es, aber deutlich weniger als positive. Trotzdem bleiben die fiesen eher hängen – ähnlich wie Niederlagen stärker schmerzen als Siege freuen. Sie sagt offen: Ärger über Niederlagen sei bei ihr größer als Freude über Siege.
Am Ende des Talks macht sie Werbung: Abo dalassen, einschalten – dort gebe es die meisten Neuigkeiten.
Hochzeit und Alltag seit dem Umzug
Sie ist nach eigener Aussage „offiziell“ nach Aserbaidschan gezogen. Praktisch habe sie dort schon länger gelebt, aber die Aufenthaltsgenehmigung sei schwer zu bekommen gewesen. Nach der Hochzeit sei es leichter geworden, dann kam der Papierkram mit Namensänderung. Ihr Fazit dazu ist trocken: Ausländer zu heiraten sei wegen der Bürokratie „Mist“.
Über das Eheleben sagt sie: Sie und ihr Mann spielen kaum gegeneinander, zuletzt praktisch gar nicht. Er sei wegen eines neuen Jobs viel unterwegs, sie würden sich oft „die Klinke in die Hand geben“. Gemeinsames Training gebe es selten. Sie sagt klar, dass ihre Spielstärken weit auseinanderliegen und es ihm schachlich wenig bringe, mit ihr zu trainieren – helfen würde er, wenn es passt, aber es sei kein gemeinsames Projekt.
grenke Schachfestival
Safarli sagt: Ob sie bei grenke spielt, ist offen. Sie hat darüber nachgedacht, will es aber mit ihrem Mann absprechen – unter anderem wegen Zeit, Reiseaufwand und weil sie sich generell weniger Stress aufladen will.
Sie ordnet den Effekt von Magnus Carlsen bei grenke nüchtern ein: Carlsen dort überrasche sie nicht, Freestyle sei seine Marke. Dass er spielt, sei ein Grund, warum viele mitmachen.