Hugó Keleti will Weltmeister werden
Zitat von Conrad Schormann am 23. Juli 2025, 18:28 Uhr99 Gegner, elf Partien, ein Ziel: Leipziger Schachtalent Hugó Keleti will Weltmeister werden
Leipziger Volkszeitung (23. Juli 2025)Hugó Keleti, acht Jahre alt, aus Leipzig, steht vor dem größten Turnier seines bisherigen Lebens. Mitte September vertritt er Deutschland bei der U8-Schachweltmeisterschaft in Almaty (Kasachstan). Dort muss er sich in elf Partien gegen 99 Konkurrenten behaupten – mit einem Ziel, das für ihn selbstverständlich klingt: „Ich möchte Weltmeister werden.“
Seine Begeisterung für Schach begann schon im Kindergarten, richtig los ging es nach der Einschulung. In seiner ersten vollen Saison wurde er Sechster bei der Deutschen Meisterschaft seiner Altersklasse, was ihm das WM-Ticket einbrachte. Seitdem trainiert er täglich mehrere Stunden, ob im SC Leipzig-Lindenau, online, mit Vater Joshua Parksteinhoff oder allein. Zweimal pro Woche kommt ein gezieltes Training mit Miriam Weimert, der Leistungssportleiterin des sächsischen Jugendschachverbands, hinzu. Weimert lobt Hugós außergewöhnliches Blickvermögen: Bei Blindaufgaben im Kopf könne er bis zu zwölf Züge berechnen – „eine sehr große Stärke“.
Auch Vereinsvorstand Harald Niesch sieht in Hugó ein besonderes Talent: „Er ist auf vielen Gebieten seinem Alter voraus. Das bringt ihm enorme Vorteile.“ Der Verein ist stolz – zuletzt stellte Leipzig-Lindenau 1994 eine EM-Teilnehmerin. Die Nachwuchsarbeit der letzten Jahre zeigt Wirkung: Fast 20 Kinder in den Altersklassen U8 und U10 trainieren dort, bei der letzten Deutschen Meisterschaft landeten neben Hugó zwei weitere Spieler unter den Top 20.
Trotz aller Begeisterung ist der Weg zur WM auch eine finanzielle Herausforderung. Hugós Nominierung durch den Deutschen Schachbund deckt nur Startgebühren und einen kleinen Zuschuss ab. Den Rest, inklusive eines rund 2.100 Dollar teuren Flugs, muss die Familie selbst tragen. Da staatliche Unterstützung in Sachsen derzeit knapp ist, haben Hugós Eltern eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, die bisher 380 Euro eingebracht hat.
Sein Vater bleibt vorsichtiger als der Sohn: „Natürlich fährt man nicht zu einem Turnier, um zu verlieren. Ein Platz auf dem Treppchen wäre super. Aber wir wissen nicht, wie stark die anderen sind. Der Jetlag könnte uns die ersten Runden erschweren.“ Hugó selbst denkt nicht in Einschränkungen: Gewinnt er die WM, trainiert er einfach weiter. Sein langfristiges Ziel hat er bereits klar formuliert: „Ich möchte der beste Spieler aller Zeiten werden.“
99 Gegner, elf Partien, ein Ziel: Leipziger Schachtalent Hugó Keleti will Weltmeister werden
Leipziger Volkszeitung (23. Juli 2025)
Hugó Keleti, acht Jahre alt, aus Leipzig, steht vor dem größten Turnier seines bisherigen Lebens. Mitte September vertritt er Deutschland bei der U8-Schachweltmeisterschaft in Almaty (Kasachstan). Dort muss er sich in elf Partien gegen 99 Konkurrenten behaupten – mit einem Ziel, das für ihn selbstverständlich klingt: „Ich möchte Weltmeister werden.“
Seine Begeisterung für Schach begann schon im Kindergarten, richtig los ging es nach der Einschulung. In seiner ersten vollen Saison wurde er Sechster bei der Deutschen Meisterschaft seiner Altersklasse, was ihm das WM-Ticket einbrachte. Seitdem trainiert er täglich mehrere Stunden, ob im SC Leipzig-Lindenau, online, mit Vater Joshua Parksteinhoff oder allein. Zweimal pro Woche kommt ein gezieltes Training mit Miriam Weimert, der Leistungssportleiterin des sächsischen Jugendschachverbands, hinzu. Weimert lobt Hugós außergewöhnliches Blickvermögen: Bei Blindaufgaben im Kopf könne er bis zu zwölf Züge berechnen – „eine sehr große Stärke“.
Auch Vereinsvorstand Harald Niesch sieht in Hugó ein besonderes Talent: „Er ist auf vielen Gebieten seinem Alter voraus. Das bringt ihm enorme Vorteile.“ Der Verein ist stolz – zuletzt stellte Leipzig-Lindenau 1994 eine EM-Teilnehmerin. Die Nachwuchsarbeit der letzten Jahre zeigt Wirkung: Fast 20 Kinder in den Altersklassen U8 und U10 trainieren dort, bei der letzten Deutschen Meisterschaft landeten neben Hugó zwei weitere Spieler unter den Top 20.
Trotz aller Begeisterung ist der Weg zur WM auch eine finanzielle Herausforderung. Hugós Nominierung durch den Deutschen Schachbund deckt nur Startgebühren und einen kleinen Zuschuss ab. Den Rest, inklusive eines rund 2.100 Dollar teuren Flugs, muss die Familie selbst tragen. Da staatliche Unterstützung in Sachsen derzeit knapp ist, haben Hugós Eltern eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, die bisher 380 Euro eingebracht hat.
Sein Vater bleibt vorsichtiger als der Sohn: „Natürlich fährt man nicht zu einem Turnier, um zu verlieren. Ein Platz auf dem Treppchen wäre super. Aber wir wissen nicht, wie stark die anderen sind. Der Jetlag könnte uns die ersten Runden erschweren.“ Hugó selbst denkt nicht in Einschränkungen: Gewinnt er die WM, trainiert er einfach weiter. Sein langfristiges Ziel hat er bereits klar formuliert: „Ich möchte der beste Spieler aller Zeiten werden.“
Zitat von Conrad Schormann am 29. Juli 2025, 15:17 UhrChatGPT:
MDR über Hugó Keleti: Achtjähriger Leipziger will Weltmeister werden
Der MDR hat bei Hugó Keleti und seiner Familie gedreht und zeigt den Achtjährigen als eines der größten deutschen Schachtalente. Ein Kamerateam war bei den Eltern Zoe Keleti und Joshua Parksteinhoff zu Gast, um zu zeigen, wie sich der Alltag des Jungen um sein Ziel dreht: Junioren-Weltmeister zu werden.
Hugó begann schon im Kindergarten mit Schach und gehört heute zu den stärksten Spielern seiner Altersklasse. Bei den Deutschen Meisterschaften wurde er im Juni Sechster, womit er sich für die Junioren-Weltmeisterschaft im September in Kasachstan qualifizierte. Dort will er in elf Partien gegen die 99 besten Spieler seiner Altersgruppe bestehen.
In Leipzig findet er kaum noch Gegner. Selbst seine Eltern und der Vorsitzende seines Vereins Harald Niesch haben gegen ihn keine Chance. Um mehr Spielpraxis zu bekommen, reiste Hugó im Juli nach London und gewann dort alle drei Partien in einem Pub gegen erwachsene Gegner. Laut eigener Aussage kann er mehr als sechs Züge im Voraus berechnen.
WerbungSein Training umfasst mehrere Stunden täglich – im Verein, online, gegen die Eltern oder sich selbst. Zusätzlich arbeitet er zweimal pro Woche mit einer Trainerin des Jugendschachverbands. Sein Vater betont, dass er stolz ist, weil Hugó ihn „noch respektiert“ und nicht komplett meidet als Gegner.
Hugó sagt, er setze besonders auf komplexe Stellungen und verlasse sich nicht auf Glück, sondern auf Können. Sein kurzfristiges Ziel ist der Titel bei der WM. Mittelfristig will er Schachprofi werden, langfristig der „beste Schachspieler aller Zeiten“.
ChatGPT:
MDR über Hugó Keleti: Achtjähriger Leipziger will Weltmeister werden
Der MDR hat bei Hugó Keleti und seiner Familie gedreht und zeigt den Achtjährigen als eines der größten deutschen Schachtalente. Ein Kamerateam war bei den Eltern Zoe Keleti und Joshua Parksteinhoff zu Gast, um zu zeigen, wie sich der Alltag des Jungen um sein Ziel dreht: Junioren-Weltmeister zu werden.
Hugó begann schon im Kindergarten mit Schach und gehört heute zu den stärksten Spielern seiner Altersklasse. Bei den Deutschen Meisterschaften wurde er im Juni Sechster, womit er sich für die Junioren-Weltmeisterschaft im September in Kasachstan qualifizierte. Dort will er in elf Partien gegen die 99 besten Spieler seiner Altersgruppe bestehen.
In Leipzig findet er kaum noch Gegner. Selbst seine Eltern und der Vorsitzende seines Vereins Harald Niesch haben gegen ihn keine Chance. Um mehr Spielpraxis zu bekommen, reiste Hugó im Juli nach London und gewann dort alle drei Partien in einem Pub gegen erwachsene Gegner. Laut eigener Aussage kann er mehr als sechs Züge im Voraus berechnen.
Sein Training umfasst mehrere Stunden täglich – im Verein, online, gegen die Eltern oder sich selbst. Zusätzlich arbeitet er zweimal pro Woche mit einer Trainerin des Jugendschachverbands. Sein Vater betont, dass er stolz ist, weil Hugó ihn „noch respektiert“ und nicht komplett meidet als Gegner.
Hugó sagt, er setze besonders auf komplexe Stellungen und verlasse sich nicht auf Glück, sondern auf Können. Sein kurzfristiges Ziel ist der Titel bei der WM. Mittelfristig will er Schachprofi werden, langfristig der „beste Schachspieler aller Zeiten“.