Forum

Bitte oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.

HSK Lister Turm

HSK Lister Turm setzt ein Zeichen im Kampf um den Klassenerhalt
Quelle: Neue Presse – „Der HSK trotzt dem Liga-Orakel: Lister Turm siegt in der 2. Schach-Bundesliga gegen Magdeburg“, Stefan Dinse (für Abonnenten)

Der HSK Lister Turm liefert in der 2. Schach-Bundesliga einen Pflichtsieg ab – und einen, der im Tabellenkeller Gewicht hat. Das 6:2 gegen die SG Aufbau Elbe Magdeburg klingt klar, war es aber laut Mannschaftsführer Felix Hampel nicht. Die drei Partien, die kippen konnten, kippten zugunsten der Hannoveraner. Genau solche Details entscheiden in einer Liga, die nach der Reform von vier auf zwei Staffeln deutlich härter geworden ist.

Das viel zitierte „Liga-Orakel“ hatte dem HSK eine Abstiegswahrscheinlichkeit von 75 Prozent gegeben. Magdeburg stand sogar bei 99,6 Prozent. Umso wichtiger, dass die Punkte in Hannover bleiben: Hampel, Stefan Walter, David Höffer und Nikita Nechitaylo gewinnen an den hinteren Brettern, während vorne Anthony Petkidis, Johannes von Mettenheim, Dennes Abel und Torben Knüdel jeweils remisieren.

Werbung

Mit vier Punkten aus drei Runden liegt der HSK aktuell im Mittelfeld. Für den Klassenerhalt müssen drei Teams hinter ihnen bleiben. Der kommende Doppelspieltag bei SG Porz und Aachener SV kann die Richtung vorgeben – beide Gegner werden vom Orakel ebenfalls im Abstiegskampf verortet.

Lister Turm ringt weiter um den Klassenerhalt
Quelle: Neue Presse – „Grübeln weiter über den Klassenerhalt: Lister Turm braucht in der 2. Schach-Bundesliga noch Punkte“ (für Abonnenten), Stefan Dinse

Der HSK Lister Turm steckt in der 2. Schach-Bundesliga Nord weiter im Abstiegskampf. Zwar steht das Team aktuell nicht auf einem Abstiegsplatz, die Lage bleibt aber angespannt. Nach dem zweiten Doppelspieltag liegt Lister Turm auf Rang acht.

Gegen die SG Porz setzte es eine klare 2,5:5,5-Niederlage, begünstigt durch einen kurzfristigen Ausfall im eigenen Team. Im zweiten Match erreichte Lister Turm ein 4:4 gegen den Aachener SV. Den einzigen vollen Punkt holte Nikita Nechitaylo, ein weiteres Brett ging kampflos an die Niedersachsen. Mannschaftsführer Felix Hampel sprach von verpassten Chancen, vor allem an den oberen Brettern.

Unangefochtener Leistungsträger bleibt Anthony Petkidis, der weiter ungeschlagen ist. Dennoch reicht das bislang nicht für Entwarnung. Durch eine Reform spielt die Liga in dieser Saison nur noch mit zwei statt vier Staffeln, das Niveau ist deutlich gestiegen.

Vorentscheidend für den Klassenerhalt dürften die Auswärtsspiele am 17. und 18. Januar in Hamburg werden. Dort braucht der HSK Lister Turm dringend weitere Punkte, um den Ligaverbleib abzusichern.

HSK Lister Turm tief im Abstiegskampf

Werbung

Quelle: Neue Presse – „Die Lage für Schach-Zweitligist HSK Lister Turm ist bedrohlich“, Stefan Dinse, 21. Januar 2026 (Abo)

Der HSK Lister Turm steckt in der 2. Schach-Bundesliga in ernsthaften Schwierigkeiten. Am Doppelspieltag in Hamburg holten die Hannoveraner nur einen halben Punkt: einem 4:4 gegen den Hamburger SK II folgte eine knappe 3,5:4,5-Niederlage gegen den SK Doppelbauer Kiel II. Statt Entlastung verschärfte sich die Lage deutlich.

Rechnerisch ist die Situation alarmierend. Das sogenannte Liga-Orakel beziffert die Abstiegswahrscheinlichkeit inzwischen auf gut 80 Prozent. Mit fünf Punkten aus sieben Begegnungen liegt der HSK auf Rang sieben einer Zwölferstaffel – punktgleich mit Kiel auf dem ersten Abstiegsplatz. Drei Teams müssen am Saisonende in die Oberliga.

Sportlich ragt Nikita Nechitaylo heraus. Der FIDE-Meister ist mit 6,5 Punkten aus sieben Partien ungeschlagen und der klare Leistungsträger. Auch Tobias Vöge konnte punkten. Insgesamt reicht das aber nicht, weil andere Stammkräfte zu wenig Zählbares beisteuerten. Spitzenspieler Anthony Petkidis und Felix Hampel blieben zuletzt ohne Erfolg.

Erschwerend kommt die Reform der 2. Bundesliga hinzu: Statt vier gibt es nur noch zwei Staffeln, die Konkurrenz ist dichter und stärker, viele Gegner setzen auf Profis – der HSK nicht. Das Restprogramm gilt als schwer.

HSK Lister Turm steht nach Doppelspieltag vor dem Abstieg

Quelle: Neue Presse – „Bittere Niederlagen für den HSK Lister Turm in der 2. Schach-Bundesliga“, 10.02.2026 (Abo)

Zwei deutliche Niederlagen am vorentscheidenden Doppelspieltag haben den HSK Lister Turm in der 2. Schach-Bundesliga Nord auf einen Abstiegsplatz zurückgeworfen. Das berichtet Neue Presse. Nach den 2:6-Pleiten gegen Werder Bremen II und den SK Kirchweyhe II sind die Chancen auf den Klassenerhalt „sehr gering“, wie Felix Hampel erklärte.

Klare Niederlage gegen Kirchweyhe II

Gegen die Profis des SK Kirchweyhe II unterlagen die Lister in Magdeburg mit 2:6. Einziger Sieger war Torben Knüdel. Sein Gegner hatte die Züge nicht ordnungsgemäß notiert, Knüdel hätte die Partie laut Bericht jedoch wohl ohnehin gewonnen. Mit diesem Erfolg erfüllte er die Norm für den Titel eines Internationalen Meisters.

Auch Bremen II zu stark

Auch gegen Werder Bremen II setzte es ein 2:6. „Wir hatten nur am Anfang etwas Hoffnung“, sagte Hampel. Insgesamt sei der Auftritt „ziemlich katastrophal“ gewesen. Der HSK fiel auf Rang zehn zurück – den ersten Abstiegsplatz in der Zwölferstaffel.

Letzte Hoffnung in Hofheim

Am finalen Doppelspieltag trifft der Lister Turm auf den SV Hofheim sowie Tabellenführer Remagen. Parallel kam die zweite Mannschaft des HSK im Oberliga-Topspiel gegen Delmenhorst nicht über ein 4:4 hinaus und hat nur noch theoretische Aufstiegschancen – ein möglicher Rettungsanker für den Verein ist damit kaum noch realistisch.

Werbung