Hikaru Nakamura
Zitat von Conrad Schormann am 18. Oktober 2025, 10:30 UhrHikaru Nakamura kritisiert FIDEs neue „Total Chess World Championship Tour“
Quelle: Zusammenfassung eines Video-Kommentars von Hikaru Nakamura
Hikaru Nakamura reagierte in seinem Stream ungewöhnlich scharf auf die Ankündigung der neuen, von der FIDE genehmigten „Total Chess World Championship Tour“, die einen kombinierten Weltmeister in den Disziplinen Fast Classic, Rapid und Blitz küren soll. Für ihn ist die Serie kein Fortschritt, sondern ein gefährlicher Irrweg – sportlich fragwürdig, strategisch kopflos und ökonomisch riskant.
https://youtu.be/R81tKiLl00I
Nakamura hält die Tour für eine bloße Kopie der Grand Chess Tour, die seit Jahren erfolgreich klassische, Schnell- und Blitzformate kombiniert. Die Idee, einen „Total Chess Player“ zu küren, sei nichts anderes als Marketing-Fassade. „Das ist alter Wein in neuen Schläuchen“, sagt er. Wer die Grand Chess Tour kenne, wisse, dass die FIDE hier nichts Neues geschaffen habe, sondern nur ein bestehendes Konzept mit einem neuen Etikett versehe.
Besonders scharf kritisiert er die Vermischung der Formate. Dass 45-Minuten-Partien als „klassisches Schach“ gelten sollen, nennt er absurd – eine Entscheidung, die jede klare Linie zwischen den Disziplinen zerstöre. Der sperrige Name „Total Chess World Championship Tour“ unterstreiche für ihn, dass der Plan weder sportlich noch kommunikativ durchdacht sei.
Noch schwerer wiegt für Nakamura der Vorwurf der Kannibalisierung. Durch die Einführung eines neuen Weltmeistertitels würden sowohl die klassische Weltmeisterschaft als auch die Rapid- und Blitz-WM entwertet. Besonders empört zeigt er sich darüber, dass die Serie zwei Startplätze für das Kandidatenturnier vergeben soll – ein Turnier, das traditionell auf langen, klassischen Partien beruht. „Das ist verrückt“, sagt er. „Man kann sich nicht für ein klassisches Format qualifizieren, ohne klassisches Schach zu spielen.“
Hinter der Initiative sieht Nakamura vor allem ein Ziel: Magnus Carlsen zurückholen. Seiner Ansicht nach sei die Tour ein Versuch, Carlsen wieder in FIDE-Veranstaltungen zu integrieren und Sponsoren über seinen Namen zu sichern. „Ohne Magnus gibt es kein Geld“, so Nakamura. „Alles dreht sich um ihn – und das ist kein nachhaltiges System.“
Zugleich warnt er davor, dass diese neue Serie die Freestyle Chess Tour, an der Carlsen selbst beteiligt ist, untergraben oder sogar zerstören könnte. Beide Projekte wetteifern um dieselben Sponsoren, Medienpräsenz und Spitzenkräfte. Für Nakamura ist klar: „Wenn zwei globale Serien parallel laufen, wird eine verlieren – und Freestyle könnte das Opfer sein.“
Auch wenn Nakamura einräumt, dass die Tour den Topspielern finanziell nützen könnte – ihm selbst eingeschlossen, da er Schnellformate bevorzugt –, bleibt sein Fazit eindeutig: Die neue FIDE-Serie verwässert das bestehende System, gefährdet unabhängige Formate wie Freestyle Chess und trägt mehr zur Verwirrung als zur Entwicklung des Schachs bei.
Hikaru Nakamura kritisiert FIDEs neue „Total Chess World Championship Tour“
Quelle: Zusammenfassung eines Video-Kommentars von Hikaru Nakamura
Hikaru Nakamura reagierte in seinem Stream ungewöhnlich scharf auf die Ankündigung der neuen, von der FIDE genehmigten „Total Chess World Championship Tour“, die einen kombinierten Weltmeister in den Disziplinen Fast Classic, Rapid und Blitz küren soll. Für ihn ist die Serie kein Fortschritt, sondern ein gefährlicher Irrweg – sportlich fragwürdig, strategisch kopflos und ökonomisch riskant.
Nakamura hält die Tour für eine bloße Kopie der Grand Chess Tour, die seit Jahren erfolgreich klassische, Schnell- und Blitzformate kombiniert. Die Idee, einen „Total Chess Player“ zu küren, sei nichts anderes als Marketing-Fassade. „Das ist alter Wein in neuen Schläuchen“, sagt er. Wer die Grand Chess Tour kenne, wisse, dass die FIDE hier nichts Neues geschaffen habe, sondern nur ein bestehendes Konzept mit einem neuen Etikett versehe.
Besonders scharf kritisiert er die Vermischung der Formate. Dass 45-Minuten-Partien als „klassisches Schach“ gelten sollen, nennt er absurd – eine Entscheidung, die jede klare Linie zwischen den Disziplinen zerstöre. Der sperrige Name „Total Chess World Championship Tour“ unterstreiche für ihn, dass der Plan weder sportlich noch kommunikativ durchdacht sei.
Noch schwerer wiegt für Nakamura der Vorwurf der Kannibalisierung. Durch die Einführung eines neuen Weltmeistertitels würden sowohl die klassische Weltmeisterschaft als auch die Rapid- und Blitz-WM entwertet. Besonders empört zeigt er sich darüber, dass die Serie zwei Startplätze für das Kandidatenturnier vergeben soll – ein Turnier, das traditionell auf langen, klassischen Partien beruht. „Das ist verrückt“, sagt er. „Man kann sich nicht für ein klassisches Format qualifizieren, ohne klassisches Schach zu spielen.“
Hinter der Initiative sieht Nakamura vor allem ein Ziel: Magnus Carlsen zurückholen. Seiner Ansicht nach sei die Tour ein Versuch, Carlsen wieder in FIDE-Veranstaltungen zu integrieren und Sponsoren über seinen Namen zu sichern. „Ohne Magnus gibt es kein Geld“, so Nakamura. „Alles dreht sich um ihn – und das ist kein nachhaltiges System.“
Zugleich warnt er davor, dass diese neue Serie die Freestyle Chess Tour, an der Carlsen selbst beteiligt ist, untergraben oder sogar zerstören könnte. Beide Projekte wetteifern um dieselben Sponsoren, Medienpräsenz und Spitzenkräfte. Für Nakamura ist klar: „Wenn zwei globale Serien parallel laufen, wird eine verlieren – und Freestyle könnte das Opfer sein.“
Auch wenn Nakamura einräumt, dass die Tour den Topspielern finanziell nützen könnte – ihm selbst eingeschlossen, da er Schnellformate bevorzugt –, bleibt sein Fazit eindeutig: Die neue FIDE-Serie verwässert das bestehende System, gefährdet unabhängige Formate wie Freestyle Chess und trägt mehr zur Verwirrung als zur Entwicklung des Schachs bei.
Zitat von Conrad Schormann am 10. November 2025, 12:19 UhrNakamura hat sein letztes "Micky-Maus-Turnier" beendet und nun genug Partien absolviert. Er wird nach Rating Teil des Kandidatenturniers 2026 sein. Damit stehen vier Teilnehmer fest:
https://www.reddit.com/r/chess/comments/1osvmg4/the_exact_moment_gm_hikaru_nakamura_qualified_for/
Nakamura hat sein letztes "Micky-Maus-Turnier" beendet und nun genug Partien absolviert. Er wird nach Rating Teil des Kandidatenturniers 2026 sein. Damit stehen vier Teilnehmer fest:
The exact moment GM Hikaru Nakamura qualified for the candidates
byu/Naruto_likesChess inchess
Zitat von Conrad Schormann am 14. November 2025, 21:21 UhrBlitz-Rating 3438:
https://www.reddit.com/r/chess/comments/1owugim/hikaru_broke_the_all_time_chesscom_blitz_rating/
Blitz-Rating 3438:
Hikaru broke the all time chess.com Blitz rating record again (Previously he broke it with 3416)
byu/ihatecornsoup inchess
Zitat von Conrad Schormann am 7. Dezember 2025, 11:59 UhrStarker Tobak, aber das könnte so stimmen:
https://www.reddit.com/r/chess/comments/1pfyn40/gm_hikaru_nakamura_blames_emil_sutovsky_for/
Starker Tobak, aber das könnte so stimmen:
GM Hikaru Nakamura blames Emil Sutovsky for Magnus quitting the world champion title. See full quote below
byu/Naruto_likesChess inchess
Zitat von Conrad Schormann am 23. Januar 2026, 13:07 UhrWarum Hikaru Nakamura bei der neuen Freestyle-WM fehlt
Quelle: firstpost.com – FP Sports Desk, 10. Januar 2026
Der Beitrag erklärt, warum Hikaru Nakamura nicht an der neu eingeführten FIDE Freestyle Chess World Championship teilnimmt, die vom 13. bis 15. Februar 2026 in Weissenhaus stattfindet. Obwohl FIDE und Freestyle Chess ihren Streit beigelegt haben und nun gemeinsam einen neuen Weltmeistertitel vergeben, fehlt mit Nakamura die Nummer zwei der Weltrangliste.
Grund ist keine Ausladung, sondern eine bewusste Entscheidung des Spielers. Laut Jan Henric Buettner, Mitgründer von Freestyle Chess, wurde Nakamura eingeladen, lehnte aber höflich ab. Er wolle lieber als Sieger der Fischer-Random-WM 2022 in Erinnerung bleiben, als das Risiko einzugehen, diesen Status in einem Acht-Spieler-Turnier zu verlieren.
Hinzu kommt der sportliche Fokus: Nakamura bereitet sich auf das Kandidatenturnier 2026 vor, dessen Sieger später in diesem Jahr Weltmeister Gukesh D herausfordert. Die Freestyle-WM hätte in diese Vorbereitung eingegriffen.
Das Turnierfeld in Weissenhaus ist dennoch hochkarätig besetzt, unter anderem mit Magnus Carlsen, Fabiano Caruana, Vincent Keymer und Hans Niemann. Ein letzter Startplatz wird über ein Online-Qualifikationsturnier vergeben.
Warum Hikaru Nakamura bei der neuen Freestyle-WM fehlt
Quelle: firstpost.com – FP Sports Desk, 10. Januar 2026
Der Beitrag erklärt, warum Hikaru Nakamura nicht an der neu eingeführten FIDE Freestyle Chess World Championship teilnimmt, die vom 13. bis 15. Februar 2026 in Weissenhaus stattfindet. Obwohl FIDE und Freestyle Chess ihren Streit beigelegt haben und nun gemeinsam einen neuen Weltmeistertitel vergeben, fehlt mit Nakamura die Nummer zwei der Weltrangliste.
Grund ist keine Ausladung, sondern eine bewusste Entscheidung des Spielers. Laut Jan Henric Buettner, Mitgründer von Freestyle Chess, wurde Nakamura eingeladen, lehnte aber höflich ab. Er wolle lieber als Sieger der Fischer-Random-WM 2022 in Erinnerung bleiben, als das Risiko einzugehen, diesen Status in einem Acht-Spieler-Turnier zu verlieren.
Hinzu kommt der sportliche Fokus: Nakamura bereitet sich auf das Kandidatenturnier 2026 vor, dessen Sieger später in diesem Jahr Weltmeister Gukesh D herausfordert. Die Freestyle-WM hätte in diese Vorbereitung eingegriffen.
Das Turnierfeld in Weissenhaus ist dennoch hochkarätig besetzt, unter anderem mit Magnus Carlsen, Fabiano Caruana, Vincent Keymer und Hans Niemann. Ein letzter Startplatz wird über ein Online-Qualifikationsturnier vergeben.