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Hikaru Nakamura

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Hikaru Nakamura kritisiert FIDEs neue „Total Chess World Championship Tour“

Quelle: Zusammenfassung eines Video-Kommentars von Hikaru Nakamura

Hikaru Nakamura reagierte in seinem Stream ungewöhnlich scharf auf die Ankündigung der neuen, von der FIDE genehmigten „Total Chess World Championship Tour“, die einen kombinierten Weltmeister in den Disziplinen Fast Classic, Rapid und Blitz küren soll. Für ihn ist die Serie kein Fortschritt, sondern ein gefährlicher Irrweg – sportlich fragwürdig, strategisch kopflos und ökonomisch riskant.

Nakamura hält die Tour für eine bloße Kopie der Grand Chess Tour, die seit Jahren erfolgreich klassische, Schnell- und Blitzformate kombiniert. Die Idee, einen „Total Chess Player“ zu küren, sei nichts anderes als Marketing-Fassade. „Das ist alter Wein in neuen Schläuchen“, sagt er. Wer die Grand Chess Tour kenne, wisse, dass die FIDE hier nichts Neues geschaffen habe, sondern nur ein bestehendes Konzept mit einem neuen Etikett versehe.

Besonders scharf kritisiert er die Vermischung der Formate. Dass 45-Minuten-Partien als „klassisches Schach“ gelten sollen, nennt er absurd – eine Entscheidung, die jede klare Linie zwischen den Disziplinen zerstöre. Der sperrige Name „Total Chess World Championship Tour“ unterstreiche für ihn, dass der Plan weder sportlich noch kommunikativ durchdacht sei.

Noch schwerer wiegt für Nakamura der Vorwurf der Kannibalisierung. Durch die Einführung eines neuen Weltmeistertitels würden sowohl die klassische Weltmeisterschaft als auch die Rapid- und Blitz-WM entwertet. Besonders empört zeigt er sich darüber, dass die Serie zwei Startplätze für das Kandidatenturnier vergeben soll – ein Turnier, das traditionell auf langen, klassischen Partien beruht. „Das ist verrückt“, sagt er. „Man kann sich nicht für ein klassisches Format qualifizieren, ohne klassisches Schach zu spielen.“

Hinter der Initiative sieht Nakamura vor allem ein Ziel: Magnus Carlsen zurückholen. Seiner Ansicht nach sei die Tour ein Versuch, Carlsen wieder in FIDE-Veranstaltungen zu integrieren und Sponsoren über seinen Namen zu sichern. „Ohne Magnus gibt es kein Geld“, so Nakamura. „Alles dreht sich um ihn – und das ist kein nachhaltiges System.“

Zugleich warnt er davor, dass diese neue Serie die Freestyle Chess Tour, an der Carlsen selbst beteiligt ist, untergraben oder sogar zerstören könnte. Beide Projekte wetteifern um dieselben Sponsoren, Medienpräsenz und Spitzenkräfte. Für Nakamura ist klar: „Wenn zwei globale Serien parallel laufen, wird eine verlieren – und Freestyle könnte das Opfer sein.“

Auch wenn Nakamura einräumt, dass die Tour den Topspielern finanziell nützen könnte – ihm selbst eingeschlossen, da er Schnellformate bevorzugt –, bleibt sein Fazit eindeutig: Die neue FIDE-Serie verwässert das bestehende System, gefährdet unabhängige Formate wie Freestyle Chess und trägt mehr zur Verwirrung als zur Entwicklung des Schachs bei.

Nakamura hat sein letztes "Micky-Maus-Turnier" beendet und nun genug Partien absolviert. Er wird nach Rating Teil des Kandidatenturniers 2026 sein. Damit stehen vier Teilnehmer fest:

The exact moment GM Hikaru Nakamura qualified for the candidates
byu/Naruto_likesChess inchess

Blitz-Rating 3438:

Hikaru broke the all time chess.com Blitz rating record again (Previously he broke it with 3416)
byu/ihatecornsoup inchess

Starker Tobak, aber das könnte so stimmen:

GM Hikaru Nakamura blames Emil Sutovsky for Magnus quitting the world champion title. See full quote below
byu/Naruto_likesChess inchess

Kontext (bis zu "FIDE-Leaks" runterscrollen)

Warum Hikaru Nakamura bei der neuen Freestyle-WM fehlt

Quelle: firstpost.com – FP Sports Desk, 10. Januar 2026

Der Beitrag erklärt, warum Hikaru Nakamura nicht an der neu eingeführten FIDE Freestyle Chess World Championship teilnimmt, die vom 13. bis 15. Februar 2026 in Weissenhaus stattfindet. Obwohl FIDE und Freestyle Chess ihren Streit beigelegt haben und nun gemeinsam einen neuen Weltmeistertitel vergeben, fehlt mit Nakamura die Nummer zwei der Weltrangliste.

Grund ist keine Ausladung, sondern eine bewusste Entscheidung des Spielers. Laut Jan Henric Buettner, Mitgründer von Freestyle Chess, wurde Nakamura eingeladen, lehnte aber höflich ab. Er wolle lieber als Sieger der Fischer-Random-WM 2022 in Erinnerung bleiben, als das Risiko einzugehen, diesen Status in einem Acht-Spieler-Turnier zu verlieren.

Hinzu kommt der sportliche Fokus: Nakamura bereitet sich auf das Kandidatenturnier 2026 vor, dessen Sieger später in diesem Jahr Weltmeister Gukesh D herausfordert. Die Freestyle-WM hätte in diese Vorbereitung eingegriffen.

Das Turnierfeld in Weissenhaus ist dennoch hochkarätig besetzt, unter anderem mit Magnus Carlsen, Fabiano Caruana, Vincent Keymer und Hans Niemann. Ein letzter Startplatz wird über ein Online-Qualifikationsturnier vergeben.

Hikaru Nakamura sieht im aktuellen Konflikt im Spitzenschach eher eine Chance als ein Problem. Er glaubt nicht, dass die Unterzeichner eines offenen Briefs zusätzliche Reichweite erzeugen. Ob Spieler beim Grand Chess Tour (GCT) oder beim Esports World Cup (EWC) antreten, ändere aus seiner Sicht wenig, solange große Namen wie Magnus Carlsen, Alireza Firouzja oder er selbst spielen.

Zugleich kritisiert er die enge Turnierlandschaft. Im Grunde erhielten immer dieselben Top-15-Spieler Einladungen, obwohl die Leistungsunterschiede zu Spielern zwischen Rang 15 und 25 gering seien. Der Konflikt könne dazu führen, dass mehr Akteure Chancen bekommen, statt dass eine kleine Gruppe Einladungen und Preisgelder bündelt.

Die Empörung bewertet er als überzogen. Viele der Beteiligten verdienten im Schach sehr gut.

Hikaru: EWC and GCT conflict "is actually a good thing”
byu/tweezerticle inchess

Nakamura unterstützt Rosenstein bei FIDE-Wahl

Quelle: Rook Review – „Nakamura: 'Wadim Rosenstein is the person that I want to win. We've had enough of this stuff with Sutovsky, Dvorkovich, and so on'", veröffentlicht am 27. Juli 2026

Der US-amerikanische Schachgroßmeister Hikaru Nakamura hat öffentlich seinen Favoriten für die FIDE-Präsidentschaftswahl 2026 benannt: Wadim Rosenstein. Das berichtet Rook Review. Nakamura erklärte, er wolle Rosenstein gewinnen sehen, und äußerte dabei deutliche Kritik an der bisherigen Führung des Weltschachverbands.

„Wir hatten genug von diesem Zeug mit Sutovsky, Dvorkovich und all diesen Änderungen, die zuletzt eingeführt wurden", so Nakamura. Er bezog sich dabei unter anderem auf Pläne, das FIDE World Cup-Format von klassischem Schach auf ein offenes Schweizer Turnier im Schnellschach-Modus umzustellen – ein Vorhaben, das er Emil Sutovsky zuschreibt.

Qualifikation über klassisches Schach

Nakamura berichtete zudem von einem Gespräch mit Rosenstein über das WM-Qualifikationssystem. Rosenstein habe ihm mitgeteilt, dass er die Qualifikation zur FIDE-Weltmeisterschaft weiterhin im klassischen Schach verankern wolle. Nakamura bezeichnete diese Haltung als wichtig. Er geht davon aus, dass viele der angekündigten Änderungen rückgängig gemacht würden, sollte das amtierende Ticket um Turlov die Wahl verlieren.

Die FIDE-Präsidentschaftswahl findet am 26. und 27. September 2026 auf der Generalversammlung in Samarkand, Usbekistan, statt. Rosenstein ist ein deutscher Milliardär, Unternehmer, Gründer von WR Chess und bedeutender Förderer des Schachsports. Seine Kandidatur hatte er Ende Juni bekanntgegeben.

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Nur die Blitzkrone schmerzt: Nakamura rechnet mit Carlsens Dominanz ab

Quelle: Rook Review – „Hikaru: "I know that I would have won at least one, if not two World Blitz Championships, if not for Magnus..."“, 20. August 2026

Mindestens eine, womöglich zwei Blitzweltmeisterschaften hätte Hikaru Nakamura nach eigener Einschätzung gewonnen, hätte es Magnus Carlsen nicht gegeben. Das kommentiert Rook Review. Um die klassischen WM-Titel beneide er Carlsen nicht; einzig die Blitzkrone schmerze. 2019 teilte er sich den ersten Platz und verlor den Stichkampf gegen Carlsen.

Auch andere Karrieren blieben kleiner

Das gelte für viele: Fabiano Caruana wäre wohl Nummer eins und vermutlich Weltmeister geworden, Levon Aronian hätte eine weit größere Laufbahn gehabt, und auch Ian Nepomniachtchi hätte in seiner Hochform um 2021/22 etwas gewonnen. Traurig sei mit Blick auf die Blitz-WM allein Carlsens „Existenz“.

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Nakamura nennt Spendenaufruf des US-Verbands „erbärmlich"

Quelle: Rook Review – „“US Chess Federation is trying to solicit donations for the Olympiad team. I find it pathetic” — Hikaru Nakamura", 27. August 2026

Hikaru Nakamura kritisierte die Spendenkampagne der US Chess Federation für das Olympiade-Team und nannte sie erbärmlich. Das berichtet Rook Review. Der Verband hatte die Aktion am 2. Juli gestartet und erklärte, die amerikanische Regierung leiste keine finanzielle Unterstützung; Spenden seien die wichtigste Geldquelle.

Die Schacholympiade findet vom 15. bis 28. September 2026 im usbekischen Samarkand statt. Nakamura wird dort nicht antreten.

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„Chess paid no money at all" — Nakamura über seinen Weg an die Börse

Quelle: Rook Review – „Chess paid no money at all... I spent time on poker and the stock market — Hikaru Nakamura", 3. September 2026

Als Jugendlicher hielt Hikaru Nakamura Schach für eine sehr wahrscheinlich schlechte Berufs- und Lebensentscheidung. Das sagte Hikaru Nakamura im Gespräch mit Rook Review. Mit 15 oder 16 Jahren habe er sich gefragt: „What if chess isn't a real thing?" In den USA habe es damals kaum Turniere gegeben, das Umfeld für Profis sei karg gewesen. Einladungen zu den großen europäischen Turnieren erhielt nur, wer zur Weltspitze der besten zehn zählte.

Poker und Aktien statt Studium

Ein Abschluss wäre möglich gewesen, aber zeitraubend und schwierig, zumal er keine reguläre Schule besuchte. So verlegte er sich auf Poker und den Aktienmarkt. Partien um Geld seien nicht erlaubt gewesen.

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