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Hikaru Nakamura

Nach der Schnellschach- und Blitz-WM steckt der positiv auf Covid getestete US-Großmeister Hikaru Nakamura in Warschau fest.

Jetzt sitzt er in Quarantäne und hat keine Ahnung, was zu tun ist, um möglichst bald nach Hause zu kommen. Weil Nakamuras Problem repräsentativ für viele Reisende sein könnte (Olympia-Teilnehmer zu Beispiel), hat das Wall Street Journal seine Geschichte aufgeschrieben und in den Zusammenhang des Omikron-Albtraums gestellt:

https://www.wsj.com/articles/hikaru-nakamura-covid-blitz-chess-championship-twitch-11641301101?mod=e2tw

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Nicht zur Sprache kommt die Frage, ob er womöglich auf den Grand Prix ab Februar in Berlin verzichtet. Als er wegen Covid aus der Blitz-WM ausgeschieden war, hatte er gesagt, er denke darüber nach, siehe dieser Bericht:

Carlsen entthront: Blitzschach-Weltmeister Maxime Vachier-Lagrave

Nakamuras Fans, mehr als eine Million auf Twitch sowie auf YouTube, müssen nicht auf ihn verzichten. Er streamt jetzt aus der Quarantäne in seinem Warschauer Hotelzimmer.

Falsche Eröffnungswahl, dann unter Druck eingebrochen: Hikaru Nakamura hat Lehren aus dem Kandidatenturnier 2016 gezogen. Jetzt äußert er sich im Interview dazu, wie er es beim Kandidatenturnier 2022 besser machen will. Und stellt überrascht fest, dass er mit 34 Jahren der älteste aller Teilnehmer ist. Und freut sich auf den Vergleich mit Alireza Firouzja, den einzigen WM-Kandidaten, gegen den Nakamura noch nicht oft gespielt hat.

Das von Nakamura selbst befeuerte Gerücht, er könnte auf das Kandidatenturnier verzichten, weil er kein Berufsschachspieler mehr ist, dürfte damit vom Tisch sein. Nakamura wird ab Mitte Juni in Madrid am Brett sitzen, und er wird ambitioniert sein.

Nakamura im Interview mit Yasser Seirawan und Daniel Naroditsky: "It's a young man's game"

 

Finanziell auf einem bequemen Polster, am Brett frei von Druck - und erfolgreich wie selten zuvor: Hikaru Nakamuras erstaunliche Geschichte:

https://www.nd-aktuell.de/artikel/1162498.schach-boom-im-internet-das-geld-liegt-im-netz.html

Hikaru Nakamura über klassische Schachturniere im TV:

"I think it’s certainly possible to do that, but it would have to be more about personalities. At the end of the day, the biggest issue with classical chess is that there are a lot of draws. It is inevitable because players make fewer mistakes, but people want to see a winner. In most sports, perhaps apart from soccer, draws are rare.

The possibility of games that are pretty boring from start to finish definitely makes it difficult as well. It’s tough. There is a place for classical chess but a lot of that depends on the players and a sort of spirit of play more aggressive and interesting games. In the absolute top events, where everything is based on rankings and players have so much time to strategize, this is rare."

Erhellendes Interview mit dem US-Großmeister über Gegenwart und Zukunft des Spiels, seine Attitüde und den Weltmeistertitel:

Hikaru Nakamura: ‘Online chess as an esport is here to stay’

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