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Hessischer Schachverband
Zitat von Conrad Schormann am 27. Oktober 2025, 18:02 UhrMattgesetzt #5: Wie Hessen seine Schachtalente fördert
Quelle: Hessischer Schachverband – Interviewreihe „Mattgesetzt“, Folge 5, Fabian Czappa im Gespräch mit Markus Hahn, 7. Oktober 2025Die Interviewreihe „Mattgesetzt“ des Hessischen Schachverbands geht in ihre fünfte Runde. Diesmal spricht Fabian Czappa mit Markus Hahn über den Leistungskader, Trainingsstrukturen und die Frage, wie der Verband seine stärksten Kinder und Jugendlichen fördert.
Der hessische Leistungssport richtet sich an Jugendliche unter 18 Jahren, die zur erweiterten Landesspitze ihres Jahrgangs gehören. Rund 28 Talente werden aktuell betreut, aufgeteilt in drei Gruppen mit jeweils einem Trainer. Mehrmals im Jahr treffen sie sich zu Wochenend-Lehrgängen, die meist in Jugendherbergen stattfinden. Hinzu kommen gemeinsame Turnierauftritte, etwa beim Staufer Open in Schwäbisch Gmünd oder beim Heusenstamm Open, wo die Kinder von Verbandstrainern vorbereitet und analysiert werden.
Ganz kostenlos ist das nicht: Für die Lehrgänge wird ein Eigenanteil fällig, Startgelder und Reisen zu Turnieren tragen die Familien selbst. Wer sich durch gute Leistungen bei den Hessenmeisterschaften empfiehlt, kann es auch in den deutschen Kader schaffen – derzeit sind mehrere hessische Jugendliche dabei, darunter Christian Glöckler, Lloyd Shang Burkart, Alexis Buchinger, Harshill Pradeep und Sepas Zargaran. Voraussetzung ist allerdings eine aktive Spielberechtigung für einen hessischen Verein.
Hahn betont, dass der Landesverband in den vergangenen Jahren regelmäßig zur deutschen Spitze gehörte. Im Medaillenspiegel der Deutschen Meisterschaften landet Hessen häufig unter den ersten drei, 2024 gelang bei der Deutschen Ländermeisterschaft sogar der Titelgewinn. Der Kader hat zahlreiche Titelträger hervorgebracht: Alexander Donchenko, Dennis Wagner, Jan-Christian Schröder, Hagen Poetsch, Julian Geske, Oliver Stork, Marian Nothnagel, Vincent Spitzl, Robert Baskin und Kevin Haack haben alle im hessischen System trainiert.
Ein Problem sieht Hahn in der Vereinsstruktur. Hessen hat nur wenige Klubs in den höchsten Ligen – derzeit Wolfhagen in der Bundesliga und Hofheim in der zweiten Liga Nord. Wer regelmäßig gegen starke Gegner spielen will, zieht deshalb nicht selten nach Viernheim oder Baden-Baden. Diese Wechsel seien verständlich, auch wenn sie aus Verbandssicht bedauerlich seien.
Mattgesetzt #5: Wie Hessen seine Schachtalente fördert
Quelle: Hessischer Schachverband – Interviewreihe „Mattgesetzt“, Folge 5, Fabian Czappa im Gespräch mit Markus Hahn, 7. Oktober 2025
Die Interviewreihe „Mattgesetzt“ des Hessischen Schachverbands geht in ihre fünfte Runde. Diesmal spricht Fabian Czappa mit Markus Hahn über den Leistungskader, Trainingsstrukturen und die Frage, wie der Verband seine stärksten Kinder und Jugendlichen fördert.
Der hessische Leistungssport richtet sich an Jugendliche unter 18 Jahren, die zur erweiterten Landesspitze ihres Jahrgangs gehören. Rund 28 Talente werden aktuell betreut, aufgeteilt in drei Gruppen mit jeweils einem Trainer. Mehrmals im Jahr treffen sie sich zu Wochenend-Lehrgängen, die meist in Jugendherbergen stattfinden. Hinzu kommen gemeinsame Turnierauftritte, etwa beim Staufer Open in Schwäbisch Gmünd oder beim Heusenstamm Open, wo die Kinder von Verbandstrainern vorbereitet und analysiert werden.
Ganz kostenlos ist das nicht: Für die Lehrgänge wird ein Eigenanteil fällig, Startgelder und Reisen zu Turnieren tragen die Familien selbst. Wer sich durch gute Leistungen bei den Hessenmeisterschaften empfiehlt, kann es auch in den deutschen Kader schaffen – derzeit sind mehrere hessische Jugendliche dabei, darunter Christian Glöckler, Lloyd Shang Burkart, Alexis Buchinger, Harshill Pradeep und Sepas Zargaran. Voraussetzung ist allerdings eine aktive Spielberechtigung für einen hessischen Verein.
Hahn betont, dass der Landesverband in den vergangenen Jahren regelmäßig zur deutschen Spitze gehörte. Im Medaillenspiegel der Deutschen Meisterschaften landet Hessen häufig unter den ersten drei, 2024 gelang bei der Deutschen Ländermeisterschaft sogar der Titelgewinn. Der Kader hat zahlreiche Titelträger hervorgebracht: Alexander Donchenko, Dennis Wagner, Jan-Christian Schröder, Hagen Poetsch, Julian Geske, Oliver Stork, Marian Nothnagel, Vincent Spitzl, Robert Baskin und Kevin Haack haben alle im hessischen System trainiert.
Ein Problem sieht Hahn in der Vereinsstruktur. Hessen hat nur wenige Klubs in den höchsten Ligen – derzeit Wolfhagen in der Bundesliga und Hofheim in der zweiten Liga Nord. Wer regelmäßig gegen starke Gegner spielen will, zieht deshalb nicht selten nach Viernheim oder Baden-Baden. Diese Wechsel seien verständlich, auch wenn sie aus Verbandssicht bedauerlich seien.
Zitat von Conrad Schormann am 12. Dezember 2025, 18:47 Uhr„Nicht professionell, aber keine Fehlentscheidung“ – Holger Bergmann über Irrtümer, Olympia und Fairness
Zusammenfassung von „Mattgesetzt #7.2“ auf der Website des Hessischen Schachverbands, veröffentlicht am 08.12.2025Im zweiten Teil des Interviews spricht Holger Bergmann mit Fabian Czappa über Schiedsrichter-Rollen, Eigenheiten großer Turniere und Alltagsprobleme am Brett. Als Internationaler Schiedsrichter der Kategorie C war Bergmann unter anderem bei der Schach-Olympiade im Einsatz – trotz klarer Hierarchien und hoher Standards fühlt er sich nicht zum Weltmeisterschaftsniveau hingezogen.
Bergmann schildert typische Fallstricke: falsch vergebene Zeitgutschriften, kindgerechte Regelauslegung, Unklarheiten bei Stellungswiederholungen. Letztere seien für ihn das Schwierigste im Schiedsrichteralltag. Er betont, wie wichtig Transparenz, Vorbereitung und Teamarbeit seien – besonders bei Großereignissen. Aus dem Nähkästchen berichtet er von kuriosen Remis-Enden durch volle Partieformulare und Zeitboni in Dauerschleifen.
Cheating-Fälle hatte er selbst kaum. Ärgerlich findet er voreilige Verdächtigungen – besonders wenn sie von Verlierern kommen, ohne dass es konkrete Anhaltspunkte gibt. Auch prominente Beispiele seien da kein Vorbild. Was für Bergmann zählt: solide Regelkenntnis, pragmatische Entscheidungen und gegenseitiger Respekt.
„Nicht professionell, aber keine Fehlentscheidung“ – Holger Bergmann über Irrtümer, Olympia und Fairness
Zusammenfassung von „Mattgesetzt #7.2“ auf der Website des Hessischen Schachverbands, veröffentlicht am 08.12.2025
Im zweiten Teil des Interviews spricht Holger Bergmann mit Fabian Czappa über Schiedsrichter-Rollen, Eigenheiten großer Turniere und Alltagsprobleme am Brett. Als Internationaler Schiedsrichter der Kategorie C war Bergmann unter anderem bei der Schach-Olympiade im Einsatz – trotz klarer Hierarchien und hoher Standards fühlt er sich nicht zum Weltmeisterschaftsniveau hingezogen.
Bergmann schildert typische Fallstricke: falsch vergebene Zeitgutschriften, kindgerechte Regelauslegung, Unklarheiten bei Stellungswiederholungen. Letztere seien für ihn das Schwierigste im Schiedsrichteralltag. Er betont, wie wichtig Transparenz, Vorbereitung und Teamarbeit seien – besonders bei Großereignissen. Aus dem Nähkästchen berichtet er von kuriosen Remis-Enden durch volle Partieformulare und Zeitboni in Dauerschleifen.
Cheating-Fälle hatte er selbst kaum. Ärgerlich findet er voreilige Verdächtigungen – besonders wenn sie von Verlierern kommen, ohne dass es konkrete Anhaltspunkte gibt. Auch prominente Beispiele seien da kein Vorbild. Was für Bergmann zählt: solide Regelkenntnis, pragmatische Entscheidungen und gegenseitiger Respekt.
Zitat von Conrad Schormann am 3. Januar 2026, 13:18 UhrSchach als Familienprojekt: Alltag, Turniere und frühe Ziele
Quelle: Hessischer Schachverband – „Mattgesetzt #8“, Interview von Fabian Czappa, 1. Januar 2026Im Interview der Reihe „Mattgesetzt“ schildert Familie Stein offen, was es heißt, wenn Kinder früh Schach spielen – und die ganze Familie mitzieht. Im Mittelpunkt steht der junge Fabi Stein, der seit zweieinhalb Jahren Schach spielt, begonnen bei seinem Großvater und inzwischen fest im Vereins- und Turnierbetrieb verankert.
Seine Mutter Susi beschreibt den Einstieg über Schnellschachturniere, später über DWZ-gewertete Wettbewerbe und schließlich über die RKSTs, die Qualifikationsturniere zur Deutschen Meisterschaft. Die Familie musste dafür ihre anfängliche Fahrzeit-Grenze rasch aufgeben. Turniere in ganz Deutschland wurden zur Regel. Der Aufwand lohnte sich: Fabi qualifizierte sich beim vierten RKST für die Deutsche Meisterschaft.
Die Deutsche Meisterschaft selbst wird als sportlich wie menschlich prägend beschrieben. Neben den Partien spielen Freundschaften, Wiedersehen mit bekannten Familien und das Rahmenprogramm eine große Rolle. Auch Geschwister profitieren: jüngere Kinder sammeln beim KiKA-Turnier erste Erfahrungen, ältere planen bereits den Wechsel in offene Deutsche Meisterschaften.
Das Interview zeigt, wie sich Schach Schritt für Schritt zum Familienhobby entwickelte. Erst ein Kind, dann die Brüder, schließlich auch der Vater. Training findet über Vereine, Schul-AGs, externe Trainer und Online-Kurse statt. Die Eltern betonen den Lerneffekt jenseits des Bretts: mit Niederlagen umgehen, Erfolge einordnen, dranbleiben.
Schach als Familienprojekt: Alltag, Turniere und frühe Ziele
Quelle: Hessischer Schachverband – „Mattgesetzt #8“, Interview von Fabian Czappa, 1. Januar 2026
Im Interview der Reihe „Mattgesetzt“ schildert Familie Stein offen, was es heißt, wenn Kinder früh Schach spielen – und die ganze Familie mitzieht. Im Mittelpunkt steht der junge Fabi Stein, der seit zweieinhalb Jahren Schach spielt, begonnen bei seinem Großvater und inzwischen fest im Vereins- und Turnierbetrieb verankert.
Seine Mutter Susi beschreibt den Einstieg über Schnellschachturniere, später über DWZ-gewertete Wettbewerbe und schließlich über die RKSTs, die Qualifikationsturniere zur Deutschen Meisterschaft. Die Familie musste dafür ihre anfängliche Fahrzeit-Grenze rasch aufgeben. Turniere in ganz Deutschland wurden zur Regel. Der Aufwand lohnte sich: Fabi qualifizierte sich beim vierten RKST für die Deutsche Meisterschaft.
Die Deutsche Meisterschaft selbst wird als sportlich wie menschlich prägend beschrieben. Neben den Partien spielen Freundschaften, Wiedersehen mit bekannten Familien und das Rahmenprogramm eine große Rolle. Auch Geschwister profitieren: jüngere Kinder sammeln beim KiKA-Turnier erste Erfahrungen, ältere planen bereits den Wechsel in offene Deutsche Meisterschaften.
Das Interview zeigt, wie sich Schach Schritt für Schritt zum Familienhobby entwickelte. Erst ein Kind, dann die Brüder, schließlich auch der Vater. Training findet über Vereine, Schul-AGs, externe Trainer und Online-Kurse statt. Die Eltern betonen den Lerneffekt jenseits des Bretts: mit Niederlagen umgehen, Erfolge einordnen, dranbleiben.
Zitat von Conrad Schormann am 13. Januar 2026, 18:31 UhrZu Gast bei der Bundesliga: Hessische Vereine überzeugen im Doppelspieltag
Quelle: Hessischer Schachverband e. V. – Beitrag von Fabian Czappa, veröffentlicht am 13. Januar 2026
Seit der Saison 2018/19 sind die Schachfreunde Wolfhagen der einzige Verein aus dem Bereich des Hessischer Schachverband in der Schachbundesliga. Gemeinsam mit dem SC Viernheim bilden sie ein hessisches Reisepartner-Duo auf höchstem Niveau. Anlass für einen Besuch: der Bundesliga-Doppelspieltag am 10. und 11. Januar in Viernheim.
Gespielt wurde im „Treff im Bahnhof“, der mit rund 150 Gästen pro Tag eine dichte, familiäre Atmosphäre bot. Sportlich verlief das Wochenende aus hessischer Sicht erfolgreich: Wolfhagen gewann 5:3 gegen den FC St. Pauli und 4,5:3,5 gegen den Hamburger SK. Viernheim setzte sich mit 6:2 gegen den HSK sowie 5:3 gegen St. Pauli durch.
Begleitet wurden die Kämpfe von einem Livestream des SC Viernheim, kommentiert von Ilja Zaragatski und Angelika Valkova. Besonders hervorgehoben wurde der Auftritt von Jan-Krzysztof Duda, dessen Partie gegen Frederik Svane für Aufmerksamkeit sorgte. Ebenfalls stark präsentierte sich Bayastan Sydykov, früher Teil des hessischen Leistungskaders, mit 1,5 Punkten aus zwei Partien.
In der Tabelle steht der SC Viernheim nach dem Wochenende mit 12:0 Punkten an der Spitze, Wolfhagen folgt mit 9:3 Punkten auf Rang drei. Das direkte Duell der Reisepartner steigt am 24. April in Berlin bei der zentralen Endrunde. Weitere Heimspiele beider Teams sind am 21. und 22. März erneut in Viernheim geplant.
Zu Gast bei der Bundesliga: Hessische Vereine überzeugen im Doppelspieltag
Quelle: Hessischer Schachverband e. V. – Beitrag von Fabian Czappa, veröffentlicht am 13. Januar 2026
Seit der Saison 2018/19 sind die Schachfreunde Wolfhagen der einzige Verein aus dem Bereich des Hessischer Schachverband in der Schachbundesliga. Gemeinsam mit dem SC Viernheim bilden sie ein hessisches Reisepartner-Duo auf höchstem Niveau. Anlass für einen Besuch: der Bundesliga-Doppelspieltag am 10. und 11. Januar in Viernheim.
Gespielt wurde im „Treff im Bahnhof“, der mit rund 150 Gästen pro Tag eine dichte, familiäre Atmosphäre bot. Sportlich verlief das Wochenende aus hessischer Sicht erfolgreich: Wolfhagen gewann 5:3 gegen den FC St. Pauli und 4,5:3,5 gegen den Hamburger SK. Viernheim setzte sich mit 6:2 gegen den HSK sowie 5:3 gegen St. Pauli durch.
Begleitet wurden die Kämpfe von einem Livestream des SC Viernheim, kommentiert von Ilja Zaragatski und Angelika Valkova. Besonders hervorgehoben wurde der Auftritt von Jan-Krzysztof Duda, dessen Partie gegen Frederik Svane für Aufmerksamkeit sorgte. Ebenfalls stark präsentierte sich Bayastan Sydykov, früher Teil des hessischen Leistungskaders, mit 1,5 Punkten aus zwei Partien.
In der Tabelle steht der SC Viernheim nach dem Wochenende mit 12:0 Punkten an der Spitze, Wolfhagen folgt mit 9:3 Punkten auf Rang drei. Das direkte Duell der Reisepartner steigt am 24. April in Berlin bei der zentralen Endrunde. Weitere Heimspiele beider Teams sind am 21. und 22. März erneut in Viernheim geplant.
Zitat von Conrad Schormann am 21. Februar 2026, 13:22 UhrKongress am 29. März. Unter anderem ein Abwahlantrag gegen den Schatzmeister steht auf der Agenda.
https://www.hessischer-schachverband.de/news/einladung-hsv-kongress-2026
Kongress am 29. März. Unter anderem ein Abwahlantrag gegen den Schatzmeister steht auf der Agenda.
https://www.hessischer-schachverband.de/news/einladung-hsv-kongress-2026
Zitat von Conrad Schormann am 7. April 2026, 18:19 UhrNeue Jugend-Hessenmeister im Schach gekürt
Quelle: Hessischer Schachverband – „Jugend-Hessenmeister:innen 2026", veröffentlicht am 06.04.2026
Die Hessischen Jugend-Einzelmeisterschaften im Schach haben neue Titelträger in den Altersklassen U10 bis U18 hervorgebracht. Das berichtet der Hessische Schachverband. Die Wettbewerbe fanden im Rahmen des Zentralen Lagers der Hessischen Schachjugend über Ostern 2026 statt und umfassten sowohl geschlossene Meisterschaftsturniere als auch offene Wettbewerbe in den Altersklassen U10, U12 und U18.
In den geschlossenen Meisterschaften setzten sich folgende Spielerinnen und Spieler durch: Eric Ju (U10), Akshara Srinivasan (U10w), Jonas Liu (U12), Flora Huang (U12w), Toni Stehning (U14), Jasmin Huang (U14w), Felix Stephanblome (U16), Chen Fan Gao (U16w), Maximilian Steigleder (U18) sowie Sarah Neininger (U18w).
Offene Turniere und Blitzwettbewerbe
Die offenen Turniere, deren Sieger einen Qualifikationsplatz für die geschlossenen Meisterschaften im Folgejahr erhalten, gewannen Kavin Vijayakumari Soundiraraju (U10 offen), Noel Krieg (U12 offen) und Anton Käppel (U18 offen).
In den parallel ausgetragenen Blitzturnieren siegten unter anderem Artem Pushkarov (U10), Nika Katliarova (U10w), Jonas Liu (U12), Flora Huang (U12w), Sarvesh Sasikumar Anitha (U14), Jasmin Huang (U14w), Shahzaib Shanawaz Thabrez (U16), Helena Wolf (U16w), Philipp Mester (U18) und Sajra Dedic (U18w).
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Neue Jugend-Hessenmeister im Schach gekürt
Quelle: Hessischer Schachverband – „Jugend-Hessenmeister:innen 2026", veröffentlicht am 06.04.2026
Die Hessischen Jugend-Einzelmeisterschaften im Schach haben neue Titelträger in den Altersklassen U10 bis U18 hervorgebracht. Das berichtet der Hessische Schachverband. Die Wettbewerbe fanden im Rahmen des Zentralen Lagers der Hessischen Schachjugend über Ostern 2026 statt und umfassten sowohl geschlossene Meisterschaftsturniere als auch offene Wettbewerbe in den Altersklassen U10, U12 und U18.
In den geschlossenen Meisterschaften setzten sich folgende Spielerinnen und Spieler durch: Eric Ju (U10), Akshara Srinivasan (U10w), Jonas Liu (U12), Flora Huang (U12w), Toni Stehning (U14), Jasmin Huang (U14w), Felix Stephanblome (U16), Chen Fan Gao (U16w), Maximilian Steigleder (U18) sowie Sarah Neininger (U18w).
Offene Turniere und Blitzwettbewerbe
Die offenen Turniere, deren Sieger einen Qualifikationsplatz für die geschlossenen Meisterschaften im Folgejahr erhalten, gewannen Kavin Vijayakumari Soundiraraju (U10 offen), Noel Krieg (U12 offen) und Anton Käppel (U18 offen).
In den parallel ausgetragenen Blitzturnieren siegten unter anderem Artem Pushkarov (U10), Nika Katliarova (U10w), Jonas Liu (U12), Flora Huang (U12w), Sarvesh Sasikumar Anitha (U14), Jasmin Huang (U14w), Shahzaib Shanawaz Thabrez (U16), Helena Wolf (U16w), Philipp Mester (U18) und Sajra Dedic (U18w).
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Zitat von Conrad Schormann am 30. April 2026, 16:38 UhrHessen sucht Vereine zum 80. Jubiläum
Quelle: Hessischer Schachverband – „Landeswettbewerb 8 Vereine - 80 Jahre - 1000 Euro", veröffentlicht am 30.04.2026
Das Land Hessen ruft Vereine zur Teilnahme an einem Landeswettbewerb anlässlich seines 80-jährigen Bestehens auf. Das berichtet der Hessische Schachverband. Gesucht werden insbesondere Vereine, die im Jahr 1946 gegründet wurden oder sich damals in Gründung befanden.
Die Hessische Staatskanzlei, Abteilung für politische Schwerpunkte und Standortpolitik, hat Verbände gebeten, den Wettbewerb an ihre Mitgliedsvereine weiterzugeben. Als Anreiz zur Bewerbung winkt ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Ziel des Wettbewerbs ist es laut Ausschreibung, das Engagement von Vereinen sichtbar zu machen und gemeinsam das Landesjubiläum zu begehen.
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Hessen sucht Vereine zum 80. Jubiläum
Quelle: Hessischer Schachverband – „Landeswettbewerb 8 Vereine - 80 Jahre - 1000 Euro", veröffentlicht am 30.04.2026
Das Land Hessen ruft Vereine zur Teilnahme an einem Landeswettbewerb anlässlich seines 80-jährigen Bestehens auf. Das berichtet der Hessische Schachverband. Gesucht werden insbesondere Vereine, die im Jahr 1946 gegründet wurden oder sich damals in Gründung befanden.
Die Hessische Staatskanzlei, Abteilung für politische Schwerpunkte und Standortpolitik, hat Verbände gebeten, den Wettbewerb an ihre Mitgliedsvereine weiterzugeben. Als Anreiz zur Bewerbung winkt ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Ziel des Wettbewerbs ist es laut Ausschreibung, das Engagement von Vereinen sichtbar zu machen und gemeinsam das Landesjubiläum zu begehen.
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Zitat von Conrad Schormann am 1. Mai 2026, 21:53 UhrSchulschach in Hessen: Organisation, Wettbewerbe und Ehrenamt
Quelle: Hessischer Schachverband – „Mattgesetzt #12", veröffentlicht am unbekannten Datum
Simon Claus, Landesschulschachreferent der Hessischen Schachjugend (HSJ), erklärt im Interview, wie Schachverband und Schulsystem in Hessen zusammenarbeiten. Das berichtet der Hessische Schachverband. Kern seiner Arbeit ist die Organisation der hessischen Schulschachwettbewerbe, die als offizielle Schulveranstaltungen vom Kultusministerium anerkannt sind – ein Status, der unter anderem für die Versicherung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer entscheidend ist.
Zu den bestehenden Wettbewerben zählen der hessische Schulschachpokal, der seit 1995 ausgetragen wird, sowie der hessische Schulschachmannschaftswettbewerb, über den sich hessische Teams für die deutschen Schulschachmeisterschaften qualifizieren können. Ein drittes Turnier, Hibbdebach gegen Dribbdebach im Frankfurter Raum, findet seit dem Wegfall seines Sponsors nicht mehr statt.
Rekordteilnahme beim Schulschachpokal
Beim zuletzt ausgetragenen Schulschachpokal nahmen 136 Mannschaften mit knapp 700 Schülerinnen und Schülern teil – mehr als je zuvor. Die Veranstaltung wurde an der Kurt-Schumacher-Schule in Karben ausgerichtet, an der Claus selbst stellvertretender Schulleiter ist. Rund 50 Helfer sowie zehn Schiedsrichter waren im Einsatz. Claus betont, dass Startgelder für ihn keine Option seien; stattdessen seien Schulinfrastruktur und ehrenamtliches Engagement die tragenden Säulen des Turniers.
Die Schulschachmeisterschaften werden seit zwei Jahren als Tagesveranstaltungen in verschiedenen Wettkampfgruppen ausgetragen, um die Zahl der erforderlichen Freistellungen für Lehrkräfte zu reduzieren. Die Hessenmeister qualifizieren sich anschließend für die deutschen Schulschachmeisterschaften, die Claus nach eigenen Angaben seit fast 30 Jahren begleitet. Neben dem sportlichen Wettkampf stehe dort das gemeinschaftliche Erlebnis im Vordergrund.
Claus weist zudem auf den wachsenden Bedarf an Schach-AGs hin, der durch die ab August 2026 geltende Pflicht für Grundschulen, Nachmittagsangebote bereitzustellen, weiter steigen werde. Interessierte, die Kinder im Schach unterrichten möchten, könnten sich direkt an ihn wenden oder das Schulschachpatent erwerben, das derzeit von Uwe Brehm aus Rotenburg angeboten wird.
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Schulschach in Hessen: Organisation, Wettbewerbe und Ehrenamt
Quelle: Hessischer Schachverband – „Mattgesetzt #12", veröffentlicht am unbekannten Datum
Simon Claus, Landesschulschachreferent der Hessischen Schachjugend (HSJ), erklärt im Interview, wie Schachverband und Schulsystem in Hessen zusammenarbeiten. Das berichtet der Hessische Schachverband. Kern seiner Arbeit ist die Organisation der hessischen Schulschachwettbewerbe, die als offizielle Schulveranstaltungen vom Kultusministerium anerkannt sind – ein Status, der unter anderem für die Versicherung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer entscheidend ist.
Zu den bestehenden Wettbewerben zählen der hessische Schulschachpokal, der seit 1995 ausgetragen wird, sowie der hessische Schulschachmannschaftswettbewerb, über den sich hessische Teams für die deutschen Schulschachmeisterschaften qualifizieren können. Ein drittes Turnier, Hibbdebach gegen Dribbdebach im Frankfurter Raum, findet seit dem Wegfall seines Sponsors nicht mehr statt.
Rekordteilnahme beim Schulschachpokal
Beim zuletzt ausgetragenen Schulschachpokal nahmen 136 Mannschaften mit knapp 700 Schülerinnen und Schülern teil – mehr als je zuvor. Die Veranstaltung wurde an der Kurt-Schumacher-Schule in Karben ausgerichtet, an der Claus selbst stellvertretender Schulleiter ist. Rund 50 Helfer sowie zehn Schiedsrichter waren im Einsatz. Claus betont, dass Startgelder für ihn keine Option seien; stattdessen seien Schulinfrastruktur und ehrenamtliches Engagement die tragenden Säulen des Turniers.
Die Schulschachmeisterschaften werden seit zwei Jahren als Tagesveranstaltungen in verschiedenen Wettkampfgruppen ausgetragen, um die Zahl der erforderlichen Freistellungen für Lehrkräfte zu reduzieren. Die Hessenmeister qualifizieren sich anschließend für die deutschen Schulschachmeisterschaften, die Claus nach eigenen Angaben seit fast 30 Jahren begleitet. Neben dem sportlichen Wettkampf stehe dort das gemeinschaftliche Erlebnis im Vordergrund.
Claus weist zudem auf den wachsenden Bedarf an Schach-AGs hin, der durch die ab August 2026 geltende Pflicht für Grundschulen, Nachmittagsangebote bereitzustellen, weiter steigen werde. Interessierte, die Kinder im Schach unterrichten möchten, könnten sich direkt an ihn wenden oder das Schulschachpatent erwerben, das derzeit von Uwe Brehm aus Rotenburg angeboten wird.
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Zitat von Conrad Schormann am 18. Mai 2026, 13:38 UhrNothnagel gewinnt Hessische Schach-Meisterschaft 2026
Quelle: Hessischer Schachverband – „Bericht HEM 2026", veröffentlicht am 17. Mai 2026
Die Offene Hessische Einzel-Meisterschaft 2026 hat ihre Siegerinnen und Sieger ermittelt. Das berichtet der Hessische Schachverband. Das Turnier fand vom 14. bis 17. Mai in Ober-Ramstadt statt und wurde in einem Meisterturnier sowie in A-, B- und C-Turnieren ausgetragen. Erstmals wurde der Frauentitel in einem eigenen, getrennten Turnier ausgespielt.
Im Meisterturnier setzte sich Marian Nothnagel mit 5,5 Punkten aus sieben Partien durch und gewann mit einem Punkt Vorsprung auf seine Verfolger. Hinter ihm platzierten sich Hagen Poetsch, Pascal Neukirchner und Uwe Kersten auf den Plätzen zwei bis vier. Im Frauenturnier entschied Frieda nach einem Remis in der letzten Partie gegen Astrid das Turnier mit vier Punkten für sich, vor Maria (4 Punkte) und Astrid (3,5 Punkte).
Ergebnisse in den weiteren Turnieren
Das A-Turnier gewann Magnus Staudacher ebenfalls mit einem Punkt Vorsprung und einer Wertungsleistung von über 2300. Werner Hahn und Peter Nies folgten mit jeweils fünf Punkten. Im B-Turnier siegte Medhansh als Vertreter des Landeskaders mit 5,5 Punkten vor Oliver Mülders (5,5 Punkte), Lev Cherniavski und Martin Bauch (je 5 Punkte) bei insgesamt 33 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das C-Turnier entschied Eray Coskun mit sechs aus sieben Punkten für sich, einen halben Punkt vor Jan Belak und Adriyan Basu; 39 Personen nahmen teil.
Die Organisation lag beim Schachclub Ober-Ramstadt, der das Turnier ausrichtete.
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Nothnagel gewinnt Hessische Schach-Meisterschaft 2026
Quelle: Hessischer Schachverband – „Bericht HEM 2026", veröffentlicht am 17. Mai 2026
Die Offene Hessische Einzel-Meisterschaft 2026 hat ihre Siegerinnen und Sieger ermittelt. Das berichtet der Hessische Schachverband. Das Turnier fand vom 14. bis 17. Mai in Ober-Ramstadt statt und wurde in einem Meisterturnier sowie in A-, B- und C-Turnieren ausgetragen. Erstmals wurde der Frauentitel in einem eigenen, getrennten Turnier ausgespielt.
Im Meisterturnier setzte sich Marian Nothnagel mit 5,5 Punkten aus sieben Partien durch und gewann mit einem Punkt Vorsprung auf seine Verfolger. Hinter ihm platzierten sich Hagen Poetsch, Pascal Neukirchner und Uwe Kersten auf den Plätzen zwei bis vier. Im Frauenturnier entschied Frieda nach einem Remis in der letzten Partie gegen Astrid das Turnier mit vier Punkten für sich, vor Maria (4 Punkte) und Astrid (3,5 Punkte).
Ergebnisse in den weiteren Turnieren
Das A-Turnier gewann Magnus Staudacher ebenfalls mit einem Punkt Vorsprung und einer Wertungsleistung von über 2300. Werner Hahn und Peter Nies folgten mit jeweils fünf Punkten. Im B-Turnier siegte Medhansh als Vertreter des Landeskaders mit 5,5 Punkten vor Oliver Mülders (5,5 Punkte), Lev Cherniavski und Martin Bauch (je 5 Punkte) bei insgesamt 33 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das C-Turnier entschied Eray Coskun mit sechs aus sieben Punkten für sich, einen halben Punkt vor Jan Belak und Adriyan Basu; 39 Personen nahmen teil.
Die Organisation lag beim Schachclub Ober-Ramstadt, der das Turnier ausrichtete.
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