Forum
Helmut Pfleger in der Zeit
Zitat von Conrad Schormann am 10. Juli 2026, 14:38 UhrSchachturnier für Menschen mit Behinderungen in München
Quelle: ZEIT Magazin – „Schach: Schachbretträtsel", veröffentlicht am 8. Juli 2026
Am 13. und 14. Juli findet in der Münchner Pfennigparade das 16. Schachturnier „Geistesblitz & Taktikwitz" für Menschen mit teils schwersten Behinderungen statt. Das berichtet ZEIT Magazin. Die Teilnehmerzahl wächst von Jahr zu Jahr, unterstützt durch Schachkurse der Münchener Schachstiftung, die auch bei der Turnierorganisation mitwirkt.
Zu den herausragenden Teilnehmern zählt Alexander Bassarini, der nur noch sprechen kann und dennoch Nachhilfe in Mathematik, Informatik und Physik erteilt, sowie der frühere Unternehmens-Mathematiker Werner Schwarz. Ebenfalls dabei ist Johanna Schmidt, 21, einst Deutsche Vize-Meisterin im Kickboxen, die nach einer seltenen Erkrankung auf den Rollstuhl angewiesen ist. Sie qualifizierte sich beim Schachfestival in Karlsruhe für die Freestyle-WM der Frauen.
Polnischer Internationaler Meister als Rätselsteller
Der polnische Internationale Meister Łukasz Nowak, 29, leidet seit dem Säuglingsalter an einer schweren Form der Spinalen Muskelatrophie und gibt seine Züge liegend im Rollstuhl an. „Schach ist meine Leidenschaft. Da kann ich meine Behinderung vergessen und wie jeder andere kämpfen", wird Nowak zitiert. Das aktuelle Schachbretträtsel zeigt eine Partie Nowaks von der Europameisterschaft im April in Katowice, in der er als Weißer ein Bauernendspiel gegen Konrad Ciborowski Jr. gewann.
Auch Richard Lutz, einst einer der besten deutschen Jugendlichen im Schach und früherer Bahnchef, wird als Gast erwartet.
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Schachturnier für Menschen mit Behinderungen in München
Quelle: ZEIT Magazin – „Schach: Schachbretträtsel", veröffentlicht am 8. Juli 2026
Am 13. und 14. Juli findet in der Münchner Pfennigparade das 16. Schachturnier „Geistesblitz & Taktikwitz" für Menschen mit teils schwersten Behinderungen statt. Das berichtet ZEIT Magazin. Die Teilnehmerzahl wächst von Jahr zu Jahr, unterstützt durch Schachkurse der Münchener Schachstiftung, die auch bei der Turnierorganisation mitwirkt.
Zu den herausragenden Teilnehmern zählt Alexander Bassarini, der nur noch sprechen kann und dennoch Nachhilfe in Mathematik, Informatik und Physik erteilt, sowie der frühere Unternehmens-Mathematiker Werner Schwarz. Ebenfalls dabei ist Johanna Schmidt, 21, einst Deutsche Vize-Meisterin im Kickboxen, die nach einer seltenen Erkrankung auf den Rollstuhl angewiesen ist. Sie qualifizierte sich beim Schachfestival in Karlsruhe für die Freestyle-WM der Frauen.
Polnischer Internationaler Meister als Rätselsteller
Der polnische Internationale Meister Łukasz Nowak, 29, leidet seit dem Säuglingsalter an einer schweren Form der Spinalen Muskelatrophie und gibt seine Züge liegend im Rollstuhl an. „Schach ist meine Leidenschaft. Da kann ich meine Behinderung vergessen und wie jeder andere kämpfen", wird Nowak zitiert. Das aktuelle Schachbretträtsel zeigt eine Partie Nowaks von der Europameisterschaft im April in Katowice, in der er als Weißer ein Bauernendspiel gegen Konrad Ciborowski Jr. gewann.
Auch Richard Lutz, einst einer der besten deutschen Jugendlichen im Schach und früherer Bahnchef, wird als Gast erwartet.
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Zitat von Conrad Schormann am 1. August 2026, 10:19 UhrStreit lähmt den Deutschen Schachbund
Quelle: Zeit Magazin – „Schachbretträtsel", veröffentlicht am 29. Juli 2026
Der Deutsche Schachbund steckt trotz einer Blütezeit des Schachs in Deutschland in einer tiefen Führungskrise. Das berichtet Zeit Magazin. Nach jahrelangem Streit und verhärteten Fronten war der frühere Bahn-Chef Richard Lutz als Präsidentschaftskandidat umworben worden – ein erfahrener Schachliebhaber, der einst zu den besten deutschen Jugendspielern zählte.
Lutz erklärte sich nur unter der Bedingung bereit, ein vierköpfiges Präsidium seines Vertrauens zu bilden. Doch zwei seiner Wunschkandidaten stießen auf erheblichen Widerstand: der Bankexperte Alexander von Gleich, der die zerrütteten Finanzen des Verbands zuvor mitgeordnet hatte, sowie Großmeister Gerald Hertneck, auf den das Nachwuchsprojekt der sogenannten „vier Prinzen" zurückgeht – Matthias Blübaum, Rasmus Svane, Alexander Donchenko und Frederik Wagner, die heute das Rückgrat der Nationalmannschaft bilden.
Notlösung aus Berlin
Angesichts der Widerstände zog Lutz seine Kandidatur schließlich zurück. Als Ersatz trat der Berliner Präsident Paul Meyer-Duncker an, den der Bericht als „Notlösung" beschreibt. Er setzte sich nur knapp gegen einen Gegenkandidaten durch. Der Funktionärsstreit dürfte damit anhalten.
Dabei erlebt das Schach in Deutschland nach eigenem Bekunden eigentlich goldene Zeiten: Die Schulschachszene wächst, Blübaum und Vincent Keymer spielen in der Weltspitze, und die Lasker-Schachstiftung errang jüngst einen WM-Titel bei den Senioren.
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Streit lähmt den Deutschen Schachbund
Quelle: Zeit Magazin – „Schachbretträtsel", veröffentlicht am 29. Juli 2026
Der Deutsche Schachbund steckt trotz einer Blütezeit des Schachs in Deutschland in einer tiefen Führungskrise. Das berichtet Zeit Magazin. Nach jahrelangem Streit und verhärteten Fronten war der frühere Bahn-Chef Richard Lutz als Präsidentschaftskandidat umworben worden – ein erfahrener Schachliebhaber, der einst zu den besten deutschen Jugendspielern zählte.
Lutz erklärte sich nur unter der Bedingung bereit, ein vierköpfiges Präsidium seines Vertrauens zu bilden. Doch zwei seiner Wunschkandidaten stießen auf erheblichen Widerstand: der Bankexperte Alexander von Gleich, der die zerrütteten Finanzen des Verbands zuvor mitgeordnet hatte, sowie Großmeister Gerald Hertneck, auf den das Nachwuchsprojekt der sogenannten „vier Prinzen" zurückgeht – Matthias Blübaum, Rasmus Svane, Alexander Donchenko und Frederik Wagner, die heute das Rückgrat der Nationalmannschaft bilden.
Notlösung aus Berlin
Angesichts der Widerstände zog Lutz seine Kandidatur schließlich zurück. Als Ersatz trat der Berliner Präsident Paul Meyer-Duncker an, den der Bericht als „Notlösung" beschreibt. Er setzte sich nur knapp gegen einen Gegenkandidaten durch. Der Funktionärsstreit dürfte damit anhalten.
Dabei erlebt das Schach in Deutschland nach eigenem Bekunden eigentlich goldene Zeiten: Die Schulschachszene wächst, Blübaum und Vincent Keymer spielen in der Weltspitze, und die Lasker-Schachstiftung errang jüngst einen WM-Titel bei den Senioren.
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