Forum

Bitte oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.

Helmut Pfleger in der Zeit

VorherigeSeite 3 von 3

Semmeltod im Kaffeehaus

Quelle: ZEITmagazin Nr. 6/2026 – Kolumne „Schachbretträtsel“ von Helmut Pfleger

Die Kolumne von Helmut Pfleger erzählt eine Wiener Schachgeschichte, die weniger vom Brett als vom Leben handelt. Ausgangspunkt ist ein Bericht des Schachhistorikers Michael Ehn, erschienen im Kulturellen Schachmagazin Karl. Anhand dessen zeichnet Pfleger das Porträt eines Randständigen, dessen Fantasie stärker war als seine Lebensumstände – und eines Kaffeehauses als letzter Heimat.

Ein merkwürdiger Gast

Ehn erinnert sich an einen Abend im Café Laudon in den 1970er-Jahren. Zwischen den Brettern bewegt sich ein großer, hagerer Mann, der von Partie zu Partie zieht, kurz zuschaut und zynische Kommentare fallen lässt. Seine Kleidung wirkt nachlässig, sein Verhalten nervös. Niemand stört sich daran – bis der Kaffeehausbesitzer merkt, dass regelmäßig Semmeln verschwinden.

Die Enttarnung

Als der Mann kauend aus der Toilette tritt, platzt dem Wirt der Kragen. Der Diebstahl ist bewiesen, der Spitzname geboren: „Semmeltod“. Es folgt Hausverbot. Für Michael Ehn ist es die erste Begegnung mit Heinrich Bernleitner (1937–2010).

Werbung

Leben ohne bürgerlichen Halt

Bernleitner besitzt viele Begabungen, unter anderem als Karikaturenzeichner, nutzt sie aber nie für ein geregeltes Leben. Er arbeitet nicht, ist lange obdachlos, lebt buchstäblich in Kaffeehäusern. Manche jagen ihn fort, andere lassen ihn bleiben, teils sogar über Nacht. Er nennt sich selbstironisch „Leibrentner“.

Schach als Gegenwelt

Trotz dieser Umstände komponiert Heinrich Bernleitner außergewöhnliche Schachprobleme. Pfleger zitiert seine Erklärung: Für das Komponieren brauche er absolute Konzentration und „innere Reinheit“. Tage zuvor esse er nur Semmeln und trinke Milch. Armut und Kunst stehen hier dicht nebeneinander.

Das Rätsel

Am Ende schlägt Helmut Pfleger den Bogen zurück zum Schachbrett. Eine von Bernleitners Aufgaben fordert den Leser heraus: Weiß setzt in vier Zügen matt, wobei der eigene König eine zentrale Rolle spielt. Die Kolumne schließt mit der Lösung eines anderen Problems – nüchtern, fast beiläufig.

 

Eine vogelwilde Stellung und zwei gegensätzliche Charaktere

Quelle: ZEITmagazin Nr. 8/2026, 18. Februar 2026, Helmut Pfleger

Eine gute Idee reicht nicht – in manchen Stellungen braucht es drei zwingende Züge, sonst droht das Matt. Das schreibt Helmut Pfleger im ZEITmagazin.

Im Mittelpunkt steht eine Partie aus dem Jahr 1977 zwischen Heikki Westerinen und Guðmundur Sigurjónsson, gespielt in New York. In der vorgestellten Stellung droht Schwarz nach 1...Dxc2+ 2.Kh1 Dxe2 mattzusetzen. Der internationale Meister Oliver Reeh präsentierte die Aufgabe unter dem Titel „Finnisches Finish“ , laut Helmut Pfleger „eine wunderbare und zwingende Kombination“.

Zwei Temperamente am Brett

Pfleger begegnete beiden Großmeistern häufig bei Turnieren und Olympiaden. Sigurjónsson arbeitete 1979/80 als Sekundant von Robert Hübner in dessen Kandidatenkämpfen bis zum verlorenen Finale gegen Viktor Kortschnoi in Meran. Bereits zuvor nahm er an der Internationalen Deutschen Meisterschaft in München teil, die Boris Spasski gewann.

Werbung

Bei dieser Meisterschaft führte Pfleger Herzfrequenzmessungen durch, um die körperlichen Reaktionen der Spieler mit dem Partieverlauf zu vergleichen. Sigurjónsson zeigte sich dabei außergewöhnlich ausgeglichen. Westerinen hingegen trat im Leben wie am Brett unorthodox auf, suchte das Risiko und griff kompromisslos an – für Pfleger beinahe so gefährlich wie Michail Tal.

Prophylaxe und Versäumnis

Gegen Westerinen versuchte Pfleger, früh die Damen zu tauschen und trockene Endspiele anzustreben. In der vorgestellten Partie verzichtete Sigurjónsson offenbar auf diese Vorsichtsmaßnahme. Die Frage nach dem „Wie kam’s?“ bildet den offenen Schluss der Kolumne – und führt zurück zur Ausgangsstellung, in der nur eine zwingende Idee die drohende Katastrophe abwendet.

Hofnarr mit Kombination

In seiner Kolumne erinnert Helmut Pfleger an Reverend George Alcock MacDonnell (1830–1899), einen der stärksten englischen Meister des 19. Jahrhunderts – und zugleich Geistlichen mit Sinn für Bühne und Pointe.

MacDonnell verband Kanzel und Schachbrett. Seine Predigten erschienen als Buch, im Londoner Simpson’s Grand Divan Tavern glänzte er mit Humor und Tischreden. Zeitgenossen beschrieben ihn als schillernde Figur, beliebt im Kaffeehaus, stark am Brett, nie ganz streng mit der Wahrheit in seinen Anekdoten.

Schachlich gehörte er zur englischen Spitze und spielte gegen Größen wie Bird, Blackburne, Steinitz und Zukertort. 1876 gelang ihm im Divan eine besonders schöne Kombination gegen John Wisker – der Anlass für Pflegers Rätsel.

 

Ein Freund, ein Brett und eine Erinnerung

Quelle: ZEITmagazin – „Schachbretträtsel“, 4. März 2026, Helmut Pfleger

Das Schachbrett steht für ein Bild vom Leben: Menschen ziehen über die Felder, greifen an, werden geschlagen und verschwinden schließlich wieder vom Brett. Das schreibt ZEITmagazin. Der Gedanke stammt von dem persischen Dichter Omar Chajjam (circa 1048–1131), dessen Verse die Welt als Spielbrett beschreiben, auf dem das Schicksal die Figuren bewegt.

Für Helmut Pfleger verbindet sich dieses Bild mit einer persönlichen Erinnerung. Kurz vor der 34. Deutschen Ärzteschachmeisterschaft im April in Bad Homburg denkt er an einen Freund zurück, der das Turnierleben geprägt hat: Modjtaba Abtahi. Vor 25 Jahren starb der iranischstämmige Arzt, doch unter den Teilnehmern der Ärzteschachturniere bleibt er präsent. Der Kollege Norbert Knoblach erinnere sich an Abtahis „unerschöpfliche Fröhlichkeit“, die über den Turnieren lag „wie eine Sonne“.

Arzt, Erzähler, Schachliebhaber

Abtahi arbeitete als Chefarzt der Unfallchirurgie im Prosper-Hospital in Recklinghausen. Dort kennt man ihn bis heute. Neben seiner medizinischen Arbeit liebte er das Schachspiel und pflegte einen eigenen Tonfall, wenn er seine Partien kommentierte. Wenn er einen Gegner langsam unter Druck setzte, sagte er: „Das ist wie eine gute Anästhesie: dem Gegner so viel Sauerstoff geben, dass er gerade noch atmen kann!“

Er konnte in wenigen Zügen mehrere Figuren gewinnen und seine Umgebung verblüffen. Pfleger erinnert sich an Momente, in denen Abtahi „in 15 Zügen zweieinhalb Figuren erobern“ konnte. Die halbe Figur blieb ein Rätsel. Für Pfleger hatte das etwas von „persischer Magie“. Trotz seiner Genauigkeit als Mediziner blieb Abtahi ein Erzähler mit orientalischer Fantasie.

Zwischen zwei politischen Systemen

Pfleger lernte ihn während des Medizinstudiums in Erlangen kennen. Abtahi hatte den Iran verlassen. Als Führer einer oppositionellen Studentengruppe geriet er unter Druck des Schah-Regimes und sah keine sichere Zukunft im Land. Doch auch das spätere System unter Ruhollah Chomeini erschien ihm nicht als Alternative.

Unter Chomeini verbot der Staat das Schachspiel. Die Behörden begründeten das mit der sprachlichen Nähe zwischen „Schach“ und „Schah“, also dem König, und mit der Vorstellung, Spiele würden von der ernsthaften Gottessuche ablenken.

Kandidatenturnier in Zypern: Wer fordert Weltmeister Gukesh?

Quelle: ZEITmagazin – „Schachbretträtsel", veröffentlicht am 25. März 2026

Vom 28. März bis zum 18. April ermitteln die weltbesten Schachspieler in Zypern den Herausforderer von Weltmeister Gukesh. Das berichtet ZEITmagazin. Zeitgleich wird auf der Mittelmeerinsel auch das Kandidatinnenturnier der Frauen ausgetragen. Für Deutschland geht Matthias Blübaum (28) ins Rennen, dessen Chancen nach einem starken Auftritt beim Tata-Steel-Turnier deutlich gestiegen sind. Nur knapp verpasste Vincent Keymer (21), aktuell Nummer vier der Weltrangliste, die Qualifikation unter die acht Kandidaten.

Werbung

Blübaums Konkurrenten sind hochrangig: Die US-Amerikaner Hikaru Nakamura (38) und Fabiano Caruana (33) belegen hinter Magnus Carlsen die Weltranglistenplätze zwei und drei. Ebenfalls im Feld: der Niederländer Giri, der Inder Praggnanandhaa, der Chinese Wei Yi sowie der Usbeke Sindarov. Der Gesamtpreisfonds ist mit mindestens einer Million Euro dotiert.

Machtverhältnisse im Weltschach haben sich verschoben

Die jahrzehntelange Dominanz der Sowjetunion und später Russlands im Weltschach gehört der Vergangenheit an. Heute prägen vor allem die USA sowie die asiatischen Länder Indien und Usbekistan die Weltspitze. Bei den Frauen dominiert nahezu unangefochten China. Mit Andrej Jessipenko (24) ist dennoch ein russischer Spieler vertreten. Er unterzeichnete zwar einen offenen Brief von 44 Spitzenspielern, der den russischen Angriff auf die Ukraine verurteilte, nahm jedoch später ein zehnjähriges russisches Sponsoring an. Jessipenko qualifizierte sich beim World Cup in Indien mit einem bemerkenswerten Zug gegen den Usbeken Nodirbek Yakubboev für das Turnier.

Automatisch KI-generierter Beitrag

Schachrätsel verbindet Heilkunde und Königsspiel

Quelle: ZEITmagazin – „Schachbretträtsel", veröffentlicht am 31. März 2026

Schach gilt seit Jahrhunderten als Mittel gegen menschliche Leiden – von körperlichen Beschwerden bis zur seelischen Not. Das berichtet ZEITmagazin. Schachkolumnist Helmut Pfleger erinnert an historische Zeugnisse, die dem Spiel heilende Wirkung zuschreiben: So soll der Leibarzt des Kalifen Harun al-Raschid, Yuhanna ibn Masawaih, Schach auch Kranken empfohlen haben – mit nur wenigen Ausnahmen.

Auch Dichter und Herrscher rühmten das Spiel als Trost. Der spanische König Alfons X., genannt der Weise, schrieb 1283, Schach biete Zerstreuung, wenn Kummer und Schmerz zu übermannen drohten. Friedrich Schiller soll es als Trost im Sterben empfunden haben. Der Schweizer Dichter Gottfried Keller verarbeitete das Motiv in seinem Gedicht Trübes Wetter, in dem er Lebenslust und Todespein als zwei Kräfte beschreibt, die auf seinem Herzen Schach spielen.

Ärzteschachmeisterschaft in Bad Homburg

Vom 10. bis 12. April 2026 treffen sich Mediziner in Bad Homburg zur 34. Deutschen Ärzteschachmeisterschaft. Eigens für das Turnier komponierte der sogenannte „Hessen-Henner" ein „Äskulap-Problem": Eine weiße Schlange mit dem König als Kopf windet sich um einen schwarzen Stab – Weiß soll am Zug in drei Zügen mattsetzen.

Zugleich wird die Lösung des vorangegangenen Rätsels präsentiert: Nach dem Opferzug 1...Sc1!! war der weiße Angriff nicht mehr abzuwehren. Schwarz setzte mit einer Kombination über Dame und Turm den entscheidenden Mattangriff durch.

Automatisch KI-generierter Beitrag

Schachrätsel mit historischen Wurzeln aus Bamberg

Quelle: ZEITmagazin – „Schachbretträtsel", veröffentlicht am 15. April 2026

Der Schachclub 1868 Bamberg gehört zu den ältesten Schachvereinen Deutschlands. In den 1960er- und 1970er-Jahren wurde er dreimal Deutscher Mannschaftsmeister – mit einer Mannschaft ausschließlich aus Einheimischen und Amateuren. Das berichtet ZEITmagazin. Die Schachtradition der Stadt reicht jedoch noch weiter zurück: Bereits Ende des 13. Jahrhunderts war das Spiel in der fränkischen Bischofsstadt bekannt und verbreitet.

Der Gelehrte Hugo von Trimberg, der damals die Schule am Stift St. Gangolf in Bamberg leitete, erwähnte das Schachspiel in seinem Hauptwerk Der Renner, einer Moralschrift von fast 25.000 Versen. Während er andere Spiele wie Würfeln oder Kegelspiel scharf verurteilte, nahm er das Schach ausdrücklich aus und deutete es als Allegorie auf die göttliche Weltordnung: Könige, Königinnen, Grafen, Ritter, Richter und Bauern auf dem Brett spiegelten das Spiel Gottes mit den Menschen wider.

Preisaufgabe von 1876

Im Mittelpunkt der aktuellen Schachkolumne steht ein Drei­züger-Problem des Bamberger Chorrektors Franz Schrüfer, das beim Turnier zu Livorno im Jahr 1876 den ersten Preis gewann. Die Aufgabe lautet: Weiß zieht an und setzt Schwarz im dritten Zug matt.

Zugleich wird die Lösung des vorangegangenen Rätsels präsentiert. Weiß gewinnt darin mit dem Turmopfer 1.Txd8!, woraufhin Schwarz wegen einer unaufhaltsamen Zugfolge – einschließlich eines Doppelschecks und der Umwandlung eines Bauern in eine neue Dame – sofort aufgab.

Werbung

Automatisch KI-generierter Beitrag

Schach verbindet Welten – von Uganda bis Kenia

Quelle: ZEITmagazin – „Schachbretträtsel", veröffentlicht am 22. April 2026

Schach erlebt weltweit einen Aufschwung – auch in Ostafrika. Das berichtet ZEITmagazin. Als Beispiele dienen die Geschichte der ugandischen Schachspielerin Phiona Mutesi, die als Kind in einem Slum der Hauptstadt Kampala aufwuchs, sowie ein kenianisches Flüchtlingsteam, das sich für die Schacholympiade 2024 qualifizierte.

Mutesi verlor ihren Vater früh, konnte keine Schule besuchen und bettelte als Neunjährige auf der Straße, als sie dem amerikanischen Missionar und Schachlehrer Robert Katende begegnete. Er versorgte Kinder im Slum mit warmen Mahlzeiten und brachte ihnen Schach bei. Mutesi lief täglich sechseinhalb Kilometer zu seiner Kirche, entwickelte ihr Talent und nahm schließlich an fünf Schacholympiaden für Uganda teil. Ihr Werdegang wurde in dem Film Queen von Katwe verfilmt.

Schach als Weg aus der Armut

Im kenianischen Flüchtlingslager Kakuma wurden Schachspiele verteilt; ein dort entstandenes Team qualifizierte sich für die Olympiade. Bei der kenianischen Meisterschaft Ende Dezember erhielten die beiden Sieger je ein neues Auto. Bei den Männern gewann der erst 13-jährige Jadon Simiyu.

Die wachsende Popularität des Schachspiels spiegelt sich auch in Filmproduktionen wider. Neben der Serie Das Damengambit läuft derzeit der Dokumentarfilm Queen of Chess bei Netflix, der das Leben der ungarischen Großmeisterin Judit Polgár nachzeichnet – der besten Schachspielerin der Geschichte.

Automatisch KI-generierter Beitrag

Schachsieg gegen Weltklasse-Spieler Hübner

Quelle: ZEIT Magazin – „Schachbretträtsel", veröffentlicht am 20. Mai 2026

Im Dezember 1976 gelang dem Heidelberger Studenten Peter Mack am Spitzenbrett seines Schachklubs ein bemerkenswerter Sieg gegen den Weltklassespieler Robert Hübner beim Bundesligakampf gegen Köln-Porz. Das berichtet ZEIT Magazin.

Der Anlass für die Erinnerung an die Partie ist ein Hinweis des Mathematikers und langjährigen ZEIT-Abonnenten Hans-Hendrik Ewert, der damals Kommilitone von Mack in Heidelberg war. Wenige Tage vor dem Spiel hatte sich Mack dessen roten Pullover geliehen – und trug ihn beim Wettkampf in Köln.

Ein Rätsel aus der Vergangenheit

Nach 18 Zügen hatte Mack als Weißer eine Stellung erreicht, in der er ein Remis durch Zugwiederholung hätte anstreben können. Er entschied sich dagegen und erzielte nach eigenem Bekunden den bedeutsamsten Sieg seiner Schachkarriere. Welcher Zug dabei zur Gewinnstellung führte, ist die Frage, die das aktuelle Schachbretträtsel stellt.

Ewert erinnert sich: Mack erschien am darauffolgenden Montag überglücklich in der Vorlesung und bat darum, den roten Pullover für immer behalten zu dürfen.

Automatisch KI-generierter Beitrag

Keymer siegt beim Schachfestival in Karlsruhe

Quelle: Zeit Magazin – „Schach: Schachbretträtsel", veröffentlicht am 10. Juni 2026

Über die Osterfeiertage verwandelte sich Karlsruhe in ein internationales Schachzentrum. Das berichtet Zeit Magazin. Beim Grenke-Schachfestival trafen 3.658 Teilnehmer aus 56 Ländern in der Schwarzwaldhalle aufeinander – an 1.829 Brettern gleichzeitig.

Besonderes Augenmerk galt dem deutschen Nachwuchsstar Vincent Keymer (21), der inzwischen zur absoluten Weltspitze zählt. Bereits mit 13 Jahren hatte er in Karlsruhe seinen ersten großen Erfolg gefeiert. Auch diesmal gelang ihm ein bemerkenswertes Ergebnis: Im sogenannten Freestyle-Turnier – auch bekannt als Schach 960, bei dem die Ausgangsstellung der Figuren ausgelost wird – siegte er vor Weltranglistenerster Magnus Carlsen, der den dritten Platz belegte.

Qualifikation für die Freestyle-WM

Mit dem Turniersieg sicherte sich Keymer zugleich die Qualifikation für die Freestyle-Weltmeisterschaft. Das Preisgeld beläuft sich auf 60.000 Euro. Auf dem Weg zum Titel traf er unter anderem auf den amerikanischen Spieler Hans Niemann, dessen öffentliche Auseinandersetzung mit Carlsen durch eine Netflix-Dokumentation bekannt wurde.

Hauptorganisator Sven Noppes zeigte sich begeistert vom Verlauf des Turniers. Carlsen nimmt seit 2016 jedes Jahr am Festival teil.

Automatisch KI-generierter Beitrag

VorherigeSeite 3 von 3

Werbung