Forum
Hans Niemann
Zitat von Conrad Schormann am 6. August 2026, 18:17 UhrSchachstar Niemann kritisiert Ritz-Carlton in Thailand
Quelle: Rook Review – „'I'm in a Thai hotel, and the prices are like in Monaco... I definitely wouldn't stay here again!' — Niemann criticizes his Thailand vacation", veröffentlicht am 6. August 2026
Der US-amerikanische Schachgroßmeister Hans Moke Niemann hat in einem YouTube-Video seinen Aufenthalt im Ritz-Carlton auf der thailändischen Insel Koh Samui scharf kritisiert. Das berichtet Rook Review. Niemann bemängelt vor allem die Preise, den Zustand der Zimmer sowie Probleme mit der Klimaanlage.
Der durchschnittliche Übernachtungspreis habe zwischen 550 und 600 US-Dollar pro Nacht gelegen – für ein Ferienresort in Thailand nach Niemanns Einschätzung deutlich zu hoch. Die Zimmer seien teilweise unrenoviert gewesen, und in einem Raum hätten Maler bei der Ankunft noch gearbeitet. Zudem sei die Klimaanlage wiederholt ausgefallen, sodass er einmal nachts um 3 Uhr schweißgebadet aufgewacht sei.
https://youtu.be/wTSZL2mbC8A
Restaurantpreise auf Monaco-Niveau
Auch die Gastronomie des Hotels stand in der Kritik. Ein Abendessen für zwei Personen im Hauptrestaurant habe mindestens 250 US-Dollar gekostet, ein Ribeye-Steak rund 100 US-Dollar – zuzüglich zehn Prozent Mehrwertsteuer und zehn Prozent Servicegebühr. Niemann verglich die Preise mit denen in Monaco und einigen der teuersten Restaurants weltweit und erklärte, er werde das Hotel nicht erneut besuchen.
Niemann befindet sich derzeit in einer Urlaubspause vor der 46. Schacholympiade, die vom 15. bis 28. September 2026 in Samarkand, Usbekistan, stattfindet. Dort wird er für die US-amerikanische Mannschaft antreten, gemeinsam mit Fabiano Caruana, Wesley So, Levon Aronian und Awonder Liang.
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Schachstar Niemann kritisiert Ritz-Carlton in Thailand
Quelle: Rook Review – „'I'm in a Thai hotel, and the prices are like in Monaco... I definitely wouldn't stay here again!' — Niemann criticizes his Thailand vacation", veröffentlicht am 6. August 2026
Der US-amerikanische Schachgroßmeister Hans Moke Niemann hat in einem YouTube-Video seinen Aufenthalt im Ritz-Carlton auf der thailändischen Insel Koh Samui scharf kritisiert. Das berichtet Rook Review. Niemann bemängelt vor allem die Preise, den Zustand der Zimmer sowie Probleme mit der Klimaanlage.
Der durchschnittliche Übernachtungspreis habe zwischen 550 und 600 US-Dollar pro Nacht gelegen – für ein Ferienresort in Thailand nach Niemanns Einschätzung deutlich zu hoch. Die Zimmer seien teilweise unrenoviert gewesen, und in einem Raum hätten Maler bei der Ankunft noch gearbeitet. Zudem sei die Klimaanlage wiederholt ausgefallen, sodass er einmal nachts um 3 Uhr schweißgebadet aufgewacht sei.
Restaurantpreise auf Monaco-Niveau
Auch die Gastronomie des Hotels stand in der Kritik. Ein Abendessen für zwei Personen im Hauptrestaurant habe mindestens 250 US-Dollar gekostet, ein Ribeye-Steak rund 100 US-Dollar – zuzüglich zehn Prozent Mehrwertsteuer und zehn Prozent Servicegebühr. Niemann verglich die Preise mit denen in Monaco und einigen der teuersten Restaurants weltweit und erklärte, er werde das Hotel nicht erneut besuchen.
Niemann befindet sich derzeit in einer Urlaubspause vor der 46. Schacholympiade, die vom 15. bis 28. September 2026 in Samarkand, Usbekistan, stattfindet. Dort wird er für die US-amerikanische Mannschaft antreten, gemeinsam mit Fabiano Caruana, Wesley So, Levon Aronian und Awonder Liang.
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Zitat von Conrad Schormann am 18. September 2026, 9:01 UhrNiemann will 30 Jahre für Team USA spielen
Quelle: Rook Review – „I have to stay in good physical health so I can play at least for another 30 years on the Olympiad team" — Hans Moke Niemann, 17. September 2026
Hans Moke Niemann hält seine erste Olympiade für einen verspäteten Start. Wesley So sei mit 12 dabei gewesen, Levon Aronian mit 13, er selbst fühle sich „a bit late to the party". Das kommentiert Rook Review. Als Patriot sei die Vertretung seines Landes eine Ehre; er wolle fit bleiben, „so I can play at least for another 30 years on the team". Abends sollen Paddle-Partien die Stimmung lockern. Die Olympiade läuft vom 16. bis 27. September in Samarkand.
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Niemann will 30 Jahre für Team USA spielen
Quelle: Rook Review – „I have to stay in good physical health so I can play at least for another 30 years on the Olympiad team" — Hans Moke Niemann, 17. September 2026
Hans Moke Niemann hält seine erste Olympiade für einen verspäteten Start. Wesley So sei mit 12 dabei gewesen, Levon Aronian mit 13, er selbst fühle sich „a bit late to the party". Das kommentiert Rook Review. Als Patriot sei die Vertretung seines Landes eine Ehre; er wolle fit bleiben, „so I can play at least for another 30 years on the team". Abends sollen Paddle-Partien die Stimmung lockern. Die Olympiade läuft vom 16. bis 27. September in Samarkand.
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Zitat von Conrad Schormann am 12. Oktober 2026, 20:47 UhrHans Niemann: Wer Weltmeister werden will, darf nicht zur Schule gehen
Quelle: Saint Louis Chess Club – „If Only My Chess..." Hans Niemann UNCUT, 12. Oktober 2026
Schule ist für angehende Schachprofis aus amerikanischer Sicht ein handfester Nachteil, sagte Hans Niemann im Gespräch mit Maurice Ashley. Wer wirklich an die Spitze wolle, müsse alles auf eine Karte setzen, oder gar nichts, so Niemann. Spieler aus Usbekistan oder Indien hätten durch staatliche Förderung und fehlende schulische Ablenkung einen klaren Vorteil gegenüber amerikanischen Talenten.
Seinen eigenen Aufstieg im Alter von 18 Jahren bezeichnet er rückblickend als eine Art Wunder, gerade weil er ungewöhnlich spät gekommen sei. Jüngeren Talenten wie Andy Woodward rät er offen, die Schule aufzugeben und ganz auf das Schach zu setzen, auch wenn er selbst kein gutes Vorbild dafür sei.
https://youtu.be/fm0iJYM-lEA
Erholung nach Usbekistan, Blick auf die eigene Generation
Niemann berichtet, er habe sich von einer Erkrankung nach der Rückreise aus Usbekistan noch nicht vollständig erholt und deshalb die erste Turnierpartie unkonzentriert verloren. Trotz eines Fehlstarts mit einem Punkt aus drei Partien sieht er sich weiter im Rennen um den Turniersieg. Zur eigenen Generation, mit Spielern wie Gukesh und Javokhir Sindarov, sagt er, sie zähle zu den stärksten, die es im Schach je gegeben habe, auch wenn sie noch nicht so dominiere wie zuvor Maxime, Nepomniachtchi oder Duda.
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Hans Niemann: Wer Weltmeister werden will, darf nicht zur Schule gehen
Quelle: Saint Louis Chess Club – „If Only My Chess..." Hans Niemann UNCUT, 12. Oktober 2026
Schule ist für angehende Schachprofis aus amerikanischer Sicht ein handfester Nachteil, sagte Hans Niemann im Gespräch mit Maurice Ashley. Wer wirklich an die Spitze wolle, müsse alles auf eine Karte setzen, oder gar nichts, so Niemann. Spieler aus Usbekistan oder Indien hätten durch staatliche Förderung und fehlende schulische Ablenkung einen klaren Vorteil gegenüber amerikanischen Talenten.
Seinen eigenen Aufstieg im Alter von 18 Jahren bezeichnet er rückblickend als eine Art Wunder, gerade weil er ungewöhnlich spät gekommen sei. Jüngeren Talenten wie Andy Woodward rät er offen, die Schule aufzugeben und ganz auf das Schach zu setzen, auch wenn er selbst kein gutes Vorbild dafür sei.
Erholung nach Usbekistan, Blick auf die eigene Generation
Niemann berichtet, er habe sich von einer Erkrankung nach der Rückreise aus Usbekistan noch nicht vollständig erholt und deshalb die erste Turnierpartie unkonzentriert verloren. Trotz eines Fehlstarts mit einem Punkt aus drei Partien sieht er sich weiter im Rennen um den Turniersieg. Zur eigenen Generation, mit Spielern wie Gukesh und Javokhir Sindarov, sagt er, sie zähle zu den stärksten, die es im Schach je gegeben habe, auch wenn sie noch nicht so dominiere wie zuvor Maxime, Nepomniachtchi oder Duda.
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