Vincent Keymer
Zitat von Conrad Schormann am 10. November 2025, 10:08 UhrVincent Keymer spricht nach seinem Einzug in Runde vier des World Cups über seine starke Partie mit Schwarz, seine Rückkehr auf Platz vier der Weltrangliste (die er im Turnierverlauf aber ausblendet) und die Bedeutung von Teamgeist unter den deutschen Spielern. Er lobt Frederik Svane und Alexander Donchenko für ihre Leistungen, hofft auf weitere Erfolge des Teams und freut sich über die gute Atmosphäre. Auf ein mögliches Duell mit Peter Leko blickt er mit Respekt und Sympathie. Über den Touch-Move-Vorfall urteilt er sachlich und sportlich. Seine Devise: Weiterkommen zählt – nicht die Zahl.
https://youtu.be/gC4hgQ3OLSU
Vincent Keymer spricht nach seinem Einzug in Runde vier des World Cups über seine starke Partie mit Schwarz, seine Rückkehr auf Platz vier der Weltrangliste (die er im Turnierverlauf aber ausblendet) und die Bedeutung von Teamgeist unter den deutschen Spielern. Er lobt Frederik Svane und Alexander Donchenko für ihre Leistungen, hofft auf weitere Erfolge des Teams und freut sich über die gute Atmosphäre. Auf ein mögliches Duell mit Peter Leko blickt er mit Respekt und Sympathie. Über den Touch-Move-Vorfall urteilt er sachlich und sportlich. Seine Devise: Weiterkommen zählt – nicht die Zahl.
Zitat von Conrad Schormann am 10. November 2025, 16:59 UhrKeymer weiter souverän – Svane schockt Gukesh
Quelle: FAZ, Stefan Löffler, 10.11.2025 (für Abonnenten)
Vincent Keymer steht nach einem Sieg gegen Pranesh Munirethinam in Runde vier des Weltpokals von Goa. Dank früherer Reisen nach Indien fühlt er sich vor Ort gut zurecht – auch das Publikum ist ihm wohlgesonnen. Nun wartet mit Andrej Jessipenko ein gefährlicher Gegner.
Für Aufsehen sorgte Frederik Svane, der Weltmeister Gukesh rauswarf – ein überraschender Patzer im Turmendspiel hatte dem Lübecker das Blatt gewendet. Auch Alexander Donchenko setzte sich gegen Anish Giri durch und trifft nun auf Matthias Blübaum. Damit stehen vier Deutsche unter den letzten 32 – nur Indien hat mehr Spieler im Feld.
Jan Nepomnjaschtschi schied früh gegen Diptayan Ghosh aus und reiste wutentbrannt ab, wetterte gegen Unterkunft und Organisation. Rasmus Svane hingegen widersprach: Das Hotel sei völlig in Ordnung, kleinere Umstände wie kaum mögliche Spaziergänge am Abend seien kein echtes Problem.
Keymer weiter souverän – Svane schockt Gukesh
Quelle: FAZ, Stefan Löffler, 10.11.2025 (für Abonnenten)
Vincent Keymer steht nach einem Sieg gegen Pranesh Munirethinam in Runde vier des Weltpokals von Goa. Dank früherer Reisen nach Indien fühlt er sich vor Ort gut zurecht – auch das Publikum ist ihm wohlgesonnen. Nun wartet mit Andrej Jessipenko ein gefährlicher Gegner.
Für Aufsehen sorgte Frederik Svane, der Weltmeister Gukesh rauswarf – ein überraschender Patzer im Turmendspiel hatte dem Lübecker das Blatt gewendet. Auch Alexander Donchenko setzte sich gegen Anish Giri durch und trifft nun auf Matthias Blübaum. Damit stehen vier Deutsche unter den letzten 32 – nur Indien hat mehr Spieler im Feld.
Jan Nepomnjaschtschi schied früh gegen Diptayan Ghosh aus und reiste wutentbrannt ab, wetterte gegen Unterkunft und Organisation. Rasmus Svane hingegen widersprach: Das Hotel sei völlig in Ordnung, kleinere Umstände wie kaum mögliche Spaziergänge am Abend seien kein echtes Problem.
Zitat von Conrad Schormann am 20. Dezember 2025, 22:06 UhrVincent Keymer über verpasste Chancen, Freestyle und seinen Weg an die Spitze
Quelle: Hindustan Times – „Disappointed: Vincent Keymer rues missing out on Candidates spot, opens up on working with D Gukesh“, Neelav Chakravarti, 20. Dezember 2025Vincent Keymer blickt im Interview offen auf ein Jahr voller Gegensätze zurück. Sportlich zählt 2025 zu seinen stärksten Jahren: Turniersiege, Platz vier der Weltrangliste, Erfolge im Freestyle-Schach. Zugleich verpasste er knapp die Qualifikation für das Kandidatenturnier – und damit vorerst den direkten Weg Richtung Weltmeisterschaft.
Besonders schmerzt ihn der Grand Swiss, wo er nach eigener Einschätzung beste Chancen liegen ließ. Gegen Matthias Blübaum habe er eine Gewinnstellung vergeben, später gegen Arjun Erigaisi weitere Möglichkeiten. Ein einziger verwerteter Moment hätte gereicht. Enttäuschung ja, Resignation nein. Keymer betont, wie zufrieden er insgesamt mit seinem Jahr ist – und dass der Kampf um einen Kandidatenplatz immer extrem hart war.
Ausführlich spricht er über seine Rolle als Sekundant von D Gukesh beim WM-Match. Die Arbeit sei intensiv gewesen, teils aus der Distanz, aber erfolgreich. Der Titelgewinn habe alles aufgewogen. Unterschiede zu anderen WM-Teams könne er kaum bewerten, klar sei nur: Auf diesem Niveau versucht jede Seite, maximale Stärke zu bündeln.
Zum Freestyle Chess sagt Keymer nüchtern: Er bereite sich bewusst nicht vor. Keine Eröffnungen, kein Theorieballast. Entscheidend seien Frische, Energie und reines Schachverständnis. Freestyle sehe er nicht als Gegensatz zum klassischen Schach, sondern als sinnvolle Ergänzung. Auch 2026 wolle er beide Welten spielen, sofern Termine und Einladungen passen.
Die Global Chess League beschreibt er als gut organisiert, sportlich anspruchsvoll und attraktiv – solange der Kalender es zulässt. Überhaupt hängt für ihn vieles am Zeitmanagement, nicht an Formaten.
Keymers Weg ins Schach begann früh, ohne familiären Hintergrund. Ein zufällig entdecktes Brett, ein lokaler Verein, dann der entscheidende Schritt: die langfristige Zusammenarbeit mit Trainer Peter, der ihn nicht nur schachlich, sondern strukturell prägte – Planung, Turnierauswahl, Profialltag.
Zum Vergleich Indien – Deutschland findet Keymer klare Worte. In Indien sei Schach gesellschaftlich größer, besser gefördert, stärker verankert. In Deutschland gehe es voran, doch die Unterschiede seien noch deutlich.
Sein Fazit bleibt ruhig und konsequent: Weltmeister wird man nicht durch einen verpassten Kandidatenplatz – sondern durch kontinuierliche Arbeit. Alles andere entzieht sich der Kontrolle.
Vincent Keymer über verpasste Chancen, Freestyle und seinen Weg an die Spitze
Quelle: Hindustan Times – „Disappointed: Vincent Keymer rues missing out on Candidates spot, opens up on working with D Gukesh“, Neelav Chakravarti, 20. Dezember 2025
Vincent Keymer blickt im Interview offen auf ein Jahr voller Gegensätze zurück. Sportlich zählt 2025 zu seinen stärksten Jahren: Turniersiege, Platz vier der Weltrangliste, Erfolge im Freestyle-Schach. Zugleich verpasste er knapp die Qualifikation für das Kandidatenturnier – und damit vorerst den direkten Weg Richtung Weltmeisterschaft.
Besonders schmerzt ihn der Grand Swiss, wo er nach eigener Einschätzung beste Chancen liegen ließ. Gegen Matthias Blübaum habe er eine Gewinnstellung vergeben, später gegen Arjun Erigaisi weitere Möglichkeiten. Ein einziger verwerteter Moment hätte gereicht. Enttäuschung ja, Resignation nein. Keymer betont, wie zufrieden er insgesamt mit seinem Jahr ist – und dass der Kampf um einen Kandidatenplatz immer extrem hart war.
Ausführlich spricht er über seine Rolle als Sekundant von D Gukesh beim WM-Match. Die Arbeit sei intensiv gewesen, teils aus der Distanz, aber erfolgreich. Der Titelgewinn habe alles aufgewogen. Unterschiede zu anderen WM-Teams könne er kaum bewerten, klar sei nur: Auf diesem Niveau versucht jede Seite, maximale Stärke zu bündeln.
Zum Freestyle Chess sagt Keymer nüchtern: Er bereite sich bewusst nicht vor. Keine Eröffnungen, kein Theorieballast. Entscheidend seien Frische, Energie und reines Schachverständnis. Freestyle sehe er nicht als Gegensatz zum klassischen Schach, sondern als sinnvolle Ergänzung. Auch 2026 wolle er beide Welten spielen, sofern Termine und Einladungen passen.
Die Global Chess League beschreibt er als gut organisiert, sportlich anspruchsvoll und attraktiv – solange der Kalender es zulässt. Überhaupt hängt für ihn vieles am Zeitmanagement, nicht an Formaten.
Keymers Weg ins Schach begann früh, ohne familiären Hintergrund. Ein zufällig entdecktes Brett, ein lokaler Verein, dann der entscheidende Schritt: die langfristige Zusammenarbeit mit Trainer Peter, der ihn nicht nur schachlich, sondern strukturell prägte – Planung, Turnierauswahl, Profialltag.
Zum Vergleich Indien – Deutschland findet Keymer klare Worte. In Indien sei Schach gesellschaftlich größer, besser gefördert, stärker verankert. In Deutschland gehe es voran, doch die Unterschiede seien noch deutlich.
Sein Fazit bleibt ruhig und konsequent: Weltmeister wird man nicht durch einen verpassten Kandidatenplatz – sondern durch kontinuierliche Arbeit. Alles andere entzieht sich der Kontrolle.
Zitat von Conrad Schormann am 7. Februar 2026, 12:33 UhrNoch zählt es nicht für die WM-Quali 2027, trotzdem schön: Vincent Keymer gewinnt den Freestyle Friday.
https://twitter.com/VincentKeymer04/status/2019834632272036179
Noch zählt es nicht für die WM-Quali 2027, trotzdem schön: Vincent Keymer gewinnt den Freestyle Friday.
Prep for Weissenhaus😃#FreestyleChess pic.twitter.com/QxDlEbrSYi
— Vincent Keymer (@VincentKeymer04) February 6, 2026
