Gerd Schönfeld gestorben
Zitat von Conrad Schormann am 14. Dezember 2021, 8:56 UhrGerd Schönfeld, geboren 1948 in Berlin-Wedding, wuchs in Prenzlauer Berg auf, absolvierte eine Baumschullehre, besuchte die Kirchenmusikschule, betrieb Champignonzucht, war Hilfsschlosser, Grabpfleger, Autor, Musiker am Theater Anklam und arbeitete am DT Berlin (Requisite). Der von Kindheit auf passionierte Schachspieler wurde 2008 Berliner Seniorenmeister. Sein Geld verdiente er hauptsächlich als Friedhofsmusiker.
Jetzt ist Geld Schönfeld gestorben - Corona. Der Tagesspiegel widmet ihm einen feinen Nachruf:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/nachruf-auf-gerd-schoenfeld-ohne-applaus/27857792.html
»Hier haben wir mit einem Text zu tun, der mit seiner stringenten Lockerheit und seiner transparenten Dichte, seinem ernsthaften Humor und seiner komischen Ernsthaftigkeit, vor allem mit seinem trockenen, typisch Berliner Witz den Geist dieser Zeit vor dem Mauerbau (nicht das, was wir heute den Zeitgeist nennen) beschwört und eindrucksvoll ausdrückt – der mit seiner inneren Dynamik die gesellschaftliche Unruhe und Zerbrechlichkeit dieser Zeit, die gefährdete Balance zwischen Ost und West erfahrbar macht«, heißt es im Nachwort von "Schackelstern".
Gerd Schönfeld, geboren 1948 in Berlin-Wedding, wuchs in Prenzlauer Berg auf, absolvierte eine Baumschullehre, besuchte die Kirchenmusikschule, betrieb Champignonzucht, war Hilfsschlosser, Grabpfleger, Autor, Musiker am Theater Anklam und arbeitete am DT Berlin (Requisite). Der von Kindheit auf passionierte Schachspieler wurde 2008 Berliner Seniorenmeister. Sein Geld verdiente er hauptsächlich als Friedhofsmusiker.
Jetzt ist Geld Schönfeld gestorben - Corona. Der Tagesspiegel widmet ihm einen feinen Nachruf:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/nachruf-auf-gerd-schoenfeld-ohne-applaus/27857792.html
![]()
»Hier haben wir mit einem Text zu tun, der mit seiner stringenten Lockerheit und seiner transparenten Dichte, seinem ernsthaften Humor und seiner komischen Ernsthaftigkeit, vor allem mit seinem trockenen, typisch Berliner Witz den Geist dieser Zeit vor dem Mauerbau (nicht das, was wir heute den Zeitgeist nennen) beschwört und eindrucksvoll ausdrückt – der mit seiner inneren Dynamik die gesellschaftliche Unruhe und Zerbrechlichkeit dieser Zeit, die gefährdete Balance zwischen Ost und West erfahrbar macht«, heißt es im Nachwort von "Schackelstern".