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Friedmar Schirm (1961-2025)

Friedmar Schirm im Alter von 64 Jahren gestorben

Der niedersächsische Schachsport trauert um Friedmar Schirm. Der langjährige Trainer und Spieler ist vor wenigen Tagen im Alter von 64 Jahren zu Hause gestorben. Schirm widmete fünf Jahrzehnte seines Lebens dem Schach, insbesondere der Förderung von Kindern und Jugendlichen. Er arbeitete hauptberuflich als Trainer und engagierte sich ehrenamtlich in zahlreichen Funktionen.

Der Niedersächsische Schachverband würdigt ihn in seinem Nachruf als unermüdlichen Kämpfer, dessen Partievorbereitungen bundesweit gefürchtet waren und der mehrere spätere Bundesligaspieler ausgebildet hat. Schirm brachte in unzähligen Schul-AGs und Vereinsgruppen tausenden jungen Menschen das Schachspielen bei und galt als geschätzter Berater in organisatorischen Fragen.

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Der Hannoversche SK Lister Turm erinnert an einen leidenschaftlichen Ausbilder, Mannschaftsspieler und Freund, der Talente förderte und das Kinder- und Jugendtraining im Verein entscheidend prägte. Viele verbinden mit ihm persönliche Anekdoten – vom legendären Ü-Ei als Belohnung für eine besonders gelungene Partie bis zu gemeinsamen Planungen für Jugendmannschaften.

Friedmar Schirm begann seine Spielerkarriere in den 1970er-Jahren beim SK Anderten, spielte unter anderem für den Hannoverschen SK, Werder Bremen und zuletzt den SK Lehrte. Seine höchste Elo-Zahl lag bei 2340, Turmendspiele waren seine besondere Leidenschaft. Neben dem Spitzenschach blieb ihm die Arbeit mit dem Nachwuchs stets ein zentrales Anliegen.

Mit Friedmar Schirm verliert die niedersächsische Schachszene einen Menschen, der sein Leben ganz dem Spiel auf 64 Feldern gewidmet hat – und dessen Einfluss weit darüber hinaus spürbar bleiben wird.

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