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Frauenbundesliga 2025/26

Die Frauen-Bundesliga 2025/26 ist mit elf Runden als klassisches Rundenturnier über sechs Wochenenden angesetzt. Gespielt wird an sechs Brettern pro Mannschaft, die Bedenkzeit beträgt 100 Minuten für 40 Züge plus 50 Minuten bis zum Partieende sowie ein 30-Sekunden-Inkrement ab dem ersten Zug. Die Saison begann am 20. September und endet am 19. April 2026, Austragungsorte sind verschiedene Städte in ganz Deutschland.

Livepartien, Ergebnisse, Tabelle

 

Frauenbundesliga startet mit Dreikampf an der Spitze

Quelle: schachkicker.de – „Saisonstart in der Frauenbundesliga: Gibt es wieder einen Dreikampf um den Titel?“, Thomas Marschner

Zum Auftakt der Saison 2025/26 in der Frauenbundesliga rechnet Thomas Marschner erneut mit einem Titelrennen zwischen der OSG Baden-Baden, dem SC Bad Königshofen und dem SK Schwäbisch Hall. Für die drei Aufsteiger Freiburg, Chemnitz und Kreuzberg dürfte es dagegen vor allem um den Klassenerhalt gehen.

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In Bad Königshofen hat der Meister zum Start Heimrecht gegen Chemnitz und Kreuzberg, während Rodewisch mit dem Abgang von Stavroula Tsolakidou zu kämpfen hat. In Norderstedt treffen Harksheide und Hamburg auf Baden-Baden und Freiburg – beide Nordteams gelten als gefährliche Gegner, die schon Favoriten Punkte abnahmen. In Deizisau spielt Schwäbisch Hall gegen Solingen und Hemer; die Hallerinnen streben zwei Siege an, müssen aber nach knappen Begegnungen der Vorsaison gewarnt sein.

Ein Unsicherheitsfaktor ist laut Marschner die Verfügbarkeit internationaler Spielerinnen, da parallel andere Ligen wie in Serbien und Rumänien laufen.

Saisonstart in der Frauenbundesliga: Gibt es wieder einen Dreikampf um den Titel?

Saisonauftakt in der Frauenbundesliga: Favoriten siegen, Kreuzberg überrascht

Quelle: Deutscher Schachbund – „Ein Bundesliga-Traum(a) – aber Kreuzberg fährt die Krallen aus“, SC Kreuzberg, 22. September 2025

Die neue Saison der Frauenbundesliga begann am Wochenende ohne große Überraschungen an der Tabellenspitze. Die Top-Favoriten SC Bad Königshofen, OSG Baden-Baden und SK Schwäbisch Hall gewannen jeweils souverän beide Begegnungen und setzten sich direkt an die Spitze.

Für den sportlichen Paukenschlag sorgte jedoch Aufsteiger SC Kreuzberg, der am Sonntag die Rodewischer Schachmiezen mit 3,5:2,5 bezwang – trotz deutlicher Elo-Unterlegenheit. Neuzugang Sonja Bluhm gewann am Spitzenbrett gegen Fiona Sieber, und auch an den weiteren Brettern punktete Kreuzberg stark. Mannschaftsführerin Brigitte Große-Honebrink sprach von einem „vollauf verdienten Sieg“, während Berlins Verbandspräsident Paul Meyer-Dunker begeistert den „tollen Geist in dieser Mannschaft“ hervorhob.

Die übrigen Neulinge mussten dagegen Lehrgeld zahlen: Chemnitz, Freiburg-Zähringen und SV Hemer stehen noch ohne Punkte am Tabellenende. Chemnitz erwischte es besonders hart mit zwei 0:6-Niederlagen, nahm es aber mit Humor und berichtete von einem „Bundesliga-Traum(a)“.

Im Verfolgerfeld positionierten sich die SF Deizisau, die drei Zähler holten und auf eine Rückkehr in die obere Tabellenhälfte hoffen. Teamchef Sven Noppes setzt dabei auch auf Hanna Marie Klek, die seit drei Jahren keine Runde verpasst hat.

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Abstiegskrimi in der Frauen-Schach-Bundesliga

Quelle: Deutscher Schachbund – „Drei aus sechs - und das Liga-Orakel: So spannend war der Abstiegskrimi in der Frauen-Bundesliga noch nie.", veröffentlicht am 17. April 2026

In der Frauen-Schach-Bundesliga spitzt sich der Abstiegskampf vor der zentralen Endrunde im bayerischen Bad Königshofen dramatisch zu. Das berichtet der Deutsche Schachbund. Sechs Mannschaften mit maximal sechs Mannschaftspunkten kämpfen um den Klassenerhalt – drei von ihnen müssen am Ende in die Zweitklassigkeit absteigen. Gespielt wird am Freitag, Samstag und Sonntag.

Während der SK Schwäbisch Hall die Deutsche Meisterschaft mit einem uneinholbaren Vorsprung vor der OSG Baden-Baden so gut wie sicher hat, tobt im Tabellenkeller ein enger Kampf. Besonderheit dieser Saison: Die vier derzeit abstiegsbedrohten Teams – SG Solingen, Chemnitzer SC Aufbau 95, SV Hemer 1932 und SC Kreuzberg – spielen in der Endrunde noch alle gegeneinander. Dadurch bleiben zwölf Mannschaftspunkte unter direkten Konkurrentinnen zu vergeben. Auch die scheinbar sicheren Teams TuRa Harksheide und SK Freiburg-Zähringen 1887 könnten noch in den Abstiegsstrudel geraten.

Hoffnung bis zum letzten Spieltag

Großmeister Raj Tischbierek, Trainer des Tabellenvorletzten SC Kreuzberg, betonte, dass an guten Tagen gegen jeden Gegner etwas möglich sei. Ähnlich kämpferisch gibt sich Dr. Elena Trunz vom SV Hemer, der trotz nur zwei Mannschaftspunkten noch drei direkte Duelle gegen Abstiegskonkurrentinnen vor sich hat. Der Chemnitzer SC Aufbau 95, der als Aufsteiger gilt und vier Punkte auf dem Konto hat, reist nach Aussage von Mannschaftsführerin Dr. Anne Czäczine „entspannt und voller Vorfreude" nach Bad Königshofen – und sieht das Erreichen der Endrunde bereits als erfülltes Saisonziel.

Nationalspielerin Lara Schulze von TuRa Harksheide zeigte sich trotz eines schwierigen Restprogramms optimistisch. Mannschaftsführerin Sarah Hund vom Aufsteiger SK Freiburg-Zähringen verwies auf ein sogenanntes „Liga-Orakel", das dem Club noch gute Chancen auf den Klassenerhalt bescheinigt. Die Partien beginnen am Freitag um 15 Uhr, am Samstag um 14 Uhr und am Sonntag um 9 Uhr.

Automatisch KI-generierter Beitrag

Pähtz-Comeback und Abstiegsdrama bei Frauen-Bundesliga

Quelle: Deutscher Schachbund – „Frauen-Bundesliga: Flugchaos, der erste Absteiger. Und Elisabeth Pähtz ist wieder da.", veröffentlicht am 18. April 2026

Bei der zentralen Endrunde der Frauen-Bundesliga in Bad Königshofen sorgen ein Lufthansa-Streik, ein feststehender Absteiger und die Rückkehr einer Ausnahmeathletin für Gesprächsstoff. Das berichtet Deutscher Schachbund. Elisabeth Pähtz, die am 22. März Mutter von Tochter Lavinia Melina Giannandrea geworden war, trat wenige Wochen nach der Geburt für die OSG Baden-Baden an und holte in den ersten beiden Runden zwei Punkte. Turnierleiter Klaus Deventer beschrieb die Veranstaltung als „sehr schöne" und vor allem „familiäre" Veranstaltung.

Der SK Schwäbisch Hall steht nach Siegen gegen die SF Deizisau (5:1) und TuRa Harksheide (4,5:1,5) unmittelbar vor dem vierten deutschen Meistertitel. Bei zwei Mannschaftspunkten und drei Brettpunkten Vorsprung auf Baden-Baden bezeichnete Mannschaftsführer Thilo Gubler verbliebene Titelchancen seines Teams selbst als unwahrscheinlich. Der SC Kreuzberg hingegen steht nach zwei Niederlagen als erster Absteiger fest.

Flugchaos verzerrt Abstiegskampf

Erheblichen Einfluss auf die Wertung hat der Lufthansa-Streik. Die Rodewischer Schachmiezen traten am ersten Spieltag nur mit drei, am zweiten nur mit vier Spielerinnen an. Teamchef Wolfgang Schwarzer erklärte, kurzfristig keine Ersatzflüge bekommen zu haben. Die Folge: ein 1:5 gegen SC 1957 Bad Königshofen sowie ein 0,5:5,5 gegen Baden-Baden mit unbesetzten Spitzenbrettern. Andere Vereine organisierten trotz des Streiks Alternativen. So stiegen die französischen Spielerinnen von Schwäbisch Hall auf die Bahn um, Lela Javakhishvili und Nino Batsiashvili aus Tiflis buchten Ersatzflüge bei anderen Airlines.

Mehrere Teamverantwortliche äußerten sich kritisch zur Situation. Dr. Anne Czäczine vom Chemnitzer SC Aufbau 95 sprach davon, dass der Abstiegskampf durch unbesetzte Bretter verzerrt werde. Eberhard Schabel, Teamchef von TuRa Harksheide, der selbst auf Topspielerinnen verzichten musste, nannte es „ein bisschen bitter". Vier Mannschaften kämpfen am letzten Spieltag noch um den Klassenerhalt: Neben Harksheide zittern Freiburg-Zähringen, der Chemnitzer SC und der SV Hemer. Beim SC Kreuzberg nahm Teamchefin Brigitte Große-Honebrink den Abstieg gefasst auf und verwies auf den überraschenden Aufstieg sowie eine gleichwohl bereichernde Saison.

Automatisch KI-generierter Beitrag

Henning Geibel teilt mit:

Liebe Schachfreundinnen!
 
In der heute beendeten Bundesliga der Frauen haben zwei junge Spielerinnen eine WIM-Norm erreicht:
 
Zum einen geht es um Luisa Bashylina aus Solingen, die nun nach mehreren vergeblichen Anläufen ihre erste WIM-Norm geschafft hat:
 
https://ergebnisdienst.schachbund.de/beds.php?liga=fb1&nummer=3148
 
Die andere WIM-Norm gelang Sarah Hund aus Freiburg, die allerdings für den Schweizerischen Schachverband startet:
 
https://ergebnisdienst.schachbund.de/beds.php?liga=fb1&nummer=3077
 
Dagegen scheiterte WGM Hanna Marie Klek (Deizisau) leider trotz herausragender Ergebnisse knapp an einer IM-Norm.
 
Schöne Grüße
 
Euer Henning

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