Fiona Steil-Antoni
Zitat von Conrad Schormann am 29. August 2025, 15:38 UhrFiona Steil-Antoni über Streaming:
https://perlenvombodensee.de/2020/05/24/schach-streamen-was-du-wissen-musst/
Fiona Steil-Antoni über Streaming:
Zitat von Conrad Schormann am 29. August 2025, 15:43 UhrFiona Steil-Antoni: Vom Brett ins Rampenlicht
Quelle: ChessBase-Interview, 28. August 2025Im ChessBase-Interview erzählt Fiona Steil-Antoni, wie sie den Übergang von der Schachspielerin zur Kommentatorin, Interviewerin und Host geschafft hat – zunächst eher zufällig durch spontane Einsätze beim Reykjavik Open 2014 und auf der Isle of Man. Später folgte eine feste Anstellung bei Chess24 in Hamburg, seit fast zehn Jahren arbeitet sie freiberuflich auf internationalen Events.
https://youtu.be/BAmd2Rv-daw
Vom Spielen zum Moderieren
Als aktive Spielerin verlor Fiona zunehmend die Motivation: schwache Ergebnisse, ein Gefühl des Stillstands und zuletzt ein Turnier in London, das sie völlig frustrierte. Heute spielt sie nur noch selten, hofft aber, bei der Schacholympiade 2026 wieder dabei zu sein. Ihre Leidenschaft gilt inzwischen Interviews und Hosting – Formate, die es in der Schachwelt vor zehn Jahren noch kaum gab.
Stationen und Lieblingsmomente
Tata Steel in Wijk aan Zee bezeichnet sie als ihr „zweites Zuhause“.
Für St. Pauli Chess arbeitet sie seit 2024 in der Medienabteilung und ist inzwischen Vereinsmitglied.
Auch in neue Formate wie Chess Boxing oder Freestyle Chess steigt sie begeistert ein.
Haltung & Themen
Steil-Antoni betont, dass Interviews mehr sein sollten als Variationen abzufragen: „Ich will, dass die Spieler sich öffnen.“
Beim Thema Frauen im Schach verweist sie auf komplexe Gründe für die geringe Beteiligung und persönliche Unterschiede: Sie selbst habe fast nur positive Erfahrungen gemacht, kenne aber viele Frauen, die sich nicht wohlfühlten und deshalb aufhörten. Wichtig seien Role Models und sichere Räume. Abwertende Klischees („Job nur wegen Frau-sein“) lehnt sie entschieden ab.Persönliche Seite
Neben Schach liebt Fiona das Reisen (Lieblingsziel: Südostasien), spielt begeistert Tischfußball, probiert gerne neue Dinge aus und liest viel. Als Kind wollte sie einmal Geschichtslehrerin werden, inspiriert von ihrem Vater. Auf die Frage, mit wem sie gern für eine Woche das Leben tauschen würde, antwortet sie ohne Zögern: Magnus Carlsen.
Ausblick
2025 bezeichnet sie als ihr bisher bestes Berufsjahr. Für 2026 wünscht sie sich weniger Stress, aber viele spannende Projekte: mehr Chess Boxing, neue Tour-Formate, und natürlich weiterhin die Klassiker wie Tata Steel oder St. Pauli. „Es ist immer Schach – aber jedes Event ist anders.“
Fiona Steil-Antoni: Vom Brett ins Rampenlicht
Quelle: ChessBase-Interview, 28. August 2025
Im ChessBase-Interview erzählt Fiona Steil-Antoni, wie sie den Übergang von der Schachspielerin zur Kommentatorin, Interviewerin und Host geschafft hat – zunächst eher zufällig durch spontane Einsätze beim Reykjavik Open 2014 und auf der Isle of Man. Später folgte eine feste Anstellung bei Chess24 in Hamburg, seit fast zehn Jahren arbeitet sie freiberuflich auf internationalen Events.
Vom Spielen zum Moderieren
Als aktive Spielerin verlor Fiona zunehmend die Motivation: schwache Ergebnisse, ein Gefühl des Stillstands und zuletzt ein Turnier in London, das sie völlig frustrierte. Heute spielt sie nur noch selten, hofft aber, bei der Schacholympiade 2026 wieder dabei zu sein. Ihre Leidenschaft gilt inzwischen Interviews und Hosting – Formate, die es in der Schachwelt vor zehn Jahren noch kaum gab.
Stationen und Lieblingsmomente
Tata Steel in Wijk aan Zee bezeichnet sie als ihr „zweites Zuhause“.
Für St. Pauli Chess arbeitet sie seit 2024 in der Medienabteilung und ist inzwischen Vereinsmitglied.
Auch in neue Formate wie Chess Boxing oder Freestyle Chess steigt sie begeistert ein.
Haltung & Themen
Steil-Antoni betont, dass Interviews mehr sein sollten als Variationen abzufragen: „Ich will, dass die Spieler sich öffnen.“
Beim Thema Frauen im Schach verweist sie auf komplexe Gründe für die geringe Beteiligung und persönliche Unterschiede: Sie selbst habe fast nur positive Erfahrungen gemacht, kenne aber viele Frauen, die sich nicht wohlfühlten und deshalb aufhörten. Wichtig seien Role Models und sichere Räume. Abwertende Klischees („Job nur wegen Frau-sein“) lehnt sie entschieden ab.
Persönliche Seite
Neben Schach liebt Fiona das Reisen (Lieblingsziel: Südostasien), spielt begeistert Tischfußball, probiert gerne neue Dinge aus und liest viel. Als Kind wollte sie einmal Geschichtslehrerin werden, inspiriert von ihrem Vater. Auf die Frage, mit wem sie gern für eine Woche das Leben tauschen würde, antwortet sie ohne Zögern: Magnus Carlsen.
Ausblick
2025 bezeichnet sie als ihr bisher bestes Berufsjahr. Für 2026 wünscht sie sich weniger Stress, aber viele spannende Projekte: mehr Chess Boxing, neue Tour-Formate, und natürlich weiterhin die Klassiker wie Tata Steel oder St. Pauli. „Es ist immer Schach – aber jedes Event ist anders.“