Efim Geller (1925-1998)
Zitat von Conrad Schormann am 19. April 2026, 10:57 UhrGeller schlägt Karpov: Eine Partie für die Ewigkeit
Quelle: Europe Échecs – „Les grandes parties du passé – Il y a 50 ans : Efim Geller – Anatoly Karpov", veröffentlicht am 19. April 2026
Vor 50 Jahren, im November 1976, lieferte der sowjetische Großmeister Efim Geller gegen Weltmeister Anatoly Karpov eine der bemerkenswertesten Partien seiner Karriere. Das berichtet Europe Échecs. Die Begegnung fand in der dritten Runde der 44. UdSSR-Meisterschaft in Moskau statt, einem der damals meistbeachteten Schachturniere der Welt, an dem 18 Spieler teilnahmen, darunter drei ehemalige Weltmeister: Tigran Petrosian, Vassily Smyslov und Mikhail Tal.
Karpov, der kurz zuvor 1975 den Weltmeistertitel übernommen hatte, entschied sich in der Partie gegen Geller erstmals in seiner Großmeisterkarriere für die Französische Verteidigung – in dem Wissen, dass Geller als sein früherer Sekundant sein Eröffnungsrepertoire gut kannte. Die Rechnung ging nicht auf: Karpov geriet früh in eine passive Stellung, verlor einen Bauern und fand kein wirksames Gegenspiel. Geller nutzte seine positionelle Überlegenheit konsequent aus und gewann die Partie in 42 Zügen.
Partie des Informators – und ein tragisches Ende
Die Partie wurde von der Jury des Schachinformators zur besten Partie der 22. Ausgabe gekürt. Besonders hervorgehoben wird das Damenopfer auf Zug 25, das als taktischer Höhepunkt gilt und die gegnerische Königsstellung zerstörte. Trotz dieser Niederlage gewann Karpov das Turnier mit dem Ergebnis von acht Siegen, einer Niederlage und acht Remisen – die einzige Niederlage war eben jene gegen Geller.
Geller selbst galt als einer der bedeutendsten Schachtheoretiker der Sowjetunion. Er wurde zweimal UdSSR-Meister und nahm sechsmal an Kandidatenturnieren teil. Sein Werk über die Ost- und Westindische Verteidigung beeinflusste die Schachwelt nachhaltig. Die letzten Jahre seines Lebens waren von Krankheit und dem Zusammenbruch der Sowjetunion überschattet, den er nach eigenen Aussagen persönlich schwer traf. Efim Geller starb am 17. November 1998 in Moskau, weitgehend in Vergessenheit geraten.
Automatisch KI-generierter Beitrag
Geller schlägt Karpov: Eine Partie für die Ewigkeit
Quelle: Europe Échecs – „Les grandes parties du passé – Il y a 50 ans : Efim Geller – Anatoly Karpov", veröffentlicht am 19. April 2026
Vor 50 Jahren, im November 1976, lieferte der sowjetische Großmeister Efim Geller gegen Weltmeister Anatoly Karpov eine der bemerkenswertesten Partien seiner Karriere. Das berichtet Europe Échecs. Die Begegnung fand in der dritten Runde der 44. UdSSR-Meisterschaft in Moskau statt, einem der damals meistbeachteten Schachturniere der Welt, an dem 18 Spieler teilnahmen, darunter drei ehemalige Weltmeister: Tigran Petrosian, Vassily Smyslov und Mikhail Tal.
Karpov, der kurz zuvor 1975 den Weltmeistertitel übernommen hatte, entschied sich in der Partie gegen Geller erstmals in seiner Großmeisterkarriere für die Französische Verteidigung – in dem Wissen, dass Geller als sein früherer Sekundant sein Eröffnungsrepertoire gut kannte. Die Rechnung ging nicht auf: Karpov geriet früh in eine passive Stellung, verlor einen Bauern und fand kein wirksames Gegenspiel. Geller nutzte seine positionelle Überlegenheit konsequent aus und gewann die Partie in 42 Zügen.
Partie des Informators – und ein tragisches Ende
Die Partie wurde von der Jury des Schachinformators zur besten Partie der 22. Ausgabe gekürt. Besonders hervorgehoben wird das Damenopfer auf Zug 25, das als taktischer Höhepunkt gilt und die gegnerische Königsstellung zerstörte. Trotz dieser Niederlage gewann Karpov das Turnier mit dem Ergebnis von acht Siegen, einer Niederlage und acht Remisen – die einzige Niederlage war eben jene gegen Geller.
Geller selbst galt als einer der bedeutendsten Schachtheoretiker der Sowjetunion. Er wurde zweimal UdSSR-Meister und nahm sechsmal an Kandidatenturnieren teil. Sein Werk über die Ost- und Westindische Verteidigung beeinflusste die Schachwelt nachhaltig. Die letzten Jahre seines Lebens waren von Krankheit und dem Zusammenbruch der Sowjetunion überschattet, den er nach eigenen Aussagen persönlich schwer traf. Efim Geller starb am 17. November 1998 in Moskau, weitgehend in Vergessenheit geraten.
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