Kinderschutz im Schach
Zitat von Conrad Schormann am 5. Februar 2026, 22:42 UhrQuelle: Deutscher Schachbund, 3. Februar 2026
Der Deutsche Schachbund baut sein Angebot zum Kinderschutz weiter aus und bietet erneut Online-Schulungen im Rahmen der bundesweiten Safe-Sport-Initiative an. Ziel ist es, Vereine, Trainer und Funktionsträger für Risiken zu sensibilisieren und Handlungssicherheit im Umgang mit Kindern und Jugendlichen zu stärken.
Kern des Angebots ist eine digitale Kinderschutz-Basisschulung, die praxisnah Wissen zu Prävention, rechtlichen Grundlagen und konkretem Verhalten im Vereinsalltag vermittelt. Die Schulung richtet sich vor allem an Verantwortliche im Verband, steht aber allen Interessierten offen. Sie wird für Trainerlizenzen anerkannt und bringt je nach Format drei bis fünf Lerneinheiten.
Hintergrund ist der hohe Anteil minderjähriger Mitglieder im DSB – rund ein Drittel – sowie die besonderen Machtverhältnisse im Vereinsbetrieb. Rückmeldungen aus früheren Safe-Sport-Seminaren zeigten einen klaren Bedarf an Orientierung und rechtlicher Absicherung.
Angekündigt sind zwei Kinderschutz-Basisschulungen im Februar und April sowie eine zusätzliche Aufsichtspflichtschulung. Der DSB betont damit seinen Anspruch, Schach als sicheren und verantwortungsvoll organisierten Raum für Kinder und Jugendliche zu gestalten.
Quelle: Deutscher Schachbund, 3. Februar 2026
Der Deutsche Schachbund baut sein Angebot zum Kinderschutz weiter aus und bietet erneut Online-Schulungen im Rahmen der bundesweiten Safe-Sport-Initiative an. Ziel ist es, Vereine, Trainer und Funktionsträger für Risiken zu sensibilisieren und Handlungssicherheit im Umgang mit Kindern und Jugendlichen zu stärken.
Kern des Angebots ist eine digitale Kinderschutz-Basisschulung, die praxisnah Wissen zu Prävention, rechtlichen Grundlagen und konkretem Verhalten im Vereinsalltag vermittelt. Die Schulung richtet sich vor allem an Verantwortliche im Verband, steht aber allen Interessierten offen. Sie wird für Trainerlizenzen anerkannt und bringt je nach Format drei bis fünf Lerneinheiten.
Hintergrund ist der hohe Anteil minderjähriger Mitglieder im DSB – rund ein Drittel – sowie die besonderen Machtverhältnisse im Vereinsbetrieb. Rückmeldungen aus früheren Safe-Sport-Seminaren zeigten einen klaren Bedarf an Orientierung und rechtlicher Absicherung.
Angekündigt sind zwei Kinderschutz-Basisschulungen im Februar und April sowie eine zusätzliche Aufsichtspflichtschulung. Der DSB betont damit seinen Anspruch, Schach als sicheren und verantwortungsvoll organisierten Raum für Kinder und Jugendliche zu gestalten.
Zitat von Conrad Schormann am 2. März 2026, 11:49 UhrSafe-Sport-Kampagne bezieht Schach erstmals ein
Quelle: Deutscher Schachbund – „‚Nein, es ist nicht okay!‘ Jetzt auch im Schach.“, 27. Februar 2026
Die Plakatkampagne „Nein, es ist nicht okay!“ von Safe Sport e. V. zeigt künftig auch den Schachsport. Das berichtet Deutscher Schachbund. Die unabhängige Beratungsstelle gegen Gewalt, Machtmissbrauch und sexualisierte Übergriffe im Sport erweitert damit ihre bisherige Initiative auf weitere Sportarten.
Safe Sport e. V. bietet Betroffenen kostenlose und vertrauliche Beratung an – persönlich, online oder telefonisch. Neben psychologischer und rechtlicher Unterstützung stellt die Anlaufstelle Informationsmaterial und Kampagnenplakate zur Verfügung.
Warum das Thema auch im Schach relevant ist
Astrid Hohl, beim Deutschen Schachbund für den Bereich Safe Sport verantwortlich, entwickelte gemeinsam mit Safe Sport ein eigenes Schach-Plakat, das künftig bei Veranstaltungen und online eingesetzt werden soll.
„Häufig begegnet man der Annahme, dass Gewalt – insbesondere sexualisierte Gewalt – im Schach seltener vorkomme als in anderen Sportarten“, sagte Hohl. Diese Einschätzung werde meist mit fehlendem Körperkontakt oder Umkleidesituationen begründet. Statistiken wie die polizeiliche Kriminalstatistik und sportbezogene Untersuchungen zeigten jedoch, dass Gewalt ein gesamtgesellschaftliches Phänomen sei.
„Gewalt betrifft Kinder in allen Lebensbereichen, besonders jedoch in ihrem sozialen Nahfeld. Sie tritt vor allem dort auf, wo Kinder regelmäßig auf Erwachsene treffen und in eine Beziehung eingebunden sind. Damit rückt auch der Sportverein – unabhängig von der jeweiligen Sportart – als relevanter Ort in den Blick“, so Hohl.
Schulungen für Trainer und Vereine
Der Deutsche Schachbund bietet aktuell erneut Online-Schulungen zu den Themen Kinderschutz und Aufsichtspflicht an. Bei der ersten Schulung des Jahres nahmen 15 Trainerinnen, Trainer und Vereinsvertreter teil. Behandelt wurden unter anderem Grenzüberschreitungen, Übergriffe und verschiedene Formen von Gewalt sowie Möglichkeiten für Vereine, sichere Räume für Kinder zu schaffen.
Ein 19-jähriger Teilnehmer, der eine Trainerlizenz anstrebt, sagte im Anschluss: „Ich weiß jetzt, ab welchem Moment ich wie eingreifen könnte.“
Safe-Sport-Kampagne bezieht Schach erstmals ein
Quelle: Deutscher Schachbund – „‚Nein, es ist nicht okay!‘ Jetzt auch im Schach.“, 27. Februar 2026
Die Plakatkampagne „Nein, es ist nicht okay!“ von Safe Sport e. V. zeigt künftig auch den Schachsport. Das berichtet Deutscher Schachbund. Die unabhängige Beratungsstelle gegen Gewalt, Machtmissbrauch und sexualisierte Übergriffe im Sport erweitert damit ihre bisherige Initiative auf weitere Sportarten.
Safe Sport e. V. bietet Betroffenen kostenlose und vertrauliche Beratung an – persönlich, online oder telefonisch. Neben psychologischer und rechtlicher Unterstützung stellt die Anlaufstelle Informationsmaterial und Kampagnenplakate zur Verfügung.
Warum das Thema auch im Schach relevant ist
Astrid Hohl, beim Deutschen Schachbund für den Bereich Safe Sport verantwortlich, entwickelte gemeinsam mit Safe Sport ein eigenes Schach-Plakat, das künftig bei Veranstaltungen und online eingesetzt werden soll.
„Häufig begegnet man der Annahme, dass Gewalt – insbesondere sexualisierte Gewalt – im Schach seltener vorkomme als in anderen Sportarten“, sagte Hohl. Diese Einschätzung werde meist mit fehlendem Körperkontakt oder Umkleidesituationen begründet. Statistiken wie die polizeiliche Kriminalstatistik und sportbezogene Untersuchungen zeigten jedoch, dass Gewalt ein gesamtgesellschaftliches Phänomen sei.
„Gewalt betrifft Kinder in allen Lebensbereichen, besonders jedoch in ihrem sozialen Nahfeld. Sie tritt vor allem dort auf, wo Kinder regelmäßig auf Erwachsene treffen und in eine Beziehung eingebunden sind. Damit rückt auch der Sportverein – unabhängig von der jeweiligen Sportart – als relevanter Ort in den Blick“, so Hohl.
Schulungen für Trainer und Vereine
Der Deutsche Schachbund bietet aktuell erneut Online-Schulungen zu den Themen Kinderschutz und Aufsichtspflicht an. Bei der ersten Schulung des Jahres nahmen 15 Trainerinnen, Trainer und Vereinsvertreter teil. Behandelt wurden unter anderem Grenzüberschreitungen, Übergriffe und verschiedene Formen von Gewalt sowie Möglichkeiten für Vereine, sichere Räume für Kinder zu schaffen.
Ein 19-jähriger Teilnehmer, der eine Trainerlizenz anstrebt, sagte im Anschluss: „Ich weiß jetzt, ab welchem Moment ich wie eingreifen könnte.“