DSB fördert Senioren-Teams bei Mannschafts-WM
Zitat von Conrad Schormann am 3. Februar 2026, 22:54 UhrDSB fördert Senioren-Teams bei Mannschafts-WM in Albanien
Startgeld-Übernahme ab Elo 2100 – Preisgeldverdopplung bei Erfolg
Quelle: schachbund.de, 21. Januar 2026
Der Deutsche Schachbund übernimmt das Startgeld für deutsche Senioren-Mannschaften bei der Weltmeisterschaft vom 18. bis 29. April 2026 in Durres (Albanien) – vorausgesetzt, die Teams erreichen bestimmte Elo-Mindestgrenzen.
Die Förderkriterien im Überblick:
- Ü50 Männer: Durchschnitts-Elo mindestens 2400
- Ü65 Männer: Durchschnitts-Elo mindestens 2300
- Ü50 Frauen: Durchschnitts-Elo mindestens 2200
- Ü65 Frauen: Durchschnitts-Elo mindestens 2100
Maßgeblich ist die Elo-Zahl vom 1. Januar 2026. Die Mannschaften müssen unter dem Namen "Germany" antreten.
Zusätzlicher Anreiz: Bei einem Platz auf dem Podest verdoppelt der DSB das gewonnene Preisgeld – sofern mindestens fünf Mannschaften in der jeweiligen Kategorie starten.
Bewerbungsfrist: Bis spätestens 10. Februar 2026 müssen die vollständigen Aufstellungen samt aktuellen Elo-Zahlen an senioren@schachbund.com eingereicht werden. Nach Prüfung erfolgt eine schriftliche Bestätigung.
Die Förderung wurde von Seniorenschach-Referent Wolfgang Cleve-Prinz gemeinsam mit dem DSB-Präsidium beschlossen.
DSB fördert Senioren-Teams bei Mannschafts-WM in Albanien
Startgeld-Übernahme ab Elo 2100 – Preisgeldverdopplung bei Erfolg
Quelle: schachbund.de, 21. Januar 2026
Der Deutsche Schachbund übernimmt das Startgeld für deutsche Senioren-Mannschaften bei der Weltmeisterschaft vom 18. bis 29. April 2026 in Durres (Albanien) – vorausgesetzt, die Teams erreichen bestimmte Elo-Mindestgrenzen.
Die Förderkriterien im Überblick:
- Ü50 Männer: Durchschnitts-Elo mindestens 2400
- Ü65 Männer: Durchschnitts-Elo mindestens 2300
- Ü50 Frauen: Durchschnitts-Elo mindestens 2200
- Ü65 Frauen: Durchschnitts-Elo mindestens 2100
Maßgeblich ist die Elo-Zahl vom 1. Januar 2026. Die Mannschaften müssen unter dem Namen "Germany" antreten.
Zusätzlicher Anreiz: Bei einem Platz auf dem Podest verdoppelt der DSB das gewonnene Preisgeld – sofern mindestens fünf Mannschaften in der jeweiligen Kategorie starten.
Bewerbungsfrist: Bis spätestens 10. Februar 2026 müssen die vollständigen Aufstellungen samt aktuellen Elo-Zahlen an senioren@schachbund.com eingereicht werden. Nach Prüfung erfolgt eine schriftliche Bestätigung.
Die Förderung wurde von Seniorenschach-Referent Wolfgang Cleve-Prinz gemeinsam mit dem DSB-Präsidium beschlossen.
Zitat von Conrad Schormann am 3. Februar 2026, 22:56 UhrSeniorenförderung des DSB: Gut gemeint, schlecht gemacht
Für Frauen Ü65 ist die WM-Teilnahme faktisch unmöglich – die Beste kann die Mindest-Elo nicht erreichen
Quelle: chessecosystem.com, Kommentar von Thorsten Cmiel
Der Deutsche Schachbund und sein Senior:innenreferent wollen erstmals Senioren-Teams bei der WM in Albanien (April 2026) fördern – doch die Umsetzung ist mangelhaft, kritisiert Thorsten Cmiel.
Das Problem: Die festgelegten Elo-Mindestgrenzen benachteiligen besonders die Frauen massiv:
- Frauen Ü50: Mit Durchschnitts-Elo 2200 "nicht ganz einfach", aber theoretisch machbar
- Frauen Ü65: Mit geforderter Elo 2100 ist ein deutsches Team faktisch unmöglich – selbst die beste deutsche Spielerin, immerhin Weltmeisterin 2024, kann diese Durchschnitts-Elo nicht aufbringen
Der Kontext: Der DSB-Etat für Seniorenschach ist seit Jahren ein "600-Euro-Witz". Als Senioren-Referent Wolfgang Cleve-Prinz im Herbst 2025 eine Etaterhöhung beantragte, wurde der Antrag aus formalen Gründen gar nicht erst zugelassen.
Seit 2024 fällt Seniorenschach nach Willen von DSB-Präsidentin Ingrid Lauterbach unter die Regeln des Leistungssports – was härtere Förderkriterien nach sich zog. Früher wurden "zu viele durchschnittliche Teams nach unklaren Regeln" gefördert.
Cmiels Fazit: Der Versuch von Präsidium und Senioren-Referent, "guten Willen zu zeigen", ist gescheitert. Die Elo-Hürden wurden offenbar ohne Prüfung der Realität festgelegt.
Seniorenförderung des DSB: Gut gemeint, schlecht gemacht
Für Frauen Ü65 ist die WM-Teilnahme faktisch unmöglich – die Beste kann die Mindest-Elo nicht erreichen
Quelle: chessecosystem.com, Kommentar von Thorsten Cmiel
Der Deutsche Schachbund und sein Senior:innenreferent wollen erstmals Senioren-Teams bei der WM in Albanien (April 2026) fördern – doch die Umsetzung ist mangelhaft, kritisiert Thorsten Cmiel.
Das Problem: Die festgelegten Elo-Mindestgrenzen benachteiligen besonders die Frauen massiv:
- Frauen Ü50: Mit Durchschnitts-Elo 2200 "nicht ganz einfach", aber theoretisch machbar
- Frauen Ü65: Mit geforderter Elo 2100 ist ein deutsches Team faktisch unmöglich – selbst die beste deutsche Spielerin, immerhin Weltmeisterin 2024, kann diese Durchschnitts-Elo nicht aufbringen
Der Kontext: Der DSB-Etat für Seniorenschach ist seit Jahren ein "600-Euro-Witz". Als Senioren-Referent Wolfgang Cleve-Prinz im Herbst 2025 eine Etaterhöhung beantragte, wurde der Antrag aus formalen Gründen gar nicht erst zugelassen.
Seit 2024 fällt Seniorenschach nach Willen von DSB-Präsidentin Ingrid Lauterbach unter die Regeln des Leistungssports – was härtere Förderkriterien nach sich zog. Früher wurden "zu viele durchschnittliche Teams nach unklaren Regeln" gefördert.
Cmiels Fazit: Der Versuch von Präsidium und Senioren-Referent, "guten Willen zu zeigen", ist gescheitert. Die Elo-Hürden wurden offenbar ohne Prüfung der Realität festgelegt.