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DSB fördert Schach-Forschung

Deutscher Schachbund startet Forschungsförderung für wissenschaftliche Arbeiten über Schach

Quelle: Deutscher Schachbund – „Schach als Wissenschaft: Neues Forschungsprojekt beim DSB“, 2. März 2026

Der Deutsche Schachbund startet ein neues Projekt zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten über Schach. Das berichtet Deutscher Schachbund.

Ausgangspunkt des Vorhabens war die Arbeit am Projekt zum Mädchen- und Frauenschach. Dabei stellte der Verband fest, dass die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Schach insgesamt gering ist. Jannik Kiesel, Vizepräsident für Verbandsentwicklung, nennt dies den entscheidenden Impuls, gezielt eine Forschungsförderung aufzubauen.

Preisgeld für wissenschaftliche Arbeiten

Eine Jury vergibt Preise für wissenschaftliche Arbeiten über Schach. Insgesamt stehen 3.000 Euro zur Verfügung. Jeweils 1.000 Euro entfallen auf die Kategorien Bachelorarbeit, Masterarbeit und sonstige wissenschaftliche Arbeit.

Zur Jury gehören neben Kiesel Dr. Lilli Hahn, Leiterin des Projekts für Frauen- und Mädchenschach von Deutscher Schachbund und Deutscher Schachjugend, sowie Jürgen Klüners, Vizepräsident des Verbandes.

Breites Spektrum möglicher Themen

Der Verband sieht Schach als Gegenstand verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen. Dazu zählen Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Sportwissenschaft, Informatik, Geschichte und Mathematik.

Das Projekt soll mehr Forschung ermöglichen und bestehende Arbeiten sichtbarer machen. Der Verband erhofft sich zudem neue Impulse für die Entwicklung des Schachs.

Unterstützung für Studierende und Forschende

Neben Preisgeldern plant der Verband weitere Unterstützung. Studierende und Forschende erhalten Zugang zum Netzwerk des Verbandes, Hilfe bei der Verbreitung von Umfragen sowie Möglichkeiten, ihre Ergebnisse im Verband zu präsentieren.

Der Bewerbungszeitraum läuft 2026 vom 1. bis zum 30. September für Arbeiten aus den Jahren 2025 und 2026. Im Jahr 2027 folgt eine weitere Ausschreibungsrunde vom 1. bis zum 31. März für Arbeiten aus den Jahren 2026 und 2027.

Teilnahmeberechtigt sind wissenschaftliche Arbeiten, die an deutschen Hochschulen oder Forschungseinrichtungen entstanden sind. Bewerbungen müssen in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden. Im Falle einer Auszeichnung kann der Verband die Arbeit oder zentrale Ergebnisse über seine Website veröffentlichen.

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