Donald Byrne (1930-1976)
Zitat von Conrad Schormann am 9. April 2026, 11:19 UhrDonald Byrne: Held einer Niederlage gegen Fischer
Quelle: ChessBase – „Erinnerungen an Donald Byrne", veröffentlicht am 08.04.2026
Vor 50 Jahren starb der amerikanische Schachspieler Donald Byrne im Alter von nur 45 Jahren an den Folgen einer Autoimmunkrankheit. Das berichtet ChessBase. Byrne gehörte in den 1950er und 1960er Jahren zu den stärksten Spielern der USA – doch seinen größten Bekanntheitsgrad erlangte er durch eine Niederlage: die sogenannte „Partie des Jahrhunderts" gegen den damals 13-jährigen Bobby Fischer beim Rosenwald Turnier 1956 in New York.
Byrne wurde am 12. Juni 1930 in New York geboren. Er war der zwei Jahre jüngere Bruder von Robert Byrne, der später als langjähriger Schachkolumnist der New York Times bekannt wurde. Während Robert den Großmeistertitel erreichte, erhielt Donald 1962 den Titel eines Internationalen Meisters. Akademisch erwarb er einen Bachelor of Arts an der Yale University und einen Master of Arts an der University of Michigan. Anschließend lehrte er Englisch an verschiedenen Hochschulen, zuletzt als Assistenz-Professor an der University of Pennsylvania.
Erfolge und Olympia-Einsätze
Sportlich gewann Byrne 1953 die US Open und hielt zu dieser Zeit die zweithöchste Ratingzahl in den USA hinter Samuel Reshevsky. Er nahm an den Schacholympiaden 1962, 1964 und 1968 teil und erzielte in insgesamt 34 Partien 25 Punkte.
Ab 1971 war Byrne auf regelmäßige Dialyse angewiesen, da er an systemischem Lupus erythematodes litt, einer Autoimmunkrankheit, die seine Organe angriff. Am 8. April 1976 starb er im University of Pennsylvania Hospital in Philadelphia.
Donald Byrne: Held einer Niederlage gegen Fischer
Quelle: ChessBase – „Erinnerungen an Donald Byrne", veröffentlicht am 08.04.2026
Vor 50 Jahren starb der amerikanische Schachspieler Donald Byrne im Alter von nur 45 Jahren an den Folgen einer Autoimmunkrankheit. Das berichtet ChessBase. Byrne gehörte in den 1950er und 1960er Jahren zu den stärksten Spielern der USA – doch seinen größten Bekanntheitsgrad erlangte er durch eine Niederlage: die sogenannte „Partie des Jahrhunderts" gegen den damals 13-jährigen Bobby Fischer beim Rosenwald Turnier 1956 in New York.
Byrne wurde am 12. Juni 1930 in New York geboren. Er war der zwei Jahre jüngere Bruder von Robert Byrne, der später als langjähriger Schachkolumnist der New York Times bekannt wurde. Während Robert den Großmeistertitel erreichte, erhielt Donald 1962 den Titel eines Internationalen Meisters. Akademisch erwarb er einen Bachelor of Arts an der Yale University und einen Master of Arts an der University of Michigan. Anschließend lehrte er Englisch an verschiedenen Hochschulen, zuletzt als Assistenz-Professor an der University of Pennsylvania.
Erfolge und Olympia-Einsätze
Sportlich gewann Byrne 1953 die US Open und hielt zu dieser Zeit die zweithöchste Ratingzahl in den USA hinter Samuel Reshevsky. Er nahm an den Schacholympiaden 1962, 1964 und 1968 teil und erzielte in insgesamt 34 Partien 25 Punkte.
Ab 1971 war Byrne auf regelmäßige Dialyse angewiesen, da er an systemischem Lupus erythematodes litt, einer Autoimmunkrankheit, die seine Organe angriff. Am 8. April 1976 starb er im University of Pennsylvania Hospital in Philadelphia.

