Dominik Horvath
Zitat von Conrad Schormann am 19. Dezember 2021, 14:44 UhrDie Schachbundesliga ist, nun auch per Beschluss, ein Sammelbecken für Ausnahmetalente. Eines von denen will in der kommenden Saison beim Aufsteiger Münchener SC 1836 mithelfen, dass der Klassenerhalt gelingt. Den österreichischen IM Dominik Horvath (18) hatten die Münchener entdeckt, als er eine bärenstarke Einzel-Europameisterschaft spielte. Der Anfrage aus Bayern folgte sogleich eine Zusage aus dem Burgenland. In der Zwischenzeit hat Horvath sogar seine ersten Einsätze in der österreichischen Nationalmannschaft absolviert. Als es um den EM-Titel ging, war er erstmals Teil des österreichischen Teams.
Dominik Horvath bei der EM in Reykjavik, wo er seine erste GM-Norm erzielte. Wenig später wurde der 18-Jährige erstmals in die österreichische Nationalmannschaft berufen. | Foto: Thorsteinn Magnusson/Reykjavik Open
Bei der unlängst in Reykjavík beendeten IM gab es für den 18-jährigen Burgenländer Dominik Horvath nur ein Haar in der Suppe. 6,5/11 ein starkes Turnier mit Siegen gegen zwei GM, Platz 3 in der U18-Wertung, alles super. Nur die Eloperformance blieb knapp unter der 2600-Marke, die GM-Norm schien knapp verpasst
Dann erreichte Horvath per E-Mail eine schöne Überraschung: seine erste GM-Norm, bestätigt vom isländischen Schachverband. Also doch! Die Ausrichter hatten genau nachgerechnet und waren zu dem Schluss gekommen, dass Horvath entgegen seiner ersten Annahme eine Norm aus acht Partien erzielt hat - die erste. Der die nun notwendigen zwei weiteren sollen bald folgen. Vielleicht in der Schachbundesliga?
In der kommenden Saison wird das Ausnahmetalent für den Münchener Schachclub 1836 in der Schachbundesliga spielen. „Das bedeutet mir sehr viel. Der Verein ist nach meiner Leistung bei der Europameisterschaft auf mich zugegangen. Es macht immer einen Unterschied, ob ein Klub von alleine auf einen Spieler aufmerksam wird, oder der Spieler beim Verein anfragt“, sagt Horvath im Gespräch mit der Burgenländischen Volkszeitung, die ihn jetzt ausführlich porträtiert hat.
Die Schachbundesliga ist, nun auch per Beschluss, ein Sammelbecken für Ausnahmetalente. Eines von denen will in der kommenden Saison beim Aufsteiger Münchener SC 1836 mithelfen, dass der Klassenerhalt gelingt. Den österreichischen IM Dominik Horvath (18) hatten die Münchener entdeckt, als er eine bärenstarke Einzel-Europameisterschaft spielte. Der Anfrage aus Bayern folgte sogleich eine Zusage aus dem Burgenland. In der Zwischenzeit hat Horvath sogar seine ersten Einsätze in der österreichischen Nationalmannschaft absolviert. Als es um den EM-Titel ging, war er erstmals Teil des österreichischen Teams.

Dominik Horvath bei der EM in Reykjavik, wo er seine erste GM-Norm erzielte. Wenig später wurde der 18-Jährige erstmals in die österreichische Nationalmannschaft berufen. | Foto: Thorsteinn Magnusson/Reykjavik Open
Bei der unlängst in Reykjavík beendeten IM gab es für den 18-jährigen Burgenländer Dominik Horvath nur ein Haar in der Suppe. 6,5/11 ein starkes Turnier mit Siegen gegen zwei GM, Platz 3 in der U18-Wertung, alles super. Nur die Eloperformance blieb knapp unter der 2600-Marke, die GM-Norm schien knapp verpasst
Dann erreichte Horvath per E-Mail eine schöne Überraschung: seine erste GM-Norm, bestätigt vom isländischen Schachverband. Also doch! Die Ausrichter hatten genau nachgerechnet und waren zu dem Schluss gekommen, dass Horvath entgegen seiner ersten Annahme eine Norm aus acht Partien erzielt hat - die erste. Der die nun notwendigen zwei weiteren sollen bald folgen. Vielleicht in der Schachbundesliga?
In der kommenden Saison wird das Ausnahmetalent für den Münchener Schachclub 1836 in der Schachbundesliga spielen. „Das bedeutet mir sehr viel. Der Verein ist nach meiner Leistung bei der Europameisterschaft auf mich zugegangen. Es macht immer einen Unterschied, ob ein Klub von alleine auf einen Spieler aufmerksam wird, oder der Spieler beim Verein anfragt“, sagt Horvath im Gespräch mit der Burgenländischen Volkszeitung, die ihn jetzt ausführlich porträtiert hat.
Zitat von Conrad Schormann am 16. Juni 2025, 13:31 UhrDominik Horvath peilt das Triple an – Staatsmeistertitel in allen Disziplinen
Großmeister Dominik Horvath will 2025 das Kunststück schaffen, alle drei nationalen Schachmeisterschaften Österreichs für sich zu entscheiden: Schnellschach, Blitzschach und Standardschach. Den Auftakt sollen die Sport Austria Finals in Innsbruck (18.–22. Juni) bilden, wo er sich in den beiden schnellen Disziplinen mit der starken Konkurrenz – darunter Felix Blohberger – misst. Im Juli (19.–27.) folgt in Linz die Staatsmeisterschaft im klassischen Schach, bei der Horvath das Triple vollenden will.
Der 22-jährige Eisenstädter, seit 2024 offiziell Großmeister und Jus-Student, sieht sich als einen der Favoriten: „Ich werde alles dafür geben, um auch 2025 auf nationaler Bühne erfolgreich zu sein.“ Bereits im Vorjahr holte er in Innsbruck Platz eins und zwei.
Langfristig verfolgt Horvath ein noch größeres Ziel: den Aufstieg in die Top 100 der Welt. Dafür braucht er eine Elo-Zahl von 2600. „Je besser man wird, desto langsamer steigen die Punkte. Ich brauche Geduld – aber ich bin bereit.“
Horvaths Markenzeichen sind seine kompromisslose Angriffslust und sein Mut zu dynamischen Stellungen: „Ich fürchte mich nicht vor Komplikationen.“
Quelle: bvz.at (Artikel vom 16. Juni 2025)
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Dominik Horvath peilt das Triple an – Staatsmeistertitel in allen Disziplinen
Großmeister Dominik Horvath will 2025 das Kunststück schaffen, alle drei nationalen Schachmeisterschaften Österreichs für sich zu entscheiden: Schnellschach, Blitzschach und Standardschach. Den Auftakt sollen die Sport Austria Finals in Innsbruck (18.–22. Juni) bilden, wo er sich in den beiden schnellen Disziplinen mit der starken Konkurrenz – darunter Felix Blohberger – misst. Im Juli (19.–27.) folgt in Linz die Staatsmeisterschaft im klassischen Schach, bei der Horvath das Triple vollenden will.
Der 22-jährige Eisenstädter, seit 2024 offiziell Großmeister und Jus-Student, sieht sich als einen der Favoriten: „Ich werde alles dafür geben, um auch 2025 auf nationaler Bühne erfolgreich zu sein.“ Bereits im Vorjahr holte er in Innsbruck Platz eins und zwei.
Langfristig verfolgt Horvath ein noch größeres Ziel: den Aufstieg in die Top 100 der Welt. Dafür braucht er eine Elo-Zahl von 2600. „Je besser man wird, desto langsamer steigen die Punkte. Ich brauche Geduld – aber ich bin bereit.“
Horvaths Markenzeichen sind seine kompromisslose Angriffslust und sein Mut zu dynamischen Stellungen: „Ich fürchte mich nicht vor Komplikationen.“
Quelle: bvz.at (Artikel vom 16. Juni 2025)