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Doch ein DSB-Kongress im Mai 2026?
Conrad Schormann@harrylagman
4.302 Beiträge
#1 · 19. Februar 2026, 21:40
Zitat von Conrad Schormann am 19. Februar 2026, 21:40 UhrAuf Facebook teilt der DSB mit:
Nun doch früher? Antrag auf außerordentlichen Bundeskongress.Die Landesverbände Baden, Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein und der Fernschachbund argumentieren: Hauptausschuss und Bundeskongress in einem Jahr sind zu kostenintensiv.Ende November hatten sich Ingo Thorn, Präsident des Bayerischen Schachbundes, Michael S. Langer, der Präsident des Niedersächsischen Schachverbandes und Paul Meyer-Dunker, der Präsident des Berliner Schachverbandes mit dem Präsidium des Schachbundes, vertreten durch Alexander von Gleich und Ingrid Lauterbach, auf eine Kompromisslösung verständigt. Geplant war demnach, einen DSB-Hauptausschuss im Mai und einen Bundeskongress im August (nach dem Schachgipfel in Dresden im Juli) auszurichten. Eine geordnete Amtsabgabe von Präsidentin Ingrid Lauterbach und Neuwahlen für den Kongress waren schriftlich festgehalten worden.Nun gibt es eine neue Sachlage. Fünf Antragsteller wollen aus der für den 16. Mai in Frankfurt am Main turnusmäßig angesetzten Hauptausschuss-Sitzung einen Bundeskongress machen.Der Antrag an das Präsidium des Deutschen Schachbundes wurde von Jürgen Gersinska, Vizepräsident des Badischen Schachverbandes, Dirk Martens, Präsident des Schachverbands Schleswig-Holstein, Klaus-Jürgen Herlan, Vorsitzender des Hamburger Schachverbandes, Manfred Scheiba, Präsident des Deutschen Fernschachbundes und dem Berliner Verbandschef Paul Meyer-Dunker gestellt.Begründet wird dieser von den Antragstellern in erster Linie mit finanziellen Gründen. Im Antrag heißt es, man halte "die getrennte Durchführung eines Hauptausschusses am 16. Mai sowie einen zusätzlichen außerordentlichen Bundeskongress wenige Wochen später für inneffektiv, kostenintensiv und organisatorisch nicht sachgerecht. Insbesondere angesichts der Vielzahl bedeutender nationaler und internationaler Veranstaltungen in den Jahren 2026 und 2027 (u.a. Kandidatenturnier, Olympiade, Schachgipfel, 150-Jahr.Jubiläum des Deutschen Schachbundes) sollten die finanziellen und personellen Ressourcen des Verbandes gezielt und verantwortungsvoll eingesetzt werden.“ Eine Argumentation, die auch Alexander von Gleich im Rahmen seines angekündigten Rücktritts gewählt hatte. Das Präsidium werde deshalb aufgefordert, den 16. Mai für diesen Bundeskongress zu nutzen „oder einen anderen Termin zeitnah für einen außerordentlichen Bundeskongress vorzuschlagen“.Das DSB-Präsidium teilte als Reaktion darauf mit, man werde diesen Antrag "nun in Ruhe prüfen und die verschiedenen Optionen im Sinne des Deutschen Schachbundes bewerten". Auch im Hinblick auf organisatorische Herausforderungen. So sind unter anderem aktuell nur Räumlichkeiten für rund 35 Hauptausschuss-Teilnehmer angemietet, benötigt würden bei einem Bundeskongress aber Kapazitäten für rund 100 Delegierte.
Auf Facebook teilt der DSB mit:
Nun doch früher? Antrag auf außerordentlichen Bundeskongress.
Die Landesverbände Baden, Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein und der Fernschachbund argumentieren: Hauptausschuss und Bundeskongress in einem Jahr sind zu kostenintensiv.
Ende November hatten sich Ingo Thorn, Präsident des Bayerischen Schachbundes, Michael S. Langer, der Präsident des Niedersächsischen Schachverbandes und Paul Meyer-Dunker, der Präsident des Berliner Schachverbandes mit dem Präsidium des Schachbundes, vertreten durch Alexander von Gleich und Ingrid Lauterbach, auf eine Kompromisslösung verständigt. Geplant war demnach, einen DSB-Hauptausschuss im Mai und einen Bundeskongress im August (nach dem Schachgipfel in Dresden im Juli) auszurichten. Eine geordnete Amtsabgabe von Präsidentin Ingrid Lauterbach und Neuwahlen für den Kongress waren schriftlich festgehalten worden.
Nun gibt es eine neue Sachlage. Fünf Antragsteller wollen aus der für den 16. Mai in Frankfurt am Main turnusmäßig angesetzten Hauptausschuss-Sitzung einen Bundeskongress machen.
Der Antrag an das Präsidium des Deutschen Schachbundes wurde von Jürgen Gersinska, Vizepräsident des Badischen Schachverbandes, Dirk Martens, Präsident des Schachverbands Schleswig-Holstein, Klaus-Jürgen Herlan, Vorsitzender des Hamburger Schachverbandes, Manfred Scheiba, Präsident des Deutschen Fernschachbundes und dem Berliner Verbandschef Paul Meyer-Dunker gestellt.
Begründet wird dieser von den Antragstellern in erster Linie mit finanziellen Gründen. Im Antrag heißt es, man halte "die getrennte Durchführung eines Hauptausschusses am 16. Mai sowie einen zusätzlichen außerordentlichen Bundeskongress wenige Wochen später für inneffektiv, kostenintensiv und organisatorisch nicht sachgerecht. Insbesondere angesichts der Vielzahl bedeutender nationaler und internationaler Veranstaltungen in den Jahren 2026 und 2027 (u.a. Kandidatenturnier, Olympiade, Schachgipfel, 150-Jahr.Jubiläum des Deutschen Schachbundes) sollten die finanziellen und personellen Ressourcen des Verbandes gezielt und verantwortungsvoll eingesetzt werden.“ Eine Argumentation, die auch Alexander von Gleich im Rahmen seines angekündigten Rücktritts gewählt hatte. Das Präsidium werde deshalb aufgefordert, den 16. Mai für diesen Bundeskongress zu nutzen „oder einen anderen Termin zeitnah für einen außerordentlichen Bundeskongress vorzuschlagen“.
Das DSB-Präsidium teilte als Reaktion darauf mit, man werde diesen Antrag "nun in Ruhe prüfen und die verschiedenen Optionen im Sinne des Deutschen Schachbundes bewerten". Auch im Hinblick auf organisatorische Herausforderungen. So sind unter anderem aktuell nur Räumlichkeiten für rund 35 Hauptausschuss-Teilnehmer angemietet, benötigt würden bei einem Bundeskongress aber Kapazitäten für rund 100 Delegierte.
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Zuletzt bearbeitet am 7. März 2026, 14:28 von Conrad Schormann
#2 · 7. März 2026, 12:13
Zitat von Conrad Schormann am 7. März 2026, 12:13 UhrWie das Präsidium bzw. die Präsidentin versucht, im Amt zu bleiben:
https://perlenvombodensee.de/2026/03/05/vorhang-auf-im-satzungstheater-vorgesehen/
Wie das Präsidium bzw. die Präsidentin versucht, im Amt zu bleiben:
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