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Ding Liren

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Ding Liren über Ruhe, Engines und sein Comeback

Quelle: Underpromoted – „Ding Liren: sports, engines, rest", veröffentlicht am 11. März 2026

Der amtierende Schachweltmeister Ding Liren hat in einem schriftlichen Interview über seinen aktuellen Gemütszustand, seine Trainingsmethoden und sein Verhältnis zum Schach gesprochen. Das berichtet Underpromoted. Ding beschreibt seine derzeitige Situation als bewusst gewählte Auszeit: Er nehme kaum an Eliteturnieren teil und genieße eine seltene Phase der Ruhe.

Auf die Frage nach seiner Motivation gibt Ding an, er finde Freude am Spiel selbst – ohne aufwendige Vorbereitung, allein durch konzentriertes Spielen im Moment. Die Liebe zum Schach habe er über seine gesamte Karriere hinweg sorgfältig bewahrt, mit Ausnahme einer kurzen Phase. In den vergangenen Jahren habe er seine Trainingsmethoden verändert, um nachhaltiger arbeiten zu können.

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Engine-Studium als persönliches Alleinstellungsmerkmal

Einen besonderen Stellenwert in Dings Entwicklung nimmt das Studium von Partien zwischen Schach-Engines ein. Er sieht darin die Quelle seiner Eigenständigkeit als Spieler: Moderne Partien erforderten präzises Spiel in ausgeglichenen Stellungen, und das Analysieren von Engine-Partien biete dabei sowohl Nutzen als auch Freude. Wäre er mit den heutigen Engines aufgewachsen, hätte er nach eigener Einschätzung mit weniger Aufwand stärkere Ergebnisse erzielen können.

Abseits des Schachbretts verbringt Ding seine Zeit vor allem mit Sport: Er spielt regelmäßig Badminton, verfolgt Fußballergebnisse und beschreibt sein Leben als weitgehend von Sport geprägt. Auf die Frage nach seiner Botschaft an die Fans zitiert er sinngemäß ein chinesisches Idiom: Ein niedriges Profil diene einem besseren Comeback.

Ding Liren meldet sich mit starker Leistung zurück

Quelle: ChessBase – „Ding Liren scores 4/5 and a 2795 TPR at Chinese Team Championship", veröffentlicht am 1. Mai 2026

Der frühere Schachweltmeister Ding Liren hat sein Comeback im klassischen Schach gegeben und dabei überzeugt. Das berichtet ChessBase. Bei der Chinesischen Mannschaftsmeisterschaft im nordostchinesischen Daqing bestritt der 34-Jährige fünf Partien, gewann vier davon und erzielte eine Turnierleistung von 2795 Elo-Punkten.

Ding hatte den Weltmeistertitel im Dezember 2024 an Gukesh Dommaraju verloren und war seither nur vereinzelt in Online- und Schnellschachwettbewerben aktiv. Für sein Comeback im klassischen Format wählte er die Mannschaftsmeisterschaft seines Heimatlandes. Er trat für das Zhejiang Provincial Intellectual Sports Management Centre an, gewann seine ersten drei Partien und remisierte anschließend gegen Bu Xiangzhi sowie in der letzten Partie gegen Wang Yue. Durch das Turnier gewann er vier Elo-Punkte und steht nun bei 2737,6 Punkten, was Platz 15 in der Live-Weltrangliste entspricht.

Chongqing gewinnt den Mannschaftstitel

In der Gesamtwertung des offenen Turniers mit 15 Teams und neun Runden nach Schweizer System sicherte sich die Mannschaft aus Chongqing den Titel. Mit sechs Siegen und drei Unentschieden setzte sie sich zwei Punkte vor Hangzhou und weitere Punkte vor Shanghai durch. Ding Lirens Team Zhejiang belegte den fünften Platz. Im Damenturnier, das im Rundensystem über elf Runden ausgetragen wurde, gewann Hebei den Titel vor Jiangsu und Hangzhou.

Automatisch KI-generierter Beitrag

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